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Dracula.
 
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Dracula. [Taschenbuch]

Bram Stoker , Stasi Kull
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 548 Seiten
  • Verlag: Dtv (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342362017X
  • ISBN-13: 978-3423620178
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,9 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 351.936 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bram Stoker
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie kaum ein anderes Werk der fantastischen Literatur ist Dracula nicht nur als Inbegriff des Vampirs ins öffentliche Bewusstsein gedrungen, sondern fast als ein Synonym für Horror und das Unheimliche selbst.

Jonathan Harker, ein Londoner Buchhalter, reist nach Transylvanien zum Schloss des Grafen Dracula, um geschäftliche Angelegenheiten des Grafen zu regeln, der die Absicht hat, nach London überzusiedeln. Harker wird in dem alten Gemäuer Zeuge unheimlicher Ereignisse, bis hin zu einer Begegnung mit drei Vampir-Damen, während Dracula, in dem Harker einen Vampir erkannt hat, nach London aufbricht, wo er Harkers Verlobte Mina und deren beste Freundin Lucy in seinen Bann zwingt. Jonathan Harker schließt sich nach seiner Rückkehr, von den Ereignissen sichtlich erschüttert, einer Gruppe von Vampirjägern um Dr. Van Helsing an, die Dracula gemeinsam zu seinem Schloss zurückverfolgen, um seiner unnatürlichen Existenz ein Ende zu bereiten.

Als Abraham "Bram" Stoker 1897 seinen umfangreichen Vampir-Roman veröffentlichte, blieb die Reaktion des Publikums zunächst verhalten -- dem Buch war kein grandioser Verkaufserfolg beschieden, was sich erst änderte, als sich Hollywood des Stoffes annahm. Bis heute wurden eine Vielzahl von Dracula-Filmen gedreht (von denen gerade die deutsche Produktion von Murnaus Stummfilm Nosferatu -- eine Symphonie des Grauens, der aus Urheberrechtsgründen nicht Dracula heißen durfte, die eindringlichste und beste geblieben ist), die teils gnadenlos parodiert wurden. Gerade diese Verfilmungen haben aber mit dazu beigetragen, dass Dracula zu einer Ikone der populären Kultur wurde. Weder vorher noch nachher konnte Stoker (der im Hauptberuf übrigens als Manager des berühmten viktorianischen Schauspielers Sir Henry Irving arbeitete) an diesen literarischen Triumph anknüpfen. Alle späteren Romane aus seiner Feder fielen bei Publikum und Kritik völlig durch, einzig und allein seine Schöpfung des unsterblichen, Blut saugenden Grafen hat ihn selbst unsterblich gemacht. --Joachim Körber

Pressestimmen

"Vielmehr lässt sich Stokers Schilderung der Geburt des Vampirs aus dem Geiste unserer medialen Moderne als Gleichsetzungskritik lesen. Dracula ist die Kehrseite der heilen Datenwelt, in der wir heute noch so gefährdet leben wie Mina Harker, der die Hostie van Helsings ein Mal auf die Stirn brennt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Die Handlung von "Dracula" kennt fast jeder -- schließlich gibt es mehrere Verfilmungen, die ihrerseits bereits Klassiker geworden sind und sogar parodiert wurden -- aber wie steht's mit dem Original?

Der junge Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist nach Transsylvanien, um den Grafen Dracula in Geschäfts- und Rechtsangelegenheiten zu beraten, da der Graf demnächst nach London übersiedeln will. In dessen altem Schloss wird Harker Zeuge verschiedener Begebenheiten, auf die er sich keinen Reim machen kann, das Leben im Schloss wird immer unheimlicher -- und schließlich wird Harker zum Gefangenen des Grafen und kann sich erst in letzter Sekunde befreien.

Gleichzeitig geschieht Merwürdiges an der englischen Küste, eine Freundin von Harkers Braut stirbt unter unheimlichen Umständen, ein Geisterschiff strandet an ihrem Aufenthaltsort, und das Logbuch des Kapitäns gibt weitere Rätsel auf. Und in London bemerkt ein Nervenarzt eigenartige Symptome bei einem seiner Patienten. Van Helsing, ein Vampirexperte aus Amsterdam, trifft ein, und die Jagd nach dem Grafen Dracula, der sich mittlerweile in England befindet, beginnt.

