... ist das fünfte Buch aus dem Zyklus "Kinder der Drachenlanze". Es ist etwas schmaler als seine Vorgänger, aber Qualität ist ja wohl wichtiger als Quantität. Etwas generft hat mich allerdings, dass das erste, was ich las, noch einmal das wiedergab, was auf den letzten Seiten vom vierten Buch zu lesen war. Grrr. Diesmal allerdings aus der Sicht von Palin und Dalamar.
Man erwartet, dass Minas Gegner sich langsam mal aufraffen und erste Pläne zu ihrem Sturz schmieden. Doch außer ein paar vaagen Hinweisen, scheint allgemeine Hilflosigkeit zu herrschen. Sir Gerard, Palin und Dalamar bemühen sich zwar besonders in dieser Richtung, aber...
Nun ohne jemand die Freude an dem Buch zu verderben, kann man wohl nur sagen, dass die beiden Zauberer im ersten Kapitel ein Problem bekommen, das kaum überwindlich zu sein scheint. Ich jedenfalls wüsste nicht genau wie.
Viel Spass gemacht haben mir die Abschnitte mit Raser und Spiegel (wusstet ihr übrigens, dass Spiegel der einzige Metalldrache ist, der nicht verschwunden ist? Es wird so in einem Nebensatz erwähnt als wäre das allgemein bekannt). Aber auch das Auftauchen von Lord Soth hat der Geschichte einen besonderen Reiz gegeben.
Einen wichtigen Teil der Geschichte nimmt Gilthas ein, der versucht die Reste seines Volkes zu retten, ohne völlig die Hoffnung zu verlieren.
Insgesamt möchte ich mich aber mit meinem Urteil lieber zurückhalten bis ich den sechsten Teil gelesen habe. Zumindest sollte es diesmal nicht Jahre dauern bis der draußen ist.