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Dracula
 
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Dracula [Taschenbuch]

Bram Stoker
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Ullstein Tb (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548253482
  • ISBN-13: 978-3548253480
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.159.715 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Dracula
OT Dracula OA 1897 DE 1908Form Roman Epoche Viktorianisches Zeitalter
Der Roman von Bram Stoker kann als Prototyp des Vampirromans bezeichnet werden, insofern sein Autor nach gründlichen literarischen und volkskundlichen Recherchen alle Aspekte des literarischen Vampirismus in einer geschickt montierten Kolportagehandlung zusammengetragen und das bis heute gültige Modell vom Vampir als erotisch bezwingendem Fürsten der Finsternis und des Todes geprägt hat.
Inhalt: Die ersten vier Kapitel des Romans schildern den Besuch des englischen Kanzleiangestellten Jonathan Harker auf dem Schloss des rumänischen Grafen Dracula, um mit diesem über den Ankauf eines Grundstücks in London zu verhandeln. Bald muss Harker Beobachtungen machen, die ihn an der menschlichen Natur seines Gastgebers zweifeln lassen. Dracula ist ein Vampir, ein Untoter, der sich von Blut ernährt, kein Spiegelbild hat, tags in seinem Sarg schläft und nachts sein Unwesen treibt. Wer von ihm gebissen wird, kann sich selbst in einen Vampir verwandeln und dieses Schicksal an andere weitergeben. Entsetzt flieht Harker.
Dracula will seinen Wirkungskreis auf englischen Boden erweitern und sucht seine neuen Opfer im Bekanntenkreis Harkers. Dr. Seward, der Leiter einer Irrenanstalt, bemerkt bald die Anwesenheit numinoser Gewalten: Sein Patient Renfield steht unter dem Einfluss einer dämonischen Macht, Lucy Westenra, eine Freundin von Harkers Verlobter Mina, beginnt an Blutverlust dahinzusiechen. Da Dr. Seward dem Ursprung der Bedrohung mit den Mitteln der Naturwissenschaft seiner Zeit nicht auf den Grund kommen kann, bittet er seinen Lehrer, den holländischen Professor van Helsing, um Hilfe.
Der gewiefte Theologe, Anthropologe und Mediziner durchschaut bald die Vorgänge, schweißt den Irrenarzt, den Verlobten Lucys, Lord Godalming, dessen amerikanischen Freund Quincey Morris und den erfolgreich aus Transsylvanien geflohenen Jonathan Harker zu einem Männerbund zusammen, der es sich zur Aufgabe macht, den Vampir aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Sie legen geweihte Hostien in die von Dracula als Ruhestätte benützten Särge, sie verriegeln Fenster mit Knoblauch und erlösen die zum Vampir mutierte Lucy durch einen Pfahl, den sie ihr ins Herz treiben, von ihrem Dasein zwischen Leben und Tod.
Dracula flieht zurück in seine Heimat, die Freunde setzen ihm nach; vor seinem Schloss kommt es schließlich zum Entscheidungskampf, bei dem Dracula zur Strecke gebracht wird. Seine Auslöschung erlebt er als Erlösung von dem Fluch, unter dem er seit vierhundert Jahren stand.
Aufbau: Der Roman besteht aus einer geschickt montierten Mischung aus Tagebucheinträgen, Briefen, Protokollen und Memoranden. Diese Darstellung hat den Vorteil, einerseits authentisch den Schrecken der jeweiligen Verfasser bei ihrer Begegnung mit der Macht des Übernatürlichen authentisch wiederzugeben, andererseits wird durch die Modernität von Aufzeichnungsgeräten wie dem Phonografen des Dr. Seward die Archaik des Vampirismus mit modernsten technischen Mitteln konfrontiert, um so das Unheil, das in die moderne Welt Einzug gehalten hat, beglaubigen zu können.
Der Roman bedient sich der im englischen Schauerroman bewährten Gegenüberstellung von weiblichen Opfern und männlichen Tätern. Die hypnotische Gewalt, die der Vampir über Frauen ausübt, ist dabei als Metapher ihrer heimlichen Leidenschaft für eine abweichende, nicht ausschließlich auf den Zweck der Fortpflanzung beschränkte Sexualität zu verstehen, die sich im Vampirbiss in den Hals des weiblichen Opfers offenbart. Dieser erotischen Dimension entsprechen auch die Tötungsweisen des Vampirs: er wird geköpft (kastriert) oder gepfählt (penetriert) – die Pfählung ist als ein Akt der Bekehrung des perversen Vampirs zu einer gewissermaßen rechtschaffenen Sexualität zu verstehen, für die sich der von seinem Fluch erlöste Vampir mit einem verklärten Lächeln bedankt. In der Figur van Helsings ist dem Vampir ein Gegenspieler erwachsen, dessen Kreuzzug gegen das Abweichende zusammen mit seiner despotischen Mentalität und der Erwartung an bedingungslose Treue und Gehorsam seiner Gefolgsleute auch an die Gestalt des politischen Führers und Demagogen erinnern, gegen den der Graf aus dem Mittelalter kaum Überlebenschancen hat. Der Erfolg des Romans beruht wohl auf dieser Ambivalenz, die es erlaubt, nicht nur der Beseitigung der Vampire, sondern auch dem hoffnungslosen Kampf der Vampire gegen die Mächte der Moderne gewisse Sympathien entgegenzubringen
Wirkung: Stokers Roman ist bis auf den heutigen Tag von unverminderter Bedeutung für jeden literarischen Versuch, aus dem Mythos des Vampirismus neue literarische Funken zu schlagen. Das gilt für die Romane des Engländers Kim Newman (* 1959) genauso wie für die der Amerikanerin Ann Rice (* 1941). Dramatisierungen des Stoffs, seine frühe und suggestive Verfilmung von 1912 unter dem Titel Nosferatu – Sinfonie des Grauens durch Fritz Murnau, eine Anzahl weiterer Verfilmungen (u.a. durch Tod Browning, Terence Fischer und Francis Ford Coppola), sogar Parodien (wie Tanz der Vampire, 1967 von Roman Polanski) demonstrieren die Unverwüstlichkeit einer Motivs, das sich auch in weniger populären Darstellungen durchgesetzt hat, wo Vampirismus als Metapher sexueller Hörigkeit und seelischer Auszehrung dienen kann. H. R. B.

