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TOP 1000 REZENSENTam 8. Januar 2014
In einer Zeit, in der die verschiedensten Geschöpfe die drei Welten Albenmark, Daia und Nangog bevölkern, zeichnen sich tiefgreifende Veränderungen ab. In Albenmark muss die Elfe Nandalee ihren Clan verlassen und wird von den Drachen auserwählt, um die Ausbildung zur Drachenelfe zu beginnen. Diese haben sich von ihrem Volk getrennt und sich an einen Drachen gebunden, dessen Befehle sie ausführen. Die Menschen Daias haben seit einiger Zeit damit begonnen, die „neue Welt“ Nangog zu bevölkern. Dort lebt auch der Bauer Artax, der nach dem Tod des Unsterblichen Aaron dazu ausersehen wird, dessen Rolle fortzuführen. Wird er die Herausforderung meistern? Zeitgleich ersinnt eine mysteriöse Gestalt eine Intrige gegen die Alben, in Daia neigt sich der Frieden dem Ende zu und die Welt Nangog scheint kein sicherer Ort mehr zu sein…

Wie schon die Inhaltsangabe zeigt, hat Bernhard Hennen in „Drachenelfen“ gleich drei miteinander verbundene komplexe Welten entworfen. Da dies mein erster Roman vom Autor ist, waren mir sämtliche Schauplätze bisher unbekannt. Das ist aber überhaupt kein Problem. Zu Beginn lernt der Leser diverse Charaktere kennen, die im Buch noch eine größere Rolle spielen werden. Durch ihre Augen erfährt er mehr über den Aufbau der Welt. Gelegentliche abgedruckte „Niederschriften“ über die Geschichte der Welten oder ihre Legenden halfen mir zudem dabei, ein tieferes Verständnis für diesen Weltenentwurf zu entwickeln. So fand ich mich bald gut zurecht und konnte der Geschichte ohne Probleme folgen.

Auch wenn das Buch „Drachenelfen“ heißt, steht in diesem Buch kein Volk klar im Vordergrund. Sowohl Drachen, Elfen, Menschen und Zwerge also auch die göttlichen Alben und Devanthar kommen in dieser Geschichte zu Wort und ihre Schicksale werden miteinander verwebt. Im Zentrum stehen der Mensch Artax und die Elfe Nandalee, deren Leben nicht weiter entfernt voneinander sein könnten. Artax als Bauer im Königsgewand fand ich sehr interessant und meist amüsant. Seine Versuche, die Politik seines Landes von Grund auch zu verändern führen zu so manchem Skandal und nicht all seine Pläne gelingen. Nandalees Geschichte fand ich insgesamt noch fesselnder. Gleich zu Beginn muss sie um ihr Leben kämpfen, und ihre Ausbildung ist abwechslungsreich. Hier kommt es auch zu häufigen Interaktionen mit den Drachen, deren Wesen Bernhard Hennen gelungen herausgearbeitet hat.

Der Autor hat eine sehr detaillierte und weit ausholende Erzählweise, was man auch schon am Umfang des Buches erkennen kann. Lange Zeit war nur schwer erkennbar, in welche Richtung sich die Geschichte wohl entwickeln wird. Es wird deutlich, dass es sich hier um einen Auftaktband handelt, der auf große Ereignisse in den Folgebänden vorbereiten will. Der Aufbau der Welten wird erklärt und die Entwicklung der Protagonisten hin zu bedeutsamen Wesen, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden, ist beschrieben. Auf den zahlreichen Seiten warteten genug Ereignisse, Überraschungen und unterhaltende Erlebnisse von Nebenfiguren, die mein Interesse am Buch erhalten konnten. Für meinen Geschmack zogen sich einige Ereignisse etwas in die Länge, in Vorfreude auf einen baldigen Perspektivenwechsel habe ich aber auch diese schnell lesen können. Am Ende des Buches sind die großen Veränderungen und Entscheidungen, zu denen es kommen wird, in greifbare Nähe gerückt, sodass ich auf deren Geschehen im Folgeband gespannt bin.

