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Drachen, Doppelgänger und Dämonen: Über Menschen mit Halluzinationen [Gebundene Ausgabe]

Oliver Sacks , Hainer Kober
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. März 2013
Was geschieht in unserem Kopf, wenn wir – ohne es zu wollen – phantastische Geschichten wahrnehmen oder Muster und Gestalten sehen? Wodurch unterscheiden sich solche Halluzinationen von realen Erfahrungen oder von Traumerlebnissen? Haben sie einen Zusammenhang mit früher Erlebtem oder mit unseren geheimen Wünschen? Der New Yorker Neurologe Oliver Sacks widmet sich in seinem neuen Buch dem Thema Halluzinationen. Er beginnt bei Charles Bonnet, einem Schweizer Mediziner, der im 18. Jahrhundert als erster das Phänomen systematisch erforschte. Und er schlägt den Bogen bis in unsere Gegenwart, bis zu zahlreichen eigenen Patienten und deren Fallgeschichten. Die bildgebenden Verfahren, die in der Hirnforschung heute eingesetzt werden können, ermöglichen völlig neue Erkenntnisse über die Verläufe und die Ursachen von Halluzinationen. Sacks untersucht auch, welche halluzinatorischen Wirkungen bestimmte Drogen und Rauschgifte haben können – Mescalin zum Beispiel, Kokain oder Haschisch. und er beschreibt den Zusammenhang zwischen Halluzinationen und künstlerischer Produktion an namhaften Fällen wie Charles Baudelaire, Frédéric Chopin und Aldous Huxley. Wie in allen seinen Büchern liefert Oliver Sacks faszinierende Einsichten in die Welt des menschlichen Gehirns. und er tut dies mit der für ihn typischen Mischung aus empathischer Erzählkunst, wissenschaftlicher Gelehrsamkeit und dem Blick für das Kuriose.

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Drachen, Doppelgänger und Dämonen: Über Menschen mit Halluzinationen + Das innere Auge: Neue Fallgeschichten + Der einarmige Pianist: Über Musik und das Gehirn
Preis für alle drei: EUR 42,93

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Produktinformation

Autorenporträt Jetzt reinlesen [PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Rowohlt (8. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498064207
  • ISBN-13: 978-3498064204
  • Originaltitel: Hallucinations
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 939 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dies ist Literatur, wie sie nur wenige, Freud vielleicht und C. G. Jung, schreiben konnten, und es ist zugleich sachliche Information. (Die Zeit )

Der Mann mit dem Röntgenblick für die Abgründe der Seele. (bild der wissenschaft )

Über den Autor

Oliver Sacks, geboren 1933 in London, praktiziert als Neurologe und ist der Autor von zehn Büchern, darunter «Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte» und «Awakenings, Zeit des Erwachens». Er lebt in New York City und ist Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Columbia University. Weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie auf seiner Homepage www.oliversacks.com.

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5.0 von 5 Sternen Dämonen im Kopf 21. März 2013
Von k_taplan TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In seinem aktuellen Buch beschäftigt sich Oliver Sacks, Neurologe und Schriftsteller, mit Halluzinationen. Sacks differenziert seine Darstellungen: "In der Regel sprechen wir von Fehlwahrnehmungen oder Sinnestäuschungen, wenn es einen realen Ausgangspunkt gibt – eine menschliche Gestalt zum Beispiel -, während Halluzinationen aus dem Nichts entstehen." Das Buch enthält zahlreiche Fallgeschichten. Betroffene berichten, wie sie das Phänomen Halluzination erleben und wie es sich auswirkt.

Reizentzug kann Halluzinationen hervorrufen. In Dunkelheit und Isolation gehaltene Gefangene kennen das Phänomen, aber auch Seefahrer, Piloten oder Bergsteiger sind gefährdet, wegen visueller Monotonie Halluzinationen hervorzurufen. Ist das auch die Erklärung für die Irrlichter, die Goethe auf einer Kutschfahrt nach Leipzig wahrgenommen und in seiner Autobiographie beschrieben hat? Für Ufo-Erscheinungen oder Entführungen durch Außerirdische bieten sich hier plausible Erklärungen an. Das Phänomen ist eher im Kopf als außerhalb zu suchen.

Halluzinationen sind nicht auf Erscheinungen begrenzt, sondern können auch Gerüche oder Töne umfassen. Sacks macht deutlich, dass nicht jede halluzinierte Stimme auf Schizophrenie schließen lässt. Bei extremer Bedrohung oder Gefährdung kann es passieren, das Menschen Stimmen wahrnehmen, die keine äußere Ursache haben. Anders zu bewerten sind feindselige und zudringliche Stimmen. Auch musikalische Halluzinationen sind bekannt.

Wie schon in seinem Buch "Das innere Auge", lässt Sacks eigene Erfahrungen einfließen. Dies gilt insbesondere für seine Experimente in den 1950er Jahren mit Cannabis, Mescalin, LSD und anderen bewusstseinsverändernden Drogen. Auf Mutterkorn geht er nicht ein, wenngleich dessen Wirkstoff Psilocibin angesprochen wird. Seine Offenheit und seine Erlebnisse tragen dazu bei, dass es sich um ein lebendiges Werk handelt und nicht um ein staubtrockenes Wissenschaftsbuch.

Sacks klärt über Migräne und Epilepsie auf, zwei Krankheiten, die leicht verwechselt werden. In beiden Fällen sind Halluzinationen möglich. Dostojewski hat seine Erlebnisse bei Anfällen in seine Bücher einfließen lassen, z.B. in "Der Idiot". Ekstatische Anfälle können als Offenbarungen einer höheren Wirklichkeit empfunden werden. Sie können die Grundüberzeugungen betroffener Menschen nachhaltig erschüttern und zu Religiösität führen. Auch außerkörperliche Erfahrungen sind möglich.

