Aus der Amazon.de-Redaktion
Nine Inch Nails sind ein ziemlich ungewöhnliches Phänomen, wenn man bedenkt, was sie mit nur so wenigen Studioaufnahmen erreicht haben. The Downward Spiral, NIN's zweites Album mit voller Länge, ist genau so vollgepackt mit Gift und Galle wie Pretty Hate Machine und die EP Broken -- hat aber auch ein ebenso solides Standbein im Popmusik-Bereich -- was die Popularität von Nine Inch Nails weitgehend erklärt. Die größte Anerkennung verdient die down-tempo Single "Closer", die eine der meist gespielten Singles aller Tanz-Clubs bleibt. Aber zum größten Teil ist das Album voll mit schweren Beats und aggressiven Gitarren -- industrial music mit einem Pop-Zusatz. Diese sympathische Kombination ist es, die Trent Reznor zu einer eigenständigen Größe macht und ihn so wahnsinnig populär werden läßt, während der größte Teil der industrial music seinen Status als Subkultur behält. Genevieve Williams
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Einfühlsam kann NIN-Kopf Trent Reznor sein, das bewies zuletzt Tori Amos' Past The Mission. Diese (nur musikalisch) sanftere Seite zeigen Hurt und Piggy, das am Ort der Manson-Morde in L.A. entstand. Grundsätzlich geht Reznor härter ran: Die doppelbödige Dance-Elektronik von Closer (Produzent: Flood) garnieren Sätze wie "I Want To Fuck You Like An Animal", animalische Rockschreie wetteifern mit Adrian Belews verzerrten Riffs, schrillen Noise-Effekten. Das tönt bei Eraser à la Can - sonst nach Hardcore für Masochisten (Mr. Self Destruct) und Apokalypse.
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Stereoplay
Trent Reznor gehört mutmaßlich zu jenen Menschen, die morgens mit Reißnägeln gurgeln. Der Macher des Industrial-Rock-Projekts Nine Inch Nails empfiehlt sich auf "The Downward Spiral" erneut als kompromißloser Avantgardist. Schon Songtitel wie "Mr. Self Destruct", "Ruiner" oder "Eraser" geben die Richtung vor: Mit Synthesizern und Gitarren meißelt Reznor brachiale Lärm-Skulpturen. Wer mag, kann sich an Ministry erinnert fühlen. Doch Reznor hält Zuckerbrot und Peitsche bereit, er belohnt den Hörer ab und an mit hübschen Melodiepartikeln - was den Effekt dieses Psychotrips auf perfide Weise steigert: nicht jedermanns Sache, aber ein extremes, provizierendes Hörerlebnis. ** Repert.: 08 (für Freaks)
© Stereoplay
Der Künstler über die CD
My own summer
I think that The Downward Spiral is the perfect drug for all of those who don't want to live in this world. But they are all forced by birth. This record is a way to leave this world for just 1 hour. When I recorded The Downward Spiral I was very dissapointed about my friends, my enemies, my life and also my parents. That's why I've done these things. Today the world still looks as bad as 1995. And this will never change. That's why this record will never die...
I think that The Downward Spiral is the perfect drug for all of those who don't want to live in this world. But they are all forced by birth. This record is a way to leave this world for just 1 hour. When I recorded The Downward Spiral I was very dissapointed about my friends, my enemies, my life and also my parents. That's why I've done these things. Today the world still looks as bad as 1995. And this will never change. That's why this record will never die...
Produktbeschreibungen
THE DOWNWARD SPIRAL