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Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein [Gebundene Ausgabe]

Kathrin Weßling
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

3. September 2012
Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein!

Ida steht zum wiederholten Mal in ihrem Leben vor der Tür einer psychiatrischen Klinik, mit einem Zettel, auf dem ihr Name und der Grund für ihren Aufenthalt genannt sind. F 32.2. Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. »Drüberleben« erzählt von den Tagen nach diesem Tag, von den Nächten, in denen die Monster im Kopf und unter dem Bett wüten, den Momenten, in denen jeder Gedanke ein neuer Einschlag im Krisengebiet ist. Es erzählt von Gruppen, die merkwürdige Namen tragen, von Kaffee in ungesund großen Mengen, von Rückschlägen und kleinen Fortschritten, von Mitpatienten und von Therapeuten. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich zehn Wochen in eine Klinik begibt und dort lernt zu kämpfen. Gegen die Angst und gegen das Tiefdruckgebiet im Kopf.


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Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein + Das Monster, die Hoffnung und ich: Wie ich meine Depression besiegte
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Produktinformation

Interview mit dem Autor Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (3. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442312841
  • ISBN-13: 978-3442312849
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.431 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"interessant, klug und stellenweise sehr witzig" (STERN)

"ein sehr gutes Buch" (ZDF, "Bauerfeind")

„Provozierend, rotzig, ironisch und sensibel. Ein Bestseller.“ (emotion)

Über den Autor

Kathrin Weßling, 1985 in Ahaus geboren, lebt und atmet in Hamburg. Sie gewann bereits zahlreiche Poetry-Slams und war Protagonistin mehrerer Folgen der Sendung »Slam Tour mit Sarah Kuttner«. Es folgten Publikationen in Magazinen wie uMag und jetzt.de. Derzeit arbeitet Kathrin Weßling als freie Texterin und Autorin.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drüberleben 7. Januar 2013
Von Sarlascht
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:
Die 24-jährige Ida hat vor sechs Jahren die Diagnose F32.2. – schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome erhalten. Etliche Klinikaufenthalte hat sie schon hinter sich, Medikamente und Therapien versucht, nur das Monster, das Monster ist trotz allem geblieben und verlangt nach Aufmerksamkeit – 24 Stunden am Tag.
Ihre Umwelt reagiert mit Ablehnung, denkt sie doch, dass auch irgendwann genug sein sollte, dass man irgendwann auch wieder glücklich sein sollte, einfach so, weil der Menschen doch nicht zum traurig sein geschaffen ist. Ida selbst ist in einer Spirale aus Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Resignation gefangen, einen Ausweg scheint es nicht zu geben. Der Entschluss fällt, es nochmals mit einem Klinikaufenthalt zu versuchen, nochmals die seelischen Tiefs analysieren zu lassen. Und während sie drüberlebt, irgendwie die Tage überlebt, wartet das Leben auf sie, um sie abzuholen.

Meine Meinung:
Katrin Weßling schreibt seit gut zwei Jahren auf ihrem Webblog „drüberleben“ über ihr Leben mit Depressionen. Nun hat sie sich an ein Buch gewagt und wer den Blog kennt, weiß, dass da ein Schreibstil auf einen wartet, der umhaut. Es ist die Gabe, Dinge in ein Wortkleid zu hüllen, dass sie wunderschön klingen und doch etwas Schreckliches beschreiben lässt. Schreiben kann Katrin Weßling definitiv und zwischen Gänsehautfaktor, berühren ihre Worte tief im Inneren und lassen die Gefühle in alle Extreme ausschlagen.

Das Buch ist keine Autobiographie, sondern erzählt die Geschichte von Ida und nicht die von Katrin Weßling. Es kann und wird auch vermutlich so sein, dass es trotzdem ganz viele Parallel zwischen den beiden gibt, zumindest das Erleben einer Depression, wie sich Symptome anfühlen, wird ein wenig aus der Erfahrung der Autorin geschrieben sein und genau aus diesem Punkt heraus, überzeugt das Buch auch auf ganzer Linie. Auf Grund dessen, dass Kathrin Weßling selbst an Depressionen erkrankt ist, bekommt die Geschichte eine Authentizität, die man nicht oft erlebt. Betroffene finden sich in ihren Worten wieder, bekommen das Gefühl vermittelt, nicht alleine mit diesen ganzen sonderbaren Angewohnheiten zu sein, die man durchlebt und für Angehörige bildet das Buch eine gute Grundlage, um einen Blick in die Gedankenwelt eines Depressiven zu erhaschen, daraus eventuell auch etwas zu ziehen, wie man für sie da sein könnte.
Allerdings, im Prinzip kann und sollte das Buch jeder lesen. Die Geschichte ist gut konstruiert, spielt ein bisschen Verstecken mit dem Leser und ist nicht gleich durchschaubar. Vor allem lebt das Buch aber von seiner, wie oben geschrieben, großen Gefühlspalette, die sich einfach auf den Leser überträgt und ihn gefangen nimmt.

