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Dracula: Ein Vampirroman
 
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Dracula: Ein Vampirroman [Taschenbuch]

Bram Stoker
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 482 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 2 (1. September 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548243177
  • ISBN-13: 978-3548243177
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 399.557 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Vampir-Klassiker zum 150. Geburtstag seines Schöpfers!
Schon bald nach seiner Ankunft im Schloß des Grafen Dracula fallen dem jungen Anwalt Jonathan Harker merkwürdige Dinge auf: Groß ist sein Entsetzen, als sich der Graf als Vampir entpuppt. Vor genau 100 Jahren erstmals erschienen, darf dieser Roman getrost 'dem Weltvorrat schwarzer Literatur zugerechnet werden' (Kindlers Literaturlexikon).

Autorenportrait

Bram Stoker, geboren 1847 in Dublin, gestorben 1912 in London. Seine Biografie ist hinter dem Ruhm seines Dracula in Vergessenheit geraten. Die ersten sieben Jahre seines Lebens war er durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt - ein Trauma, das er erst mit der Niederschrift seines Vampirromans ganz überwinden konnte. An der Dublin University entwickelte Stoker ungeahnte geistige und körperliche Talente, wurde Präsident einer philosophischen und einer historischen Studentengemeinschaft und war der Star einer Fußballmannschaft. Nach dem Studium schlug er sich als unbezahlter Theaterkritiker und Zeitschriftenherausgeber durch, bis er 1878 Manager des berühmten Shakespeare-Darstellers Henry Irving wurde. In seiner Freizeit veröffentlichte er zehn Bücher, von denen allerdings nur Dracula internationale Anerkennung fand. Bram Stoker starb 1912, genau zehn Jahre bevor mit Murnaus Film "Nosferatu" der Durchbruch des dunkelsten Helden der Weltliteratur gelang.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Die Handlung von "Dracula" kennt inzwischen fast jeder -- schließlich gibt es mehrere Verfilmungen, die ihrerseits bereits Klassiker geworden sind und sogar parodiert wurden -- aber wie steht's mit dem Original?
Der junge Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist nach Transsylvanien, um den Grafen Dracula in Geschäfts- und Rechtsangelegenheiten zu beraten, da der Graf demnächst nach London übersiedeln will. In dessen altem Schloss wird Harker Zeuge verschiedener Begebenheiten, auf die er sich keinen Reim machen kann, das Leben im Schloss wird immer unheimlicher -- und schließlich wird Harker zum Gefangenen des Grafen und kann sich erst in letzter Sekunde befreien.
Gleichzeitig geschieht Merwürdiges an der englischen Küste, eine Freundin von Harkers Braut stirbt unter unheimlichen Umständen, ein Geisterschiff strandet an ihrem Aufenthaltsort, und das Logbuch des Kapitäns gibt weitere Rätsel auf. Und in London bemerkt ein Nervenarzt eigenartige Symptome bei einem seiner Patienten. Van Helsing, ein Vampirexperte aus Amsterdam, trifft ein, und die Jagd nach dem Grafen Dracula, der sich mittlerweile in England befindet, beginnt.
Die Romanhandlung wird nicht im herkömmlichen Sinne von einem allwissenden Erzähler mitgeteilt, sondern konstruiert sich anhand von Tagebüchern, Briefen, Memoranden und anderen Aufzeichnungen der "Vampirjäger". Auf diese Weise wechseln natürlich Ort und Zeit der Handlung, die verschiedenen Erzählperspektiven brechen die Ereignisse jeweils in einem anderen Winkel, das Tempo der Handlung beschleunigt sich und wird auch immer wieder gebremst, und der Leser kann peu a peu die Puzzle-Teile zusammensetzen -- da er die Handlung bereits aus Filmen kennt, weiß er zwar mehr als die Figuren, aber Bram Stoker hält wie jeder gute Schriftsteller die Spannung bis zuletzt aufrecht. Dabei baut er nicht auf vordergründige Grusel-Elemente, wie man sie z.B. von heutigen Filmen kennt, sondern er arbeitet mit subtilen Mitteln, zielt auf Unterschwelliges und Unbewusstes; das Grauen stellt sich anhand von Kleinigkeiten ein.
