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100 Jahre Universal Pictures
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Produktinformation
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Die Serie startete im Jahr 2004 in den USA und kam im Frühjahr 2006 auf die deutschen Bildschirme. Es dauerte nicht lange bis Dr.House zu den erfolgreichsten Serien zu zählen war. Der Reiz des Formats liegt ohne Frage in der ungewöhnlichen Hauptfigur, dem miesepetrigem Dr.Gregory House. Als brillanter Spezialist für schwer zu diagnostizierende Infektionskrankheiten ist er in seinem Lehrkrankenhaus im US-Bundesstaat New Jersey de facto unkündbar und nimmt sich alle Freiheiten. Er trägt praktisch nie Arztkleidung, lässt seine Patienten im Wartezimmer warten oder ignoriert ihre Bedürfnisse während er sich bei einem Spielchen mit seiner Handheld-Konsole vergnügt. Wenn ein Fall jedoch seine Aufmerksamkeit genießt, stürzt er sich mit unkonventionellen, wenn auch äußerst effektiven Methoden in die Behandlung. Dann blitzt sein Genie auf und nicht wenige seiner Patienten verdanken ihr Leben dem kauzigen Doktor. Menschliche Tiefe bekommt House durch eine Erkrankung, die zum Absterben seines rechten Oberschenkelmuskels führte und ihn nicht nur dazu zwingt einen Gehstock zu verwenden, sondern auch schmerzstillende Medikamente einzunehmen. Aus dieser Notwendigkeit hat sich eine Medikamentensucht entwickelt, die ihn zusätzlich von seinem Umfeld abgrenzt.
Die einzelnen Episoden folgen einer klaren, immer wiederkehrenden Struktur. Die jeweilige Folge steht voll und ganz im Zeichen des entsprechenden Krankheitsfalls. Man bekommt zunächst den zukünftigen Patienten in seinem Umfeld zu sehen und erlebt den ersten, meist drastisch und vollkommen unvorbereiteten Ausbruch der Krankheit mit. Dann springt die Handlung bereits ins Krankenhaus. Dr.House und sein Team analysieren die Symptome mittels Differentialdiagnose und es beginnen, ganz ähnlich wie bei einer investigativen Krimiserie, die Ermittlungen. Dabei gilt es ein häufig verwendetes Stilmittel zu beachten. Oft nämlich wird das behandelnde Team durch bewusste oder unbewusste Zurückhaltung von wichtigen Details in eine falsche Richtung geführt. Wenn sich die Lage des Patienten dann drastisch verschlimmert, kommt House mit der rettenden Idee, im wörtlichen Sinn. Neben diesem Haupthandlungsstrang wird natürlich, ganz in der Tradition konventioneller Arztserien, das Krankenhausumfeld selbst beleuchtet. Dabei wird die genretypische Neigung zur Soap jedoch vermieden und es geht deutlich spürbar stärker um die Charakterisierung der Figuren. Über die Staffeln hinweg setzt sich dadurch für den Zuschauer ein Kaleidoskopartiges Bild zusammen, dass speziell House selbst in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Die Serie steht und fällt mit ihrem Hauptdarsteller. Der britische Schauspieler Hugh Laurie, der zuvor vor allen Dingen in Nebenrollen amerikanischer Hollywoodproduktionen aufgefallen war, wurde mit seiner grandiosen Verkörperung dieser spannenden, in sich gebrochenen Figur weltberühmt. Dazu kommt die ausgefeilte Optik, die sich eher bei Krimi oder Thrillerformaten bedient und die Serie damit noch stärker vom konventionellen Ansatz des Genres abhebt. Dr.House ist dadurch nicht nur durch die ausgelotete Tiefe ihrer Hauptfigur sondern auch durch seine Innovationsbereitschaft eine Frischzellenkur fürs Fernsehkrankenhaus. Thomas Reuthebuch
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandiose Fortsetzung mit einem überragenden Hugh Laurie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dr. House - Season 3 [6 DVDs] (DVD)
"Dr. House" geht bereits ins dritte Dienstjahr, und wird tatsächlichimmer besser. Von Staffel zu Staffel schaffen es die Drehbuchautoren die Serie noch interessanter und intelligenter für den Zuschauer zu machen. Gut, im großen und ganzen bleibt alles beim Alten, sensationelle und meist einzigartige Krankheiten werden von Dr. House und Team diagnostiziert, und gegen Ende einer jeden Episode, nach einigen derben und herablassenden Sprüchen seitens House, erfolgreich gelöst. Was die dritte Staffel allerdings besonders macht, ist die detaillierte Beleuchtung des Dr. House in Person. Eine regelrechte Charakterstudie des mürrischen, und dennoch irgendwie sympathischen Arztes wird erstellt, welche die verborgenen Leiden und Probleme des Dr. House aufzeigen. Schlecht ist das Ganze nicht, denn dank eines unglaublich gut spielenden Hugh Laurie, als Dr. House, wird die dritte Staffel zu einem regelrechten Genuss. Nun ist es wohl endgültig das Hugh Laurie nie wieder eine andere Rolle, außer Dr. House, glaubhaft verkörpern kann, denn die Rolle ist ihm einfach auf den Leib geschnitten und bei den Zuschauern längst im Gedächtnis verankert. Die restlichen Darsteller verkörpern routiniert und glaubhaft, wie in den vorherigen Staffeln auch, ihre Charakterrollen. Wirkliche schauspielerische Überaschungen sind hierbei nicht zu erwarten, eher hat man das Gefühl dass Hugh Laurie den Rest etwas in den Schatten stellt. Leider tut sich in der dritten Staffel storytechnisch nicht sehr viel. Meist stehen die Probleme von Dr. House im Mittelpunkt und lassen nur wenig roten Faden für andere Handlungsstränge übrig. Immerhin wird wieder ein radikales, offenes Ende erzeugt, dass zwar nicht so dramatisch wie nach Staffel 2 endet, trotzdem den Zuschauer auf eine spannende vierte Staffel hoffen lässt. Die dritte Staffel ist ein Muss für jeden Fan der Serie, flotte und intelligente Sprüche, tolle Schauspieler und ein einzigartiger Charakter, Dr. House, der es schafft mit seiner Person eine ganze Serie zu tragen - einfach Klasse. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Genie in Gefahr,