„Drachenelfen“ ist der fesselnde Auftakt einer neuen High Fantasy-Serie. Er kann problemlos ohne die Kenntnis der bisherigen Bücher des Autors gelesen werden. Um sich für das Buch begeistern zu können, sollte man unbedingt bereit sein, sich in einen groß angelegten und detailreich beschriebenen Weltenentwurf einzuarbeiten. Ihr werdet mit einer spannenden Geschichte belohnt, die sich in den Folgebänden hoffentlich noch weiter steigern kann. Fans von fantastischen Wesen und fantastischen Welten sollten bei diesem Buch zugreifen!
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am 6. Oktober 2011
B.Hennen hat sich mit diesem Buch selbst übertroffen.
Wieder hat er eine Welt erschaffen, die man nicht liest, sondern in der man mittendrin ist, dabei ist, die Bilder direkt vor Augen hat.
Obwohl es eine andere Welt und Zeit ist, als in den anderen Elfenbüchern, findet man sofort rein und nimmt diese Welt, oder besser Welten, in sich auf.
Das schaffen nur wenige Autoren so plastisch.

Das Buch beginnt spannend und so endet es auch, mit einem Cliffhanger, der uns sehnsüchtig auf die nächsten Bücher warten lassen wird.
B.Hennens Phantasie scheint grenzenlos und immer wieder kommen Wendungen, die man so nicht ahnen kann. Alles ist immer anders, als man denkt. Grade das macht dieses Buch so spannend, daß man fast an den Nägeln kaut.
Gewaltige Intrigen, fast jeder Protagonist ist darin verwickelt, schuldig oder unschuldig. Gut und Böse ist nicht klar umrissen und damit schwanken unsere Sympathien mal hierhin, mal dahin. Jeder tut das, was er für richtig hält und der Leser kann dies nachvollziehen.

Auch in Drachenelfen ist wieder B.Hennens teils drastische Ausdrucksweise präsent und tatsächlich sind geschliffende Worte nicht überall angebracht, besonders bei den Menschen nicht.*gg*
Gewalt und Grausamkeit gibt es auch hier, ohne daß der Ekelfaktor zu groß wird. Hier findet der Autor durch seinen fantastischen Schreibstil immer das richtige Maß. Trotzdem ist es nichts für zarte Gemüter.
Auch den besonderen Humor der Elfenbücher läßt B.Hennen wieder zum Ausdruck kommen. Und natürlich schafft es der Autor, eine subtile Erotik hinein zu bringen.
Die handelnden Personen, Wesen, Kreaturen und Sonstiges wirken sehr ausgefeilt und sogar tiefgründig.

Die Drachen sind eine Wucht und ich weiß nicht, ob ich sie lieben, hassen oder fürchten soll. Vielleicht alles zusammen.
Die Elfen sind nicht immer lieb und nett und besonders das Kapitel um Talawain und Aya hat mich betroffen gemacht.
Die Zwerge unterscheiden sich noch sehr von den Dunkelalben in "die Elfen".
Die Menschen...sind Menschen, wie man sie sich im frühen Mittelalter vorstellt.
Die Alben...scheinen ein wenig degeneriert zu sein.

Fakt ist in diesem Buch nichts ist so, wie es scheint und das macht es besonders lesenswert und spannend.

B.Hennens Elfenwelten, und zwar alle Bücher, sind für mich das Beste, was es in der Fantasy zu lesen gibt. Welten, in denen man versinken kann und welche die eigene Phantasie anregen. Ein Universum, in dem man sich verstricken kann und nie wieder los kommt.
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am 6. Mai 2015
Der Kampf um die Welt Nagog scheint unausweichlich, denn die Devanthar haben den Packt mit den Alben nicht eingehalten und die verbotene Welt mit Menschen besiedelt, dies können sich die Drachen nicht bieten lassen und so fangen die Himmelsschlangen an, ihre Intrigen zu spinnen. Die Zeit der Intrigen und erbitterten Kämpfe wird das Leben für alle von Grund auf verändern.
Vor allem die Zwerge und die Devantahre wollen die Vorherrschaft der Drachen nicht mehr akzeptieren und ersinnen Pläne um die Macht der Drachen zu verringern. So schmiedet der Zwerg Galar eine Waffe, die fähig ist Drachen zu töten.
Nandalee ist eine sippenlose Elfe, schnell gerät sie in das Visier der Drachen und so wird sie zu einer Drachenelfe ausgebildet.
Aber auch die Devantahre besitzen Spielfiguren, die sie einsetzen, um ihr Ziel zu erreichen. So erwählen die Devantahre unsterbliche Heerführer und einer dieser Unsterblichen ist Artax, ein einfacher Bauer, der für die Devantahre mit seinem Volk in eine gefährliche Schlacht ziehen soll.

Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an die ,,Drachenelfen“ und wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn ich konnte vollkommen in die phantastische Welt abtauchen. Der Roman hat mir einige Schlaflose Nächte beschert, da ich ihn einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Mit über 1000 Seiten ist ,, Drachenelfen“ wahrlich ein Wälzer und man darf definitiv keine Angst vor einer hohen Seitenanzahl haben. Obwohl das Werk Bernhard Hennens eine so beachtliche Zahl an Seiten hat, erscheint mir keine Seite überflüssig sondern absolut notwendig.
Auch wenn man die Elfen Romane nicht gelesen hat, kann man wunderbar in die Geschichte eintauchenden. Jedoch verpasst man die ein oder andere Anspielung.
Der Drachenelfen-Zyklus spielt in einer wesentlich früheren Zeit als der Elfen-Zyklus. Die Alben haben sich noch nicht vollkommen zurückgezogen, die Drachen erleben ihre Blütezeit und auch die Devantahre besitzen viel Macht. Elfen und Menschen sind nur Spielfiguren und werden beliebig eingesetzt.
Es wird schnell deutlich, dass ,, Drachenelfen“ der Auftaktband einer Serie ist, da vor allem viel Wert auf die Beschreibung der Welt und der Intrigen gelegt wird. So wird die Welt Nango (in den Elfen Romanen die zerbrochene Welt) detailreich geschildert und wirkt schon fast lebendig. Nango wird nicht nur von Menschen bewohnt sondern auch von allerlei interessanten Wesen wie z.B. die Wolkensammler, dies sind riesen große, intelligente und Quallen ähnliche Geschöpfe, die fliegen können. An ihnen werden Schiffe befestigt und so können, die die Menschen Nangos transportieren.
Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass die Elfen noch kein so hochentwickeltes Volk sind wie in dem Elfen Zyklus, sie wirken teilweise sogar leicht barbarisch, da sie z.B. in Sippen leben und ihr Leben vor allem auf Jagen etc. ausgerichtet sind. So ist auch die Kultur der Elfen im Wandel, entwickelt sich weiter, erlebt Tiefschläge und das Volk muss sich immer und immer wieder anpassen.
In die,,Drachenelfen“ steht keine große Schlacht im Vordergrund, sondern Intrigen und Machtkämpfe der einzelnen Parteien. So wird der uralte Kampf um Macht vor allem im Verborgenen und nicht immer offensichtlichen ausgetragen.

Der Schreibstil von Bernhard Hennen ist gewohnt Bildgewaltig und detailreich. Man muss definitiv ein Faible für eine ausholende Erzählweise haben, um den Schreibstil von Bernhard Hennen zu mögen. Zudem gelingt es dem Autor aufgrund seiner Wortwahl Emotionen realistisch und abwechslungsreich rüber zubringen.
Das Geschehen wird aus der Sicht mehrerer Perspektiven geschildert und es gibt verschiedene Handlungsstränge. Stellenweise vereinen sich die Handlungsstränge zu einem um sich dann wieder zu trennen. Durch den ständigen Perspektivenwechsel gibt es einige, jedoch nicht zu übertriebene, Chliffhänger, sodass stetig Spannung aufgebaut wird.
Da ich die Elfen Romane bereits gelesen habe, wusste ich von Anfang an, wie die Geschichte bzw. die Reihe ausgehen musste und dennoch was der Roman einfach unfassbar spannend und tragisch zu gleich.
Es bleibt bei so vielen Handlungssträngen und Protagonisten nicht aus, dass man Lieblinge hat und Handlungsstränge bzw. Protagonisten mit denen man sich einfach nicht anfreunden kann. So konnte ich beispielsweise nicht erwartet, dass die Seiten mit dem mysteriösen Intrigant schnellst möglich vorbei sind, da ich es extrem anstrengend fand, dass die Personalpronomina alle großgeschrieben sind und sie so besonders prägnant in meinem Kopf waren.