Die Romanhandlung wird nicht im herkömmlichen Sinne von einem allwissenden Erzähler mitgeteilt, sondern konstruiert sich anhand von Tagebüchern, Briefen, Memoranden und anderen Aufzeichnungen der "Vampirjäger". Auf diese Weise wechseln natürlich Ort und Zeit der Handlung, die verschiedenen Erzählperspektiven brechen die Ereignisse jeweils in einem anderen Winkel, das Tempo der Handlung beschleunigt sich und wird auch immer wieder gebremst, und der Leser kann peu a peu die Puzzle-Teile zusammensetzen -- da er die Handlung bereits aus Filmen kennt, weiß er zwar mehr als die Figuren, aber Bram Stoker hält wie jeder gute Schriftsteller die Spannung bis zuletzt aufrecht. Dabei baut er nicht auf vordergründige Grusel-Elemente, wie man sie z.B. von vielen Filmen kennt, sondern er arbeitet mit subtilen Mitteln, zielt auf Unterschwelliges und Unbewusstes; das Grauen stellt sich anhand von Kleinigkeiten ein.

Für heutige Leser weniger deutlich, aber für Stokers Zeitgenossen dafür umso mehr, sind auch viele sexuelle Anspielungen in der Handlung ("Dracula" entstand im prüden viktorianischen England, also konnte ein Autor gar nicht deutlich werden -- wie man hier sieht, konnte das auch Vorteile haben für den Leser). Bemerkenswert ist allerdings, dass Stoker auch hier immer wieder mit dem Unbewussten der Leser spielt, und das zu einer Zeit, als Sigmund Freud seine Thesen noch nicht veröffentlicht hatte.

"Dracula" ist also nichts Geringeres als die Initialzündung der Vampirliteratur; sein Autor hat mit diesem Roman ein eigenes Genre begründet. Da er die Handlung außerordentlich subtil konstruierte, ist die Lektüre auch heute noch ein Genuss.

Auch wer die Filme bereits auswendig kennt, sollte dennoch auch mal zum Buch greifen; so präzise und psychologisch geschickt wird die Handlung nämlich nirgendwo sonst präsentiert, noch nicht einmal im -- fast -- kongenialen "Nosferatu" .

Freilich, wer unbedingt auf jeder Seite "action" haben muss, der wird mit diesem Buch wenig anfangen können. Wer aber Wert legt auf intelligente Gruseleffekte, der ist hier bestens bedient.

Allerdings gilt auch hier: Es gibt solche Übersetzungen und solche. Unter den verschiedenen deutschen Übersetzungen empfehle ich unbedingt die hier verwendete, nämlich die von Stasi Krull, die nahe am Original bleibt und dennoch flüssig und stilsicher ist, und wo die verschiedenen Sprachschichten des Originals nicht zum Einheitsbrei zusammenfließen.

