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The Downward Spiral
 
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The Downward Spiral

Nine Inch Nails Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (26. April 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Island (Universal)
  • ASIN: B0000262Q8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Anhören  5. Closer 6:13EUR 0,99
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Anhören12. Reptile 6:51EUR 0,99
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nine Inch Nails sind ein ziemlich ungewöhnliches Phänomen, wenn man bedenkt, was sie mit nur so wenigen Studioaufnahmen erreicht haben. The Downward Spiral, NIN's zweites Album mit voller Länge, ist genau so vollgepackt mit Gift und Galle wie Pretty Hate Machine und die EP Broken -- hat aber auch ein ebenso solides Standbein im Popmusik-Bereich -- was die Popularität von Nine Inch Nails weitgehend erklärt. Die größte Anerkennung verdient die down-tempo Single "Closer", die eine der meist gespielten Singles aller Tanz-Clubs bleibt. Aber zum größten Teil ist das Album voll mit schweren Beats und aggressiven Gitarren -- industrial music mit einem Pop-Zusatz. Diese sympathische Kombination ist es, die Trent Reznor zu einer eigenständigen Größe macht und ihn so wahnsinnig populär werden läßt, während der größte Teil der industrial music seinen Status als Subkultur behält. Genevieve Williams

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Stück Musikgeschichte, 4. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: The Downward Spiral (Audio CD)
Man mag ja über Reznors Charakter streiten, aber eines muss man dem Typen wirklich lassen: Wir wurden alle vorgewarnt. Gleich zu Beginn verteilt Reznor treffsicher Folterschläge. Wer es dann doch besser weiss und glaubt, den Rest auch noch ertragen zu können, mit dem kennt der Typ wahrlich keine Gnade. Der gerät mitten hinein in den Sog der Abwärtsspirale.

Dort offenbart sich der Reiz Reznors finsterer Seelenlandschaft. Da erblickt man auch verdorrte Obstgärten inmitten unberührter, endloser Einöden, die dem ganzen Werk einen Hauch von Melancholie verpassen. Nur früher oder später sticht einem dann doch Reznors mit künstlichem Lila angeschmiertes Eigenheim ins Auge. Passt da irgendwie nicht rein, genau so wenig wie dieses Werk in die Welt der handgemachten Rockmusik. Dafür verunstaltet Reznor einfach zu oft Elemente der synthetischen Popmusik.

Für jeden etwas? Nein. Jeder wird zwar mit dem saftigen Apfel der Versuchung angelockt, doch beisst man hinein, so entpuppt sich dieser dann doch als ziemlich madiges Gebilde. Diese schwer verdauliche Riesenportion künstlichen Lärms schmeckt anfangs wohl niemanden richtig vertraut.

Bezeichnend für die verlorene Eigenständigkeit dieser Kreation ist für mich das Lied „The Becoming". Anfangs wird die Atmosphäre des Wahnsinns eingefangen und vermischt mit einem entstellten, futuristischen Poprhythmus. Dann wiegt Reznor einem mit sanften Klängen in den Schlaf, bevor er dazu ansetzt mit spitzen Fingernägeln über eine Tafel zu kratzen. Als ob dies nicht schon genug des Guten wäre, dringt er schliesslich ausser sich vor Wut mit einem brutalst möglich abgehackten Gitarrenriff bis zum letzten Nerv des Zuhörers vor.

Diese aggressionsgeladenen Momente erwecken den Eindruck, irgendetwas hält einen penetrant auf der Überholspur. Doch mitunter hat das ganze über weite Strecken einen komisch seriösen Beigeschmack. Reznors Gesang klingt phasenweise wie der eines etablierten Popsängers. Richtig störend oft muss man lange darauf warten, dass er endlich das Rasiermesser auspackt. Doch wenn er es einsetzt, dann stets mit mörderischer Intelligenz und so gezielt, dass dagegen bis zum heutigen Tag so schnell keiner gegen anstinken kann. Da wirkt das, was Sipknot & Co. zur Zeit verbrechen, wie plumper Lärmbrei und Marylon Manson wie ein armer Irrer.