Rezension bezieht sich auf: Dr. House - Season 3 [6 DVDs] (DVD)
So langsam aber sicher wird es verdammt eng um unseren Lieblingsarzt und Ekel im Plainsboro Hospital. House nimmt sich durch sein "Handicap" oft viele Freiheiten raus, da die meisten Menschen ja ein natürliches Mitleid für Krüppel empfinden. Und auch die verwaltungs- Chefin im Krankenhaus Cuddy macht ihren Buckel oft verdammt breit für House. Sie hatte immerhin auf einen 100 Mio. $ Etát verzichtet um ihn zu behalten. House behandelt weiterhin munter dennoch widerwillig seine Patienten. Vorzugsweise in seinem schicken Büro am Flipchart mit seinem schwarzen Marker. Doch dann stößt House auf einen ebenso harten Knochen wie er selbst einer ist vielleicht sogar eine Ecke härter. Michael Tritter kommt als Patient in die Ambulanz. House reagiert wie eigentlich immer mehr als schroff und unhöflich, doch Tritter ist ebenfalls die Sorte Mensch die sich von keinem ans bein pissen lässt. Nachdem er sich eine Zeit lang mit House streitet, misst dieser seine Körpertemperatur und lässt Tritter mit einem Thermometer im Mastdarm allein im Behandlungszimmer zurück. Tritter beschwert sich bei Cuddy, welche House auffordert, sich bei Tritter zu entschuldigen. Da dies nicht geschieht, fängt Tritter an, Beweise für House Betäubungsmittelmissbrauch zu sammeln. Dabei zögert er nicht, auch die Mitglieder von House Team oder seinen Freund Wilson zu bedrängen, indem er deren Konten einfriert, Verschreibungslizenzen zurückziehen oder Autos beschlagnahmen lässt. Er bietet an, die Strafanzeige gegen House fallen zu lassen, wenn dieser eine Entziehungskur macht und zeigt, dass er sich geändert hat.Die Lage wird immer verfahrener, Tritter geht soweit das er die Konten seines Teams und Wilson einfrieren lässt und sogar deren Wagen abschleppt. House gerät immer mehr unter druck und sein Vicodin missbrauch in aller Öffentlichkeit kommt auch nicht so gut an. Die Freundschaft mit Wilson wird auf eine harte Probe gestellt, da dieser es nicht riskiert ebenfalls im Gefängnis zulanden weil er für House Rezepte außtellt. Tritter bietet House schließlich einen Deal an, wenn er sich Therapieren lassen würde, würde die Anklage fallen gelassen werden. Doch House schmeißt ihn raus. House entschuldigt sich schließlich bei Tritter was dieser bewundert doch im gleichen Atemzug behauptet das House kein Wort ehrlich gemeint hat, und ein Mensch wie er sogar mit seinen Taten lügen würde. Schließlich kommt es zu Verhandlung und im letzten Moment wagt Cuddy einen großen Sprung, durch eine geschickte Lüge von ihr wird die Klage abgewiesen. Tritter ist entsetzt dennoch wünscht er House alles gute und hofft sehr, das er sich in ihm getäuscht habe. (ob das ehrlich gemeint war...ich glaube nicht). Fazit: Hochspannende Fälle mit seltenen wie verrückten Krankheiten und Symptomen, dazu die verzwickte Lage mit House und Tritter, es ist ein Genuss den Dialogen dieser Beiden "Wölfe" zu lauschen, genau wie die ganze Serie. Die zurecht im Guinness Buch der Rekorde Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aller guten Dinge sind 3,
Von Adaa "swordy26" (Pölich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Dr. House - Season 3 [6 DVDs] (DVD)
Die Serie lief bereits komplett auf RTL und brach wieder alle Zuschauerrekorde mit der 3. Staffel. Und das kommt nicht von ungefähr.Die 3. Staffel setzt dort an wo die 2. aufhörte und tritt dabei keineswegs auf der Stelle. Wurden in der 2. Staffel noch das Team vertieft und die Charaktere ausgebaut, so steht diesmal House eher im Mittelpunkt mit seinen Problemen. Der Charakter bekommt mehr Ecken und Kanten spendiert, bleibt aber im Herzen immer noch der selbe Zyniker. Das Team selbst erfährt nur wenige neue Charakterzüge, entwickelt sich aber nach der Tritter Storyline doch weiter was schließlich in einem genialen Finale endet. Das Ende ist offen, bei weitem nicht so schockierend wie das in Staffel 2 macht aber neugierig auf die 4. Staffel die im Herbst bei uns starten wird. Vieles ist beim alten geblieben, manches wiederholt sich auch in gewissen Punkten und das Schema der Serie schimmert manchmal zu deutlich durch. Allerdings merkt man das kaum, da die jede Folge für sich ein kleiner Höhepunkt ist und man jede ohne Einschränkung empfehlen kann. Kaufempfehlung, bin schon gespannt wie einige auf die 4. Staffel reagieren werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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