Oliver Sacks verfügt über eine langjährige Praxis und versteht es, komplexe Krankheiten verständlich zu beschreiben. Er hat ein Faible für kuriose Erfahrungen, die er sachlich und niemals verletzend darstellt. Sein Buch trägt dazu bei, Grenzerfahrungen einzuordnen. Im letzten Kapitel deutet er an, dass visuelle und akustische Halluzinationen ("Visionen" und "Stimmen") in der Kulturgeschichte eine Rolle gespielt haben. Das wäre ein interessantes Thema für ein weiteres Buch. Es ist schon erstaunlich, wozu das Gehirn in der Lage ist. Der Mensch bleibt rätselhaft.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unnachahmlich dieser Oliver Sacks 23. März 2013
Von Bijou TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe alle Bücher von ihm gelesen und bin immer wieder aufs Neue begeistert. In unserer Zeit, da Menschen funktionieren müssen, ist der Blick auf alles außerhalb der "Norm" umso wertvoller.
Man kann garnicht oft genug darauf hinweisen, wie zerbrechlich unsere Gesundheit ist und wie schnell ein Gehirm "entgleisen" kann.
Umso mehr muss man die Menschen bewundern, die damit umgehen gelernt haben. Nicht zuletzt dank Oliver Sacks, einem der letzten großen und schreibbegabten Humanisten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realitäten des Irrealen 29. März 2013
Von Felix Richter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die folgende Rezension bezieht sich auf das englischsprachige Original "Hallucinations".

Oliver Sacks, der Neurologe, der in Gestalt von Robin Williams den bemitleidenswerten Robert de Niro aus seiner Parkinsonstarre erweckt hat, und dem wir auch das Wissen zu verdanken haben, dass man seine Frau mit einem Hut verwechseln kann, hat sich noch längst nicht aufs Altenteil zurückgezogen. Gottseidank nicht, gehört er doch zu der sehr zu lobenden Spezies von Wissenschaftlern, die nicht darüber erhaben sind, sich allgemeinverständlich auszudrücken. Wobei hier noch ein paar Abstriche zu machen wären, doch dazu gleich.

Sein neuestes Werk "Hallucinations" ist vielleicht nicht so kurios und amüsant wie das über den Mann mit dem Hut, bietet aber trotzdem einige erstaunliche Einblicke in die bunte Welt der Visionen, Mahre und Phantomschmerzen. Die, entgegen der immer noch weit verbreiteten öffentlichen Wahrnehmung, eher selten durch eine Geisteskrankheit im landläufigen Sinne ausgelöst werden, und so sind viele Erkenntnisse deshalb relativ neu, weil Patienten früher nur ungern über ihre Halluzinationen berichten, um einer Stigmatisierung zu entgehen. Es ist sicher ein Verdienst von Oliver Sacks, hier maßgeblich zum Umdenken beigetragen zu haben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie er sich die medizinische Vorbildung seiner Leser vorgestellt hat. Da er immer wieder darauf eingeht, auf welcher Stufe der "Bildverarbeitung" Halluzinationen entstehen, sollte einem die funktionelle Topologie des menschlichen Gehirns in Grundzügen vertraut sein, andernfalls wird sie es durch wiederholtes Googeln. Auch andere medizinische Fachausdrücke werden eher selten erklärt, und wenn, dann nicht immer an der Stelle, wo sie zum ersten Mal verwendet werden. Sacks setzt möglicherweise voraus, das die Leser von "Hallucinations" auch alle anderen seiner Bücher gelesen haben; die, auf die das nicht zutrifft, tun sich hier jedenfalls schwerer, und bei einem Buch, das eher nicht für die Fachwelt geschrieben ist, ist das etwas hinderlich.*)

Ein umfangreiches Kapitel widmet er übrigens halluzinogenen Drogen, insbesondere auch seinen eigenen Erfahrungen aus den wilden 60ern, die sich wie die Lebensbeichte eines Rockmusikers lesen, und man ahnt, dass er diese Zeit nur mit viel Glück gesund und in einem Stück überstanden hat. Dass er allerdings von diversen Spielarten von Halluzinationen selber betroffen ist, nährt den Verdacht, dass seine exzessive Drogenvergangenheit daran nicht ganz unschuldig ist.
__________________________

*) Das Gleiche gilt für die zahlreichen Fußnoten, die sich manchmal über mehrere Seiten erstrecken, und bei denen es sich meistens um Informationen handelt, die den Fließtext möglicherweise stören könnten. Ich meine, Fußnoten sollten ausschließlich der Quellenangabe dienen. Für alle anderen Anmerkungen gilt: Entweder man liest sie gleich, und dann sind sie im Fließtext doch besser aufgehoben, oder man liest sie, vielleicht weil man die hochgestellte Ziffer übersehen hat, erst wenn man unten angekommen ist, und dann stören sie den Lesefluss erst recht, oder man liest sie gar nicht, weil sie eben doch nur kleingedruckt sind, aber das ist dann sicher auch nicht im Sinne des Autors. Ich habe mich auch schon dabei erwischt, dass ich angesichts einer drohenden Fußnote die Seite erst mal nach der Nummer abgescannt habe, um die sie nicht zu übersehen, und das ist dann auch eine komische Art zu lesen. Kurz gesagt: in einem Buch für den interessierten Laien sollte man mit solch wissenschaftlichen Insignien äußerst sparsam umgehen; Q.E.D.
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