Auch wenn der Titel des Romans ,,Drachenelfen“ lautet, steht kein Volk direkt im Vordergrund, sondern jedes Volk hat ein wichtigen Platz in der Geschichte. Alle Figuren sind sehr ambivalent und weder vollkommen gut noch vollkommen böse und sind alle sehr vielschichtig.
Die Drachen sind extrem launisch und sehr intrigante Wesen. Des Öfteren war ich mir unsicher, ob die Drachen nun gut oder schlecht sind. Schlussendlich sind die Drachen einfach ein sehr ambivalentes Volk und sie vertreten die Ansicht: Das Ziel heiligt die Mittel. Elfen sind für die Drachen lediglich Spielfiguren, die sie einsetzten können um ihr Ziel zu erreichen.
Die Elfe Nandalee ist im Gegensatz zu ihren Artgenossen sehr wild und schon fast ursprünglich. Sie hadert sehr damit, die Spielfigur der Drachen zu sein und sie fühlt sich in ihrer Rolle gefangen. Sie möchte nicht allen Forderungen der Drachen nachgeben, denn oftmals stehen die Forderungen der Drachen mit ihrem Gewissen in Konflikt.
Auch Atrax, der Unsterbliche, hadert mit seinem Schicksal. In nur wenigen Augenblicken wird er vom Bauern zum König. Atrax hat ein gutes Herz und möchte die Welt zum positiven verändern. Er hat eine sehr naiv und doch absolut sympathische Weltsicht und ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, ob er es schafft, seinen Prinzipien treu zu bleiben oder er zur absoluten Marionette der Devantahre wird.
Die Zwerge werden extrem klischeehaft skizziert: Sie sind ordinär, haarig und vor allem dreckig und ich muss gestehen, ich mochte die Zwerge so gar nicht.

Alles in allem hat mich der Roman restlos begeistert. Die ,,Drachenelfen“ ist ein großartiger Fantasy Epos. Die Charaktere sind vielschichtig und auch der Schreibstil ist gewohnt Bildgewaltig.

(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de
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am 29. September 2015
ein absolutes Meisterwerk ...habe auch nichts anderes erwartet von Bernhard Hennen !!! Bin auf den zweiten Band gespannt... habe dieses mal das passende Hörbuch dazu bestellt und fand es toll zwischen selbst lesen und vorgelesen bekommen wählen zu können ...
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am 8. November 2011
Die Idee fand ich faszinierend.

In eine Welt einzutauchen, die in den Elfen-Romanen immer wieder eine Erwähnung findet.
Das Buch kaufte ich mir am Erscheinungstag.

Der Funke konnte leider nicht überspringen.

Zunächst fällt die Sprache negativ auf.
Ausdrücke wie "Na Super", "Ganz toll", "Na Ja" usw. erwarte ich nicht zwingend in einem Buch, dass zwar eine reine Phantasirgeschichte erzählt, vom Prinzip her dennoch in einer mittelalterlichen Umgebung angesiedelt ist.
Die Sprache ist zu modern, zu einfallslos.

Einmal wird sogar ein Sprichwort erwähnt, dass 1:1 aus "unserer Welt" übernommen wurde.
Das zeigt einfach nur, dass dieses Buch etwas lieblos geschrieben wurde.