Kurzbeschreibung

Die ersten vier Kapitel des Romans schildern den Besuch des englischen Kanzleiangestellten Jonathan Harker auf dem Schloss des rumänischen Grafen Dracula, um mit diesem über den Ankauf eines Grundstücks in London zu verhandeln. Bald muss Harker Beobachtungen machen, die ihn an der menschlichen Natur seines Gastgebers zweifeln lassen. Dracula ist ein Vampir, ein Untoter, der sich von Blut ernährt, kein Spiegelbild hat, tags in seinem Sarg schläft und nachts sein Unwesen treibt. Wer von ihm gebissen wird, kann sich selbst in einen Vampir verwandeln und dieses Schicksal an andere weitergeben. Entsetzt flieht Harker. Dracula will seinen Wirkungskreis auf englischen Boden erweitern und sucht seine neuen Opfer im Bekanntenkreis Harkers. Dr. Seward, der Leiter einer Irrenanstalt, bemerkt bald die Anwesenheit numinoser Gewalten: Sein Patient Renfield steht unter dem Einfluss einer dämonischen Macht, Lucy Westenra, eine Freundin von Harkers Verlobter Mina, beginnt an Blutverlust dahinzusiechen. Da Dr. Seward dem Ursprung der Bedrohung mit den Mitteln der Naturwissenschaft seiner Zeit nicht auf den Grund kommen kann, bittet er seinen Lehrer, den holländischen Professor van Helsing, um Hilfe. Der gewiefte Theologe, Anthropologe und Mediziner durchschaut bald die Vorgänge, schweisst den Irrenarzt, den Verlobten Lucys, Lord Godalming, dessen amerikanischen Freund Quincey Morris und den erfolgreich aus Transsylvanien geflohenen Jonathan Harker zu einem Männerbund zusammen, der es sich zur Aufgabe macht, den Vampir aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Sie legen geweihte Hostien in die von Dracula als Ruhestätte benützten Särge, sie verriegeln Fenster mit Knoblauch und erlösen die zum Vampir mutierte Lucy durch einen Pfahl, den sie ihr ins Herz treiben, von ihrem Dasein zwischen Leben und Tod. Dracula flieht zurück in seine Heimat, die Freunde setzen ihm nach; vor seinem Schloss kommt es schliesslich zum Entscheidungskampf, bei dem Dracula zur Strecke gebracht wird. Seine Auslöschung erlebt er als Erlösung von dem Fluch, unter dem er seit vierhundert Jahren stand.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pure Schönheit 22. März 2002
Format:Taschenbuch
Eines der aufregendsten Bücher, die man sich vorstellen kann. Bram Stokers Dracula, zigfach verfilmt, zigfach in neuen literarischen Versionen neu verarbeitet, beispielsweise von Anne Rice. Dennoch, die Originalversion ist und bleibt unerreicht; sie ist ein Meisterwerk; viele mögen Dracula heutzutage als simple Bellestristik, als Schuldliteratur bezeichnen, doch es ist weit mehr als das. Die Erzählqualität des Autors, die Geschichte selbst, die feinen und düsteren Charakterzeichnungen - alles scheint hier zu stimmen. Unmerklich, kaum spürbar, wird dabei sopgar Symphatie für den Vampir deutlich - ähnlich, wie in Francis Ford Coppolas exzellener Film-Adaption. Gary Oldmann ist zweifellos eine Idealbesetzung und Winony Ryder ist ohnehin nicht zu übertreffen. Zurück zum Buch: man kann es nur empfehlen; wobei wir vielleicht nicht vergessen sollten, daß Stoker weitaus mehr veröffentlicht hat als nur Dracula. Leider sind diese Werke in Vergessenheit geraten, so sehr, daß mir jetzt nicht einmal mehr ein Titel anfällt. Ein Stück gothischer Literatur, wunderschön, gruselig, mit Anklängen von Licht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Klassiker 31. Januar 2003
