- Sprache: Englisch
- BBFC: Freigegeben ab 18 Jahren
- Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
- ASIN: B00004CIQE
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.456 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)
Produktinformation
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Transit Film hat ihm eine tolle DVD auf den Leib geschneidert. Der Film wurde aufwändig restauriert und erstrahlt in zuvor nicht gekannter Bildqualität. Ein paar Altersspuren sind natürlich noch immer zu sehen, doch einem Film dieses Alters steht das gut an, zumal das Bild erfreulich scharf und ausgewogen im Kontrast erscheint: Selbst kleinste Details in den Texturen sind noch gut zu erkennen. Die Originalmusik konnte leider nicht rekonstruiert werden: Sie gilt als verloren. Die neue Musik von Aljoscha Zimmermann aber ist rundum gelungen und unterstreicht den Film kongenial: Natürlich erklingt die Aufnahme dynamisch, satt und rauschfrei. Mehrere Dokus erläutern geschichtliche Kontexte, den Autor Norbert Jacques (der die dem Film zugrunde liegende Romanreihe verfasst hatte) und die Kompositionen des neuen Soundtracks. Selbstverständlich kommt auch diese Edition wieder in einem schön gestaltetem Pappschuber mit Digipack und Beiheft.
Fazit: Ganz klare Empfehlung! Hier wurde eine Scheibe für die Ewigkeit geschaffen!
An Bild- und Tonqualität, den Extras und dem Gesamteindruck gibt es absolut nichts auszusetzen - beim ersten Öffnen und Abspielen macht die Edition Lust auf mehr dieser Klassiker. Die düstere Stimmung, das Ambiente, die Handlung sind aus heutiger Sicht z.T. nur noch schwer nachvollziehbar - zuviel hat sich in den mehr als 80 Jahren seit Entstehung des Films verändert. Die Faszination des Themas und der Filmkunst Fritz Langs ist geblieben. Die Verquickung "moderner" Filmelemente mit den Ausdrucksmethoden des Stummfilms ist absolut gelungen - mitunter hat der Film geradezu "James-Bond-haftes" an sich (wenn z.B. die Aktenmappe aus dem fahrenden D-Zug in ein wie zufällig unter einer Brücke kreuzendes Auto geworfen wird - und perfekt auf dem Rücksitz landet).
Die Bildqualität ist sogar so gut geworden, dass man an einigen Stellen die Papp-Kulissen der Stadtszenen nachzittern sieht, wenn sich einer der Akteure an der Hauswand abgestützt hat - sicherlich Details, die man nicht gesehen haben muss, die aber belegen, wie uraltes Filmmaterial perfekt aufpoliert werden kann, ohne dass es gleich elektronisch verfremdet wirkt. Sogar das obligatorische "Haar vor der Kameralinse" wurde im Gegensatz zu Verschleißspuren im Filmmaterial eben gerade nicht herausgerechnet - was der Regisseur nach dem Schnitt im Film haben wollte, ist - soweit realistisch - komplett noch da. Was der Zahn der Zeit getan hat, ist - soweit technisch möglich - komplett verschwunden. Wirklich beeindruckend!