Dieses Buch lohnt sich durchaus zu lesen. Wie die Vorredner schon hinreichend geschildert haben, spielt es in keiner besonders "schönen" Welt, das Magiesystem ist brutal, die Regierung nur an der eigenen Macht interessiert und die Inquisition, nun ja, wie Inquisitionen nun mal sind. Nicht desto trotz würde ich mich hier nicht auf eine "Nazi-Orientierung" festlegen. Vielmehr geht es um den Grundgedanken, wieviel (und wen) man für seinen Lebenstandart (und die eigenen Freunde/Familie) zu opfern bereit ist. Und was zu tun ist wenn einzelne die Grenzen überschreiten.
Dies ist für ein Fantasyroman eigentlich relativ ungewöhnlich.
Was mich an dem Buch abschließend fasziniert, ist das man stellenweise gar nicht weiß, wer den Protagonisten gerade überwacht/bespitzelt - und die feindlichen Parteien auch gar nicht so genau wissen, wer eigentlich noch im Boot sitzt.
Fazit: Ein gutes Buch, wobei es nicht ganz an die Besten rankommt, daher nur 4 Sterne