Und genau das macht Reznors Meisterwerk so gefährlich. Der Zuhörer wird unter Spannung gehalten, bis sich hochdosierte Emotionen entladen. Die werden dann um so mehr wahrgenommen. Das Gemüt wird gefesselt. Die Message dringt durch. Doch das sollte sie eigentlich nicht, denn im Gesamtbild zeichnet sich ein selbstzerstörerischer Amoklauf ab.

Reznor hat den Finger stets am Abzug, hat vor nichts, aber auch vor gar nichts Respekt. Ist er deshalb der Nihilist, nach dem sich die kommerzielle Musikbranche so sehnt? Nein, dafür zielt „The Downward Spiral" viel zu sehr aufs Gehirn und ist viel zu gefährlich. Nur was gefährlich ist, muss auch gut sein, und „The Downward Spiral" ist ein wirklich sehr gutes, richtungsweisendes Stück Musikgeschichte.

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Erst 5.1 macht The Downward Spiral komplett, 25. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: The Downward Spiral (Dual Disc) (Audio CD)
Die Dualdisc ist eine Scheibe, deren CD-Seite das Album digital überarbeitet enthält. Auf der DVD-Seite ist es in hochauflösendem Dolby 5.1 mit 96kHz aufgetragen.

An The Downward Spiral hat mich immer nur eins gestört, das aber sehr: Dass Trent Reznor die beiden Stereokanäle so häufig mit zig Tonspuren überfrachtet hat, dass man am Ende Mühe hatte, Musik herauszuhören. Auf 6 Kanäle verteilt, ergibt aber alles Sinn. Jedes Geräusch, jedes Flüstern, Knirschen, Schaben ist herauszuhören und klar zu orten. Gleichzeitig klingen die einzelnen Samples dank der digitalen Überarbeitung viel klarer. Beim ersten Hören war ich absolut baff.
Einen Nachteil hat das ganze: Bei den Tanzkrachern March of the Pigs, Heresy, Ruiner, Closer hat es mich beim Hören vorher nie im Sessel gehalten. Jetzt sollte man sich wegen der Raumwirkung beim Hören nicht mehr im Zimmer bewegen.
Aber zum Tanzen gibt es ja die CD-Seite.

Die Videos zu March of the Pigs, Closer und Hurt sind eine nette Dreingabe, das Closer-Video sogar in 5.1.

Zur Musik selbst muss man wohl kein Wort verlieren.

Insgesamt also nur zu empfehlen, wer nur Stereo hört, verpasst das halbe Vergnügen.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gefährliches Album, 18. September 2005
Rezension bezieht sich auf: The Downward Spiral (Audio CD)
Ein Meisterwerk, was Reznor und Co. da abliefern. Ein konzeptalbum, das seinesgleichen erst bei Tool wieder findet. Die Texte haben einen stark existentialistischen Drive, wandeln sich dann wieder in Hymnen an den Selbstmord und gehen schließlich eine Symbiose mit psychedelischer Lagerhallenmusik ein, die einem des Nachts die Albträume aus dem Kopf vertreiben kann. Mr Self-Destruct, closer, hurt, eigentlich ist jeder Song ein Opus aus einer welt, die der unseren in keinster weise ähnlich ist, diese aber dennoch zynisch 1:1 abbildet. I am the needle in your vein, I am the high you can't sustain.
Es ist merkwürdigerweise ein Album, das mich glücklich macht, ich lege es in meinen CD-Player und gebe mich dem gleißenden Zwielicht dieser Musik hin. Dann ist alles gut...
Am besten bei Regen, im Wollpullover in einem stickigen Zimmer, wo man kaum atmen kann und man gerade erst aus merkwürdigen Träumen erwachte.
Nine Inch Nails, Musik, die noch lange weiter leben wird, denn wer traut sich, diese Hirne zu bezwingen... Ist es überhaupt möglich?
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