Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Ursprungsversion ist zurück, 31. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Dracula - Monster Collection (DVD)
Endlich kann man den Film wieder wahlweise mit der ursprünglichen Musik sehen. Den Soundtrack des Kronosquartetts empfand ich auf der Videocassette wirklich als Zumutung, auch weil man kaum noch die Darsteller verstand. Aber siehe, der Hersteller der DVD hat dazugelernt und überlässt dem Zuschauer die Wahl, welche Hinter- grundmusik er bevorzugt. Ansonsten einige informative Extras und eine für so einen alten Film gut restaurierte Bildqualität. Bei der Tonwiedergabe der alten Original-Titelmusik muß man allerdings Abstriche machen. Daher nur vier Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Seiner Zeit weit voraus, 28. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dracula - Monster Collection (DVD)
Dieser Film ist ein Meisterwerk im dramaturgischen Sinne. Natürlich merkt man dem Film sein Alter an, denn heutzutage ist ein eindringlicher Blick (den Bela Lugosi meisterhaft beherrscht) für die meisten Zuschauer nicht mehr gruselig. Dennoch hat der Film seinen ganz eigenen Charme. Lugosi spielt Dracula nicht nur, man glaubt tatsächlich, daß es Dracula ist. Die deutsche Tonspur klingt sauberer als die englische Tonspur (die wiederum mit 2 verschiedenen Soundtracks vertont wurde), allerdings entgeht einem bei der deutschen Tonspur der besondere Dialekt von Bela Lugosi. Von der Kulisse und der Kamera her, war der Film locker seiner Zeit um 30 Jahre voraus. Es gibt Kamerafahrten (die natürlich nicht so sauber sind, wie Steadycam-Einstellungen), Special Effects (Marionetten-Fledermäuse) und erst seit diesem Film geht man davon aus, daß Dracula in einem verfallenen Schloss mit gigantischen Spinnenweben leben musste. Hervorragend sind auch die meisten der Darsteller. Bela Lugosi war "leider" so gut, daß er während seiner gesamten Karriere nur noch auf solche Rollen gecasted wurde. Interessantes erfährt man dazu von Bela Lugosi Jr.: Bela Lugosi wurde tatsächlich im Dracula-Cape beerdigt. Dwight Frye als Renfield spielt den verrückten Diener von Dracula und ist der Parade-Irre, bei dem sich spätere Schauspieler garantiert so einiges abgeguckt haben. Fazit: Klare Kaufempfehlung
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der erste und einzige Dracula, 22. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Dracula - Monster Collection (DVD)
Neun Jahre nachdem „Nosferatu" in die deutschen Kinos kam, antwortete Universal mit ihrer eigenen Verfilmung des Dracula-Stoffes; und obwohl sie nicht mit der alptraumhaften Groteske Murnaus vergleichbar ist, hat auch diese Version seinen Platz in den besten Horrorklasssikern verdient. Der ganze Film steht und fällt natürlich mit Bela Lugosi, wer hätte diese Rolle besser spielen können? Lugosi war einfach prädestiniert für die Rolle des Grafen Dracula, mit seinem edlen Profil, seiner eleganten Erscheinung und seinem breiten, ungarischen Akzent. Wen stören noch die Gummifledermäuse, die von der Decke hängen, oder die teils übertriebenen Dialoge, wenn man in die bohrenden Augen Lugosis blickt, oder zuhört, wie er das "R" wie einen Kieselstein im Mund rollt? Die Theaterkulissen, die man hier noch für Transylvanien verwendete, sind meisterhaft integriert worden und tragen noch zu der düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre bei. Auch die (restaurierte) Musik kann sich mehr als hören lassen. An der Ausstattung ist nichts auszusetzen: Verschiedene Sprachen mit Untertiteln, der Audiokommentar ist wie immer aufschlussreich und diesmal kann sich auch die beigefügte Dokumentation sehen lassen, da sie nicht nur viele Photos der frühen Bühnenproduktion „Dracula" beinhaltet sondern auch einiges am Dracula-Mythos richtigstellt. Hier kommt auch Lugosis Sohn zu Wort. Natürlich ist dieser Draculafilm nicht mehr erschreckend und ein Vergleich mit Nosferatu ist ebenfalls sinnlos, jedoch sticht er alle neueren billigen Neuverfilmungen (insbesondere Coppolas) in jedem Fall aus, und der Film ist alleine schon deswegen sehenswert um sich ein Bild davon machen zu können, wie sehr die Performance Lugosis das Bild des Vampirs, wie wir ihn heute kennen, geformt hat, denn den bleichen Mann mit den blutunterlaufenen Augen und dem schwarzen Umhang hat erst Todd Browning erfunden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
|