Was diese Ausgabe ganz besonders empfiehlt, ist außerdem seine Aufmachung: Tiefschwarzer Einband, mit blutroter Schrift... Sieht fast so aus wie Graf Draculas Schlafgemach... Das hat Klasse!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Die Handlung von "Dracula" kennt inzwischen fast jeder -- schließlich gibt es mehrere Verfilmungen, die ihrerseits bereits Klassiker geworden sind und sogar parodiert wurden -- aber wie steht's mit dem Original?
Der junge Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist nach Transsylvanien, um den Grafen Dracula in Geschäfts- und Rechtsangelegenheiten zu beraten, da der Graf demnächst nach London übersiedeln will. In dessen altem Schloss wird Harker Zeuge verschiedener Begebenheiten, auf die er sich keinen Reim machen kann, das Leben im Schloss wird immer unheimlicher -- und schließlich wird Harker zum Gefangenen des Grafen und kann sich erst in letzter Sekunde befreien.
Gleichzeitig geschieht Merwürdiges an der englischen Küste, eine Freundin von Harkers Braut stirbt unter unheimlichen Umständen, ein Geisterschiff strandet an ihrem Aufenthaltsort, und das Logbuch des Kapitäns gibt weitere Rätsel auf. Und in London bemerkt ein Nervenarzt eigenartige Symptome bei einem seiner Patienten. Van Helsing, ein Vampirexperte aus Amsterdam, trifft ein, und die Jagd nach dem Grafen Dracula, der sich mittlerweile in England befindet, beginnt.
Die Romanhandlung wird nicht im herkömmlichen Sinne von einem allwissenden Erzähler mitgeteilt, sondern konstruiert sich anhand von Tagebüchern, Briefen, Memoranden und anderen Aufzeichnungen der "Vampirjäger". Auf diese Weise wechseln natürlich Ort und Zeit der Handlung, die verschiedenen Erzählperspektiven brechen die Ereignisse jeweils in einem anderen Winkel, das Tempo der Handlung beschleunigt sich und wird auch immer wieder gebremst, und der Leser kann peu a peu die Puzzle-Teile zusammensetzen -- da er die Handlung bereits aus Filmen kennt, weiß er zwar mehr als die Figuren, aber Bram Stoker hält wie jeder gute Schriftsteller die Spannung bis zuletzt aufrecht. Dabei baut er nicht auf vordergründige Grusel-Elemente, wie man sie z.B. von heutigen Filmen kennt, sondern er arbeitet mit subtilen Mitteln, zielt auf Unterschwelliges und Unbewusstes; das Grauen stellt sich anhand von Kleinigkeiten ein.
Für heutige Leser weniger deutlich, aber für Stokers Zeitgenossen dafür umso mehr, sind auch viele sexuelle Anspielungen in der Handlung ("Dracula" entstand im prüden viktorianischen England, also konnte ein Autor gar nicht deutlich werden -- wie man hier sieht, konnte das auch Vorteile haben). Bemerkenswert ist allerdings, dass Stoker auch hier immer wieder mit dem Unbewussten der Leser spielt, und das zu einer Zeit, als Siegmund Freud seine Thesen noch nicht veröffentlicht hatte.
"Dracula" ist also nichts Geringeres als die Initialzündung der Vampirliteratur; sein Autor hat mit diesem Roman ein eigenes Genre begründet. Da er die Handlung außerordentlich subtil konstruierte, ist die Lektüre auch heute noch ein Genuss.
Auch wer die Filme bereits "auswendig kennt", sollte dennoch zu diesem Buch greifen; so präzise und psychologisch geschickt wird die Handlung nämlich nirgendwo sonst präsentiert, noch nicht einmal im -- fast -- kongenialen "Nosferatu" .
Freilich, wer unbedingt auf jeder Seite "action" haben muss, der wird mit diesem Buch wenig anfangen können. Wer aber Wert legt auf intelligente Schauder, die einem den Rückern hinunterlaufen, der ist hier bestens bedient.
Allerdings gilt auch hier: Es gibt solche Übersetzungen und solche. Unter den verschiedenen deutschen Übersetzungen empfehle ich unbedingt die von Stasi Krull, die sehr nahe am Original bleibt und dennoch flüssig und stilsicher ist, und wo die verschiedenen Sprachschichten des Originals nicht zum Einheitsbrei zusammenfließen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich für Vampire und andere Schauerfiguren interessiert, für den ist Bram Stokers "Dracula" ein Muss. Durch die Erzählung in Tagebucheinträgen, Briefen und Zeitungsartikeln wirkt die Geschichte von dem Blutsaugenden Grafen aus Transsylvanien, der nach London zieht, realistisch. Diese Ausgabe ist ungekürzt und es gibt einen kurzen Prolog von der Herausgeberin.

Was an dieser Ausgabe besonders hervorzuheben ist: Der wunderschöne Einband. Das Buch ist komplett in schwarz gehalten, abgesehen von den glänzenden roten Einprägungen auf Deckel und Rücken. Sogar das Band ist schwarz. Das bringt den Leser schon in Gruselstimmung...

Ein Leser, der Wert auf das Aussehen eines Buches legt, ist mit dieser Ausgabe bestens beraten. Für einen geringen Aufpreis gegenüber manchen Taschenbuchausgaben erhält man ein Buch, das Spaß macht. Leider kann man an der Abbildung nicht erkennen wie schön das Buch in Vergleich zu anderen Ausgaebn ist.
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Ein Meilenstein
Stokers Beitrag zur Weltliteratur kann gar nicht genug hervor gehoben werden.Anhand von Tagebucheinträgen,Zeitungsartikeln,Briefen und phonografischen Aufzeichnungen wird die... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Leseratte veröffentlicht
Horrorklassiker der Weltliteratur
Dracula... Alleine dieser Name jagt einem schon einen Schauer über den Rücken. Bereits als Kind habe ich diesen Namen aufgeschnappt und ihn in Verbindung mit etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ragin veröffentlicht
chickes buch!
Kein makel feststellbar aber leider war direkt auf den schönen einband das Preisetikett geklebt was sich nicht schön
ablösen ließ, wodurch Klebespuren... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Vladinazgul veröffentlicht
Geburtsstunde eines Mythos
Der erste Vampirroman der Literaturgeschichte kann auch nach über einhundert Jahren immer noch begeistern. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von laxschrift veröffentlicht
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Dracula - Ein Klassiker der Vampirliteratur
Jeder kennt die Geschichten mit Vampiren heutzutage die so ganz anders gestrickt sind als "Dracula". Aber genau das hat mir sehr gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2008 von Auglia
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