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Dr Zhivago [VHS] [UK Import]

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4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Format: Import
  • Sprache: Englisch
  • BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
  • Erscheinungstermin: 24. März 2003
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008IAR7
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.500 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Finström
Format:DVD
Wer "Doctor Schiwago" neu verfilmt, rüttelt an einem Denkmal der Filmgeschichte und muss sich den Vergleich mit dem "Original" von David Lean aus dem Jahre 1965, mit Omar Sharif, Julie Christie und Geraldine Chaplin in den Hauptrollen und der berühmten Filmmusik von Maurice Jarre gefallen lassen. So ein Wagemutiger ist, so könnte man glauben, zum vornherein zum Scheitern verurteilt. So vermag es auch nicht zu verwundern, dass fast 40 Jahre niemand dieses Experiment wagte.
Die vorliegende Neuverfilmung von 2002 erfolgte als zweiteilige Kleinserie im Auftrag eines englischen Fernsehsenders (111 und 114 Minuten, zusammen also 225 Minuten und damit knapp eine halbe Stunde länger als die 1965er-Verfilmung). Der Regisseur Giacomo Campiotti und der Darsteller des Juri Zhivago Hans Matheson sind wenig bekannt. Keira Knightley, welche Zhivagos ewige Geliebte Lara spielt, sowie Alexandra Maria Lara (Hitlers junge Privatsekretärin Traudel Junge in "Der Untergang"), hier Zhivagos unglückliche Ehefrau Tonya, wurden erst später bekannt. Soweit ich weiss, wurde der Film nie in deutschsprachigen Kinos oder Fernsehsendern gezeigt, weshalb es auch keine deutsche Fassung (weder Untertitel noch Synchronisation) gibt. Wer über ein einigermassen solides Schulenglisch verfügt, kann dem Film aber ohne grosse Probleme folgen.
Das Schauspiel der Darsteller von 1965 mag etwas professioneller wirken, doch habe ich das Spiel im vorliegenden Film als wesentlich authentischer erlebt. Dies gilt ganz besonders im zweiten Teil für Hans Matheson, der die Gewissenskonflikte und die Verzweiflung des Juri Zhivago über das Leid, dem er begegnet, sowie seine letztlich zum Tod führende Krankheit mit dem damit verbundenen körperlichen Verfall in seltener Eindrücklichkeit zeigt. Jedoch auch Keira Knightley mit ihrer exakten Sprechweise und Körperarbeit erbringt eine - angesichts ihres damals jugendlichen Alters von erst 17 Jahren besonders bemerkenswerte - ausserordentlich reife schauspielerische Leistung, welche aus meiner Sicht diejenige in "Pride and Prejudice" streckenweise noch überbietet. Die britische Filmzensur hat das Mindestalter für den ersten Teil auf 12 Jahre, für den zweiten Teil auf 15 Jahre festgesetzt. Zu recht. Im zweiten Teil finden sich einige recht brutale Bürgerkriegsszenen, welche zur Glaubwürdigkeit des Filmes beitragen, Gewalt aber keineswegs verherrlichen (im Gegenteil). Einzelne Revolutions- und Bürgerkriegszenen werden durch kurze Einspielung von historischen Filmausschnitten ergänzt und unterstrichen. Der Wandel des Pasha Antipov (gespielt von Chris Marshall), Laras Ehemann, zum brutalen, unmenschlichen, sämtliche individuellen Gefühle wie Liebe verneinenden Rotarmistenkommandanten Strelnikov und zuletzt zum im Leben gescheiterten Menschen, seine Gespräche mit Zhivago auf der Höhe seiner Macht und am Tiefpunkt und Ende seines Lebens, beeindrucken ebenfalls.
Alles in allem haben wir hier den selten geglückten Fall einer sich vom grossen filmischen Vorbild lösenden, eigenständigen und dem Vorbild mindestens ebenbürtigen, über weite Strecken überlegenen Neuverfilmung eines grossartigen Romans. Der Film hätte eine weit grössere Beachtung auch im deutschsprachigen Raum verdient.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut bewegend und beeindruckend ! 2. März 2005
Format:DVD
Ich kenne weder das Buch noch den Film von 1965, aber dieser Film ist wirklich rundum gelungen und beeindruckend ! Die Charaktere sind sehr gut besetzt und überzeugend gespielt und entwickelt ( z.B. wie aus Pasha Strelnikov wird). Besonders Keira Knightley als Lara fand ich wirklich superklasse,auch angesichts der Tatsache, daß sie damals lediglich 16 Jahre alt war und auch als Lara bis ins Alter von ca. 35 absolut überzeugend darstellt. Alle Achtung ! Die Charaktere sind sehr gut entwickelt und man kann sich gut in sie hereinversetzen, selbst wenn viele ihrer Entscheidungen auf den ersten Blick völlig unverständlich sind, z.B. Yuri's Verhalten gegenüber Tonya. Sam Neill als Komarovsky ist so gut, daß man diese Figur wirklich hasst, wenn er sich wieder mal in Lara's Leben einschleicht. Stellenweise ist der Film sehr brutal, aber er spiegelt halt wohl die damalige Realität wieder. Einige der Szenen bzw. schon einzelne Sätze ( Lara und Yuri's Zeit in Varykino und ihr Abschied *schluchz *, Zusammentreffen Lara und Tonya,Yuri's Gespräch mit Strelnikov, Vassya's Tod, Tonya's Deportation und besonders das Ende !!) lassen mich persönlich auch nach Tagen nicht los. Taschentücher bereithalten !
Quasi "nebenbei" erhält man geschichtliches Hintergrundwissen (u.a. über eingespielte Originalszenen). Bei diesem Film stimmt einfach alles, habe lange keinen so gut gemachten Film mehr gesehen. 5 Sterne !
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weltbewegendes Epos! 12. August 2006
Format:DVD
Ich finde diesen Film ganz großartig. Er baut sich sehr liebenswert und ernst auf und erzählt die Geschichte eines Arztes, der sich zwischen zwei Frauen hin und hergerissen fühlt. Mit der Zeit wird der Film ernster, aber das ändert nichts an seiner Elastität und dem netten Eindruck. Lara( Keira Knightley) wird von einem Mann geliebt, den sie so schnell wie möglich wieder los haben möchte, da sie sich ebenfalls in Yuri verliebt hat. Die zweite Episode ist sehr dramatisch, weil sie spielt im Krieg und Tonya( Alexandra Maria Lara)muss es hinnehmen, das ihr Mann sie mit einer anderen Frau betrügt.

Da ich das Buch nicht kannte, wirkte die Story für mich erst einmal unwirklich, aber nach dem zweiten Mal ansehen verwandelte sich das in vier Sterne!

Fazit: Sehenswert
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