Die Charaktere sind bei weitem nicht so prägnant wie in früheren Elfen-Romanen.
Figuren von der Tiefgründigkeit einer Emmerelle, eines Ollowain, Mandred, Michelle, Honoré, Liliane, Luc oder Gishild, Sylwina oder Skanga (Sorry, wenn nicht alle Namen ganz korrekt geschrieben wurden) sucht man vergebens.
Obwohl das Buch über 1000 Seiten fasst wurde meiner Meinung nach zu viel erzählt, die Figuren kommen oberflächlich und austauschbar daher. Selbst die Hauptfiguren wie Gonvalon oder Nandalee.

Besonders entäuschend sind die Drachen.
Wie soll ich sagen...sie wirken für mich nicht wie Drachen. Klingt komisch, ich weiss, aber anders kann ich es nicht sagen.
Wenn nicht ständig erwähnt werden würde, dass es sich um Drachen handelt, würde ich sie einfach für mächtige Menschen halten.
Sie wirken in keiner Weise fremdartig oder anders als Menschen, der Autor schafft es nicht ihnen eine eigene Persönlichkeit zu geben.
Sie wirken auch nicht besonders weise oder tiefgründig, sondern bestenfalls etwas einfältig.

Bei den Elfen ist es nicht wirklich anders.
Sie wirken auch sehr primitiv, was aber vielleicht Sinn machen soll.
Immerhin sind die Elfen in dieem Buch noch lange nicht an dem Punkt ihrer Entwicklung aus den folgenden Büchern angekommen, sondern eben nur Sklaven der Drachen.

Ein geheimer Charakter kommt vor von dem im Buch immer nur als "ER" gesprochen wird.
Im Text steht dann wirklich immer ER. oder "IHM" oder "SEINE".
Tatsächlich ist es so gedruckt.
Der Autor will vielleicht die Egozentrik des Charakters deutlich machen, aber ein guter Autor hat es nicht nötig auf solche plumpen, grammatikalischen Hilfsmittel zurückzugreifen, sondern sollte solche Eigenschaften durch den Text deutlich machen.

Das Buch wirkt auf mich irgendwie kindlich, nicht zwingend für Erwachsene geschrieben.

Es ist alles andere als schlecht und bei weitem besser als viele andere Fantasybücher die ich bisher gelesen habe.
Würde ich es mit diesen Büchern messen würde ich vier oder sogar fünf Sterne geben.
Messen lassen muss sich das Buch jedoch mit den anderen Büchern der Reihe.
Und da fällt es einfach deutlich ab.

Es ist nicht so gut wie "Die Elfen", viel schlechter als "Elfenwinter" und nur leicht schlechter als "Elfenlicht" und dann wieder nicht so gut wie "Elfenkönigin".
Die Qualität des Dreiteilers "Elfenritter" wird hingegen nichtmal im Ansatz erreicht.
Da hat Hennen wirklich gezeigt was er konnte.

Warum jetzt nur ein eher mittelmäßiges Werk entstanden ist, kann ich nicht sagen.

Die Geschichte ist zu zerfahren, die Figuren zu oberflächlich oder gar zu lächerlich und dem Buch geht eines wirklich zu sehr ab:
Phantasie.

Dennoch habe ich es gern gelesen und der Beitrag hier spiegelt sowieso nur meine Meinung wieder. Keiner soll sich vom Kauf des Buches abgehalten fühlen ;)
Elfenfreunde werden sicher ihren Spaß haben.
Den hatte ich auch.
Aber eben lange nicht so viel wie mit den anderen Teilen.

Diese habe ich sogar mehrmals gelesen, was bei dieem Buch sicher nicht passieren wird.