Soweit die positiven Dinge, allerdings gibt es auch ein paar Dinge, die mich persönlich nicht überzeugen konnten.
Ida, so sehr ich ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen kann, ist nicht sonderlich sympathisch. Sie wirkt sehr schroff, abwehrend und kühl. Man könnte natürlich sagen, harte Schale, weicher Kern, aber falls es tatsächlich so ist, dann hat mir die Weichheit im Buch einfach gänzlich gefehlt. Ida ist in meinen Augen ein bisschen einseitig geraten.
Und das Ende ist auch so eine Sache. Ich mag Dinge lieber, wenn sie Hand und Fuß haben, wenn sie nicht vollkommen verwischt, oder nur kurz angerissen sind. Das Finale, der „Höhepunkt“ der Geschichte ist großartig – atemberaubend, aber danach kommt nur noch eine Seite und dann ist das Buch aus, viel zu wenig, um tatsächlich einen Abschluss zu finden. Ich erwarte mir nicht, dass ein Buch über Depressionen mit einem Happy End, oder einer Heilung beendet wird, aber irgendwas Fassbares hätte ich mir schon gewünscht.

Fazit:
Ein sprachliches Meisterwerk, mit einer fantastisch konstruierten Geschichte, die unter die Haut geht und einen so schnell nicht mehr loslässt.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe ein Buch gelesen. 20. Januar 2013
Von NyteWysh
Format:Gebundene Ausgabe
Noch immer bin ich von der kraftvollen und ehrlichen Schreibweise beeindruckt. Bedrückt. Erdrückt. Habe ich geglaubt, die emotionale Bindung zu diesem Buch sei knapp nach der Hälfte seiner 316 Seiten nicht mehr zu steigern, so hat mich das Ende regelrecht eines Besseren belehrt. Dort, wo das Geschriebene endet, beginnt ein neues, für mich als Leser sehr persönliches, Kapitel. Fragmente der Geschichte gleichen sich mit den eigenen Erfahrungen ab und bilden den Anfang einer neuen Denkweise, Betrachtung. Das Ende als „Reboot“ – Neustart.

Nun will ich keinesfalls ausdrücken, dass das, was die Autorin zu sagen hat, nur am Ende relevant ist. Ganz im Gegenteil. Ohne den starken Einstieg, der nach mehr verlangt und dem nachdenklich stimmenden Mittelteil, der unter anderem mit feiner Ironie zu glänzen weiß, würde das Ende niemals so opulent und nachhaltig ausfallen.

Von Anfang an gelingt es der Autorin, ihre Protagonistin Ida glaubwürdig in Szene zu setzen. Schon nach den ersten Zeilen bin ich gedanklich in die Geschichte eingetaucht und vergleiche mich mit den männlichen Akteuren. Ich habe das Gefühl, Ida persönlich zu kennen und bin mir absolut sicher, sie bereits in meinem Leben getroffen zu haben.

Der schwierige Grat, zwischen der Erlebnisgeschichte in der Psychiatrie und der ureigenen Gedankenwelt umzuschalten, klappt hervorragend. Ich habe niemals das Gefühl, dass die emotionalen Passagen hineingequetscht werden, nur um mehr Seriosität vorzugaukeln. Beide Erzählbereiche werden in ihrer jeweiligen Form spannend geschildert und ich ertappte mich dabei, mal jene und mal diese zu favorisieren.

Die Wortwahl ist stark, nachhaltig und einprägsam. Fremdwörter und Anglizismen werden nahezu vollständig vermieden. Der Satzbau ist geschickt und eindringlich. Spannung, Emotion und Ironie werden genüsslich verfasst und landen treffsicher dort, wo sie hingehören. Bandwurmsätze sucht man vergeblich. Für die Thematik Depression nicht unbedingt selbstverständlich und zeugt von dem Talent der Autorin.