Von J. Seibold TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Jeder kennt ihn.
Jeder fuerchtet sich vor ihm.
Manche traeumen auch vom ewigen Leben.
Leider ist dieses ewige Leben mit Problemen behaftet. Aber das weiss sicherlich jeder.
Bram Stoker's Dracula ist der Urvater der Dracula-Romane und ist so intensiv geschrieben, das es einfach zu fesseln weis.
Man erkennt in diesem Buch sehr stark, das es nicht nur von einer anderen Zeit erzaehlt, sondern auch in dieser Zeit geschrieben wurde. Der Erzaehlstil Stoker's kommt ja aus der selben Zeit wie die Handlung der Geschichte stattfindet. Dadurch bekommt die Geschichte eine noch groessere Authentizitaet und man ist versucht, den einzelnen Tagebuch-Eintraegen und Gedanken der Protagonisten jedes Wort zu glauben und als bare Muenze zu nehmen.
Durch die damals vorherrschenden Sitten verliert sich in der heutigen Zeit natuerlich der erotische Faktor des Vampirs ein wenig - das selbe trifft fuer die Personen im allgemeinen zu, da diese Reinheit und das Umfeld der Personen heute natuerlich nicht mehr moeglich ist.
Nachdem man sich beim Lesen eines Buches jedoch eigentlich in die Zeit des Geschehens versetzen soll, stoert das nicht - im Gegenteil, man bekommt einen starken Einblick in die damalige Zeit. Dies nicht nur von einem geschichtlich INteressierten geschrieben, der schreibt wie er die Zeit einschaetzt, sondern eigentlich von einem Augenzeugen beschrieben.
Ueber die Dracula-Geschichte an sich brauche ich hier ja nichts zu schreiben, da ich mir nicht denken kann, das es jemanden geben sollte, der ihn nicht kennt.
Auf jeden Fall ist dieses Buch so ziemlich der einzige wichtige Output von Bram Stoker, weis aber immer noch zu begeistern und ist mittlerweile ein Klassiker der Weltliteratur.
Jeder der ein wenig auf Geschichten dieser Art steht, darf natuerlich bei dem Urvater des Pfaehlers und dem Urvater aller folgenden Vampirgeschichten der Neuzeit nicht an diesem Buch voruebergehen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Original 8. Mai 2007
Von Elisabeta
Format:Taschenbuch
Als Jonathan Harker sich auf die Reise nach Transelvanien zu einem neuen Klienten begibt, ahnt er nicht im mindesten was ihn dort erwartet.

Doch um so näher er dem Schloß Draculas kommt, desto mehr mysteriöse Dinge geschehen. Anfangs noch begeistert von der Schönheit des Hauses, wird ihm klar das er genau in diesem ein Gefangener ist.

Während Harker allein auf dem Schloss bleiben muß, begibt sich Dracula in einem Sarg auf eine Reise nach England, übers große Wasser. Als sein Schiff dort ankommt, hat nicht einer der Seemänner überlebt und ein wolfähnliches Tier springt sofort nach der Landung am Strand über Bord....

....alles weitere muß man einfach selber lesen. Ich hab es, nachdem ich vor Jahren den Film gesehen und auch das Buch zum Film gelesen hab. Und ich kann nur sagen, es war wundervoll.

Wenn auch nicht so spannend wie viele Romane aus der heutigen Zeit, wird Bram Stokers Original nicht langweilig. Die Art wie er geschrieben hat, ist fantastisch. Die Charaktere sind allesamt interessant dargestellt, und die Landschaftsbeschreibungen sind toll. Da alles in Form eines Tagebuches, Briefes oder Notizen geschrieben ist, bekommt das Buch eine sehr persönliche Note.

5 Sterne für dieses Meisterwerk.
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