Ich hoffe auf Teil 2 und 3 der "Drachenelfen".
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am 31. März 2013
Ich habe die Fortsetzung "Drachenelfen - Die Windgängerin" zu einem günstigen Preis auf MP3-CD bei Amazon erworben, ohne zu bemerken, DASS es sich um eine Fortsetzung handelt.
Immerhin um eine ungekürzte Lesung, und mit einem neuen Vorleser, Detlef Bierstedt.
Wie groß war die Enttäuschung, als ich feststellen musste, dass DAS ein zweiter Teil ist, dass es den ersten Teil nicht auf MP3-CD gibt, und dass die entsprechnden CDs stark gekürzt sind!
Die ungekürzte Fassung existiert nur als Download bei Audible, immerhin eines der längsten Hörbücher dort (regulär 9,95 im Abo), ich hab es im kostenlosen Probeabo bekommen, aber um es ORDENTLICH auf CD zu bekommen, muss man doch noch einiges an Arbeit reinstecken! Und direkt auf MP3 brennen geht schon gar nicht.
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2012
andere rezensenten sehnsüchtig erwartet! was dann kam erfüllte die erwartungen zwar, doch gibt es einige kritikpunkte. das buch ist zu lang geworden, wie schon beschrieben, ist die sprache teilweise zu neuzeitlich und der identifizierungseffekt mit den figuren war nicht zufriedenstellend. sehr gut fand ich, dass die spannung aufrecht erhalten wurde und die charaktere authentisch waren. sie existieren nebeneinander, als hauptfiguren und leben die geschichte. die drachen... naja, da gab es schon besseres, doch wo will man auch bei dem angebot, noch lücken finden? insgesamt hat der autor es geschafft, den beginn einer neuen saga zu gestalten und es macht spaß auf mehr. weglegen fällt schwer und einmal drin, liest man sich fest. in den anderen büchern wird es sicherlich noch besser, bestimmt. volle kaufempfehlung
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am 24. April 2016
Bernhard Hennen schreibt wie immer eine Abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Wendungen. Hinzu kommt das der Wechsel zu den einzelnen Handlungssträngen immer im Richtigen Moment kommen, sodass die Spannung nie verloren geht. Die einzelnen Charaktere sind facettenreich und detailliert beschrieben. Die Bilder der Umgebung und Personen springen einem förmlich ins geistige Auge.
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am 8. April 2015
Mit "Drachenelfen" hat Bernhard Hennen (wieder mal) ein Meisterwerk abgeliefert und seine beliebte Elfen-Reihe um eine ganz neue Facette erweitert: Die "Ur-Geschichte", wenn man so will. Das Buch entführt uns in eine Zeit, in der die Alben noch nicht entschwunden sind, und als die Drachen ihre Statthalter sind, ebenso wie in die Blütezeit der Devanthar, die späteren Bösewichte, die hier in einem sehr viel differenzierteren Licht präsentiert werden - während Elfen und Menschen eher "Dienervölker" sind.

In verschiedenen Handlungssträngen mit wechselnden Erzählperspektiven erleben wir eine faszinierende Geschichte zunächst in Form verschiedener Puzzleteile, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild prägen. Das ganze ist unglaublich spannend geschrieben, darunter gibt es auch so geniale Dinge wie den Bauern, der zum König wurde (ohne dass es jemand merkt), die Konflikte der Drachenelfen, die zwischen Ehre, Loyalität, Gefühlen und Gewissen hin- und hergerissen werden, und ein ungleiches und sich gegenseitig verachtendes, aber doch sehr gut harmonierendes Zwergentrio, das ihr Volk auf andere Pfade führen möchte.

Etwas uninspiriert finde ich Selbstplagiate (Shaya, Meerlunge), da hätte der Autor sich vielleicht doch noch eine Minute anstrengen können einen Namen zu finden, den er nicht schon in anderen Werken verbraten hat - aber ok, solche Kritikpunkte sind Meckern auf hohem Niveau ;).

Etwas konkreter möchte ich zum einen kritisieren, dass dem Leser in den ersten Kapiteln zahlreiche Akteure und Schauplätze vorgestellt werden, von denen einige erst hunderte Seiten später, andere überhaupt nicht mehr relevant werden. Das macht den Einstieg sehr verwirrend (zumal sich der "ER"-Spoiler durch das Buch zieht und ich als Leser keine Hinweise verpassen wollte). Außerdem hat das Buch, wie schon von anderen Rezensenten angesprochen, leider auch ein paar Längen.

Trotzdem, ganz ohne Frage ein Glanzstück, dass den Vergleich mit dem Klassier DIE ELFEN nicht zu scheuen braucht, Hennen hat mal wieder all sein Können und seine Kreativität in die Waagschale geworfen. Daher gebe ich, trotz der kleinen Kritikpunkte, 5 Sterne.