Ich bin absolut begeistert von Kathrin Weßling’s Debüt „Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein“. Durch dieses Buch habe ich meine Lust am Lesen wiedergefunden. Danke!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja. Ja. Ja. Drüberleben. 2. Dezember 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Über diese junge Frau und über ihr erstes Buch muss ich einfach schreiben. Ich weiß ja nicht, wer von euch Kathrin Weßling vielleicht sogar schon kennt, wer ihren Blog verfolgt hat und wer ihren Schreibstil so liebt, wie ich es tue. Sie ist großartig. Ihr Schreibstil ist großartig. Ihr Leben ist manchmal traurig. Und nun hat sie ein Buch geschrieben - das musste ich haben, denn wie schon beschrieben, ihr Schreibstil ist großartig und ihre Persönlichkeit ist die, eines mutigen Menschen, eine die darüber spricht, wofür andere nur schweigen übrig haben..

Drüberleben: dies ist die Geschichte der 24-Jährigen Ida, die an Depressionen leidet, und obwohl sie nicht genau weiß warum überhaupt, einen weiteren Versuch wagt und sich in eine Klinik begibt.
Die Autorin schreibt, ohne viel auszuschmücken, was nicht ausgeschmückt werden muss. So ist es, das Leben. Es hat Ecken und Kanten und gar nicht wenige davon. Manche stoßen sich immer wieder, andere Leben ganz gut mit den Beulen. Vielleicht kann man so, einige Menschen besser verstehen? Vielleicht kann man es so wenigstens versuchen. Vielleicht kann man Menschen "Mensch sein lassen und die Monster eben einfach "Monster lassen.

Irgendwie muss ich zugeben, inspiriert es mich unheimlich. Viel zu schnell, habe ich die Seiten gelesen, manchmal laß ich die Seiten auch zwei- oder dreimal, nicht, weil es so schwer zu lesen oder verstehen war, sondern weil mich diese starken Worte einfach faszinierten. Diese Bilder. Kathrin versteht es, unglaubliche Bilder zu schaffen, die einem jeden trotz allem furchtbar, im wahrsten Sinne des Wortes, vertraut vorkommen. Drüberleben. Irgendwie überleben. Welche Art zu leben, ist die richtige? Welcher Gedanke? Zu viel denken? Zu wenig? Zwischen dem überfüllt sein und der unendlichen Leere. Dunkelheit. Schlaflosigkeit. Tränen.

Realität. Unschön, dreckig und manchmal viel zu unverständlich. Zumindest für einige von uns.
Depressionen. Auf eine wundervolle traurige Art beschrieben, mit Höhen und Tiefen. Es ist eben jedes Leben ein anderes, genau wie diese Krankheit bei jedem Menschen eine andere ist.

Wer so etwas mag, sollte es unbedingt Lesen. Unbedingt. Kann es jedem nur ans Herz legen und für mich ist es jetzt eines meiner Lieblingsbücher. Zu selten liest man so ehrliche und authentische Worte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber teils schwer zu lesen
Dafür das es keine wirkliche Autobiografie ist, ist es sehr real geschrieben. Die Autorin scheint entweder selbst Erfahrungen zu haben die in diese Richtung gehen und zudem... Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Stefan Gatzemeier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnliches Buch
Die vielen positiven Bewertungen dieser fiktiven Ich-Erzählung haben mich neugierig gemacht, und so habe ich mir das Buch in der Kindle-Edition bei Amazon.com bestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Susanne veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gefällt mir
Man bekommt einen sehr guten Einblick, wie es ist mit Depressionen zu leben. Jeder Gefühlsausbruch wird beschrieben und auch das Zwischenmenschliche.
Vor 1 Monat von Stefanie Eckert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Depressionen auf den Punkt gebracht
Das Buch könnte nerven. Wenn man vorher noch keine Berührungspunkte mit depressiven Persönlichkeiten hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von K. Hildner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erschüttert
War sehr informativ zu lesen, welche Gedanken in einem depressiven vor sich gehen und wie sich dass immer wieder verändert und steigert.
Vor 3 Monaten von Rita Miernik veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dankbar!!!
Was diese Frau mit und aus Sprache macht, ist außergewöhnlich - und zwar außergewöhnlich gut!! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von blacklight1970 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wer selbst von Depressionen betroffen ist, oder im Umfeld eine betroffene Person hat, für den ist es unbedingt empfehlenswert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Leserin1220 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Drüberleben - Depressionen sind kein Grund, traurig zu sein
Meine Meinung:

“Jeder Versuch, einen Tag so zu verbringen, dass er mit dem eines Menschen vergleichbar wäre, dem die anderen nicht raten würden,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von S. Cremer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenswert für Betroffene
Als Mutter einer selbst Betroffenen finde ich das Buch absolut lesenswert und wünsche mir,dass die Autorin und alle Depressionspatienten einen guten Weg für sich selbst... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Martina Lübcke veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es ist mal anders als andere Bücher über das Thema Depression und Angst, so leicht zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von K. Behn veröffentlicht
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