Für heutige Leser weniger deutlich, aber für Stokers Zeitgenossen dafür umso mehr, sind auch viele sexuelle Anspielungen in der Handlung ("Dracula" entstand im prüden viktorianischen England, also konnte ein Autor gar nicht deutlich werden -- wie man hier sieht, konnte das auch Vorteile haben). Bemerkenswert ist allerdings, dass Stoker auch hier immer wieder mit dem Unbewussten der Leser spielt, und das zu einer Zeit, als Sigmund Freud seine Thesen noch nicht veröffentlicht hatte.
"Dracula" ist also nichts Geringeres als die Initialzündung der Vampirliteratur; sein Autor hat mit diesem Roman ein eigenes Genre begründet. Da er die Handlung außerordentlich subtil konstruierte, ist die Lektüre auch heute noch ein Genuss.
Auch wer die Filme bereits "auswendig kennt", sollte dennoch zu diesem Buch greifen; so präzise und psychologisch geschickt wird die Handlung nämlich nirgendwo sonst präsentiert, noch nicht einmal im -- fast -- kongenialen "Nosferatu" .
Freilich, wer unbedingt auf jeder Seite "action" haben muss, der wird mit diesem Buch wenig anfangen können. Wer aber Wert legt auf intelligente Schauder, die einem den Rückern hinunterlaufen, der ist hier bestens bedient.
Allerdings gilt auch hier: Es gibt solche Übersetzungen und solche. Unter den verschiedenen deutschen Übersetzungen empfehle ich die von Stasi Krull; sie bleibt nah am Original und ist flüssig und stilsicher. Die verschiedenen Sprachschichten des Originals fließen nicht zum Einheitsbrei zusammen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Tip: Unbedingt lesen! 11. Januar 2000
Von Ein Kunde
Obwohl der Inhalt der Geschichte wohl jedem bekannt sein dürfte, kann ich dieses Buch trotzdem nur empfehlen! Man wird von der Handlung so gepackt, daß man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Besonders gelungen finde ich, die Geschichte aus der Sicht aller Beteiligten darzustellen - in Form von Briefen oder Tagebucheintragungen. So kennt man die Gedanken und Gefühle aller Personen, verliert aber trotzdem nicht den - sehr spannenden - roten Faden. Das Buch machte Lust auf mehr und so werde ich mir demnächst den Film (mit Anthony Hopkins und Winona Ryder) zum zweiten Mal ansehen, denn diesen finde ich ebenfalls sehr gelungen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "patbahl"
Nur selten wurde ein Buch sooft verfilmt wie Bram Stokers Dracula. Nur selten wurde es richtig verfilmt! Für alle, die sich davon überzeugen wollen, ist dieses Buch genau das Richtige!

Im Jahre 1897 macht sich der junge Anwaltsgehilfe Jonathan Harker auf in die Karparten, eine der dunkelsten Regionen Europas. Dort soll er dem Grafen Dracula bei Immobilienkäufen im altehrwürdigen London helfen. Die unheimlichen Ereignisse auf Schloss Dracula verraten jedoch Harker, dass der Graf mehr ist, als er zu sein scheint: Dracula ist ein Vampir und will sein unheiliges Treiben in die Hauptstadt des britischen Empire verlegen. Es begint ein Wettlauf mit der Zeit, als der Graf in England an Land geht, denn die Kreatur ist durstig...

Der ungewöhnliche Aufbau des Buches (Als Tagebuch der Hauptcharaktere) verleiht dem Buch eine Art Dokumentenechtheit. Die Geschichte wirkt durch den autobiographischen Text absolut schrecklich real. "DRACULA" ist, damals wie heute, eine der schönsten geschriebenen Gruselopern aller Zeiten und ist auf jedenfall Pflichtliteratur, nicht nur für Horrorfans.

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Klasse!
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Veröffentlicht am 19. Dezember 2004 von Burkhard Wolters
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