Dieses Buch lag schon einige Zeit ungelesen in meinem Regal, ehe ich es zur Hand nahm. Ich konnte mich nicht recht aufraffen es zu lesen, unter anderem auch weil dieses Buch 1897 verfasst wurde und ich Angst hatte mich in einem schwer lesbaren Roman wieder zu finden, den ich dann enttäuscht zurück stellen würde. Doch die Ursprungs Geschichte reizte mich, vor allem da man heute mit mehr oder weniger gelungenen Verfilmungen quasi überhäuft wird.
So nahm ich das Buch eines Nachmittags zur Hand und begann die ersten Seiten zu lesen, ich wollte nur mal kurz rein schnuppern und konnte es nicht mehr zur Seite legen. Meine Befürchtungen waren völlig unbegründet, es ist einfach und flüssig zu lesen. Die erzählform von Tagebüchern, Briefen, Zeitungsauschnitten etc. hat mir sehr gut gefallen. Zur Geschichte muss ich hier wohl nicht mehr allzu viel erzählen, ich glaube sie ist allgemein bekannt, obwohl ich sagen muss das ich ein ums andere mal von der Handlung überrsacht wurde, da unzählige Filme die wahre Geschichte ziemlich verändert (um nicht verpfuscht zu sagen) haben. Man kommt schnell in die Geschichte hiein fiebert und fühlt mit den Hauptcharakteren mit, was ich sehr wichtig finde.
Ich habe das Buch im Herbst gelesen, wenn es früh dunkel wird und kalt draußen ist, was sehr gut zur Stimmung des Buches passt, also für alle die sich gerne mal gruseln wollen, wartet bis zum Winter mit dem lesen ;)
Für alle die die selbe Scheu wie ich vor diesem Buch haben, werft sie über Bord und ran an das Buch, es macht wirklich Freude es zu lesen und ich kann es voll und ganz weiter empfehlen.