Kenntnisse der bisherigen ELFEN-Reihe sind übrigens zum Verstehen und Genießen dieses Wälzers nicht erforderlich (halten aber den einen oder anderen Aha-Effekt bereit).
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am 23. Januar 2014
Das Cover:
Das Cover ist das eines typischen Fantasy-Buches. Im Hintergrund erkennt man vage eine steinige Landschaft, im Vordergrund steht ein edel aussehendes Schwert mit Drachenköpfen. Der Titel und der Name des Autors pranken vor alledem in einem kräftigen, metallisch anmutenden Gold.
Alles in allem hätte das Cover nicht meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, wenn ich es ind er Buchhandlung hätte stehen sehen, da es für mich zu universell ist. Es gibt sehr viele Vertreter der High-Fantasy, die diesem Cover einfach zu ähnlich sind.

Meine Meinung:
Ich bin mit eher negativer Haltung an das Hörbuch herangegangen, da mir wie gesagt das Cover einfach zu universell schien für ein herausragendes Fantasy-Epos. Genau das ist aber der Fall! Das Buch ist herausragend. In jeder Hinsicht. Man merkt ab dem ersten Satz, dass dieses Buch auf Deutsch verfasst wurde, denn Wortspiele und ein unglaubliches Sprachgeschgick sowie Sprachgewalt säumen den Weg eindrucksvoll wie Pflastersteine. Aber nicht nur die Sprache, sondern auch die Geschichte an sich sowie jeder einzene Charakter konnte mich voll und ganz überzeugen. Jedoch muss ich dazu sagen, dass alles an dem Buch recht komplex ist. Sowohl Sprache, als auch die handlung als auch jeder einzelne Charakter. Zu Beginn des Buches war ich daher manchmal ein wenig verwirrt, bis ich das Konzept verstanden hatte, dass die Geschehnisse sich auf drei Welten (vornehmlich zwei) abspielen. Nandalee und auch eine gute Freundin, die sie mit der Zeit gewinnt, wachsen einem sehr ans Herz. Sie sind sehr komplex gestaltet und mit Nandalee gibt es auch endlich mal eine HeldIN, die nicht einfach nur perfekt ist und die eine wirkliche Entwicklung durchmacht aber ihrem eigenen, wilden Ich tatsächlich treu bleibt.

Der andere Handlungsstrang im Bezug auf Artax, der als einfacher Bauer plötzlich und ohne das Wissen aller (bis auf den Devanthar, der ihn zu dem macht) zu einem unsterblichen Regenten wird, ist ebenfalls großartig. Artax ist machmal naiv, hat jedoch ein gutes Herz, das ihn dazu anstiftet jahrhunderte alte Traditionen zu ändern und dabei die List und Tücke aller um ihn herum nicht bemerkt. Man möchte aufschreien und es ihm mitteilen!

Das einzige was ich an dem Hörbuch bemängeln würde ist die nicht ganz so epos-artige Einsprache der Geschichte. Der Sprecher ist zwar in Ordnung aber nicht herausragend, vor allem hat es mich gestört, dass man genau die Schnitte in der Tonspur hören konnte, was ich bis jetzt noch bei keinem Hörbuch hatte.

Die ganze Geschichte ist ein großartiger deutschsprachiger Fantasy-Epos und ich bin froh mich auf das Experiment eingelassen zu haben, obwohl mir das Cover nicht gefallen hatte und ich den Einstieg in die Geschichte wegen ihrer Komplexität als recht schwierig empfunden habe. Daher würde ich das Buch/Hörbuch nicht für sehr junge Leser empfehlen. Für alle anderen, vor allem natürlich für Fantasy-Freunde kann ich dieses Werk von Bernhard Hennen bedingungslos empfehlen.

Trotz kleinerer Kritikpunkte (Cover, Sprecher, Einstieg) erhält das Buch von mir daher auf Grund seiner einzigartigen Handlung, Sprache und Charaktere:
5 Sterne!
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