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Kundenrezensionen

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am 6. Januar 2013
In vielen anderen Rezensionen ist schon das sachlich Wichtige der Serie enthalten.
Ich finde es faszinierend, wie auch in dieser Staffel die Sichtweise auf das Herrenhaus und die darin Lebenden gewahrt bleibt.
Objektiv gibt es die klare Trennung in Herrschaft und Dienstboten, die sich ja auch räumlich manifestiert.

Trotzdem gehören z. B. zu einem der "herrschaftlichen" Essen stets beide Parteien, um die richtige Atmosphäre zu erzeugen.
Und immer sind sich beide Seiten darüber bewusst. Es sind diese Momentaufnahmen, gerade beim Essen, wo die Serie zum Kammerspiel wird.
Todesnachrichten, Genesungen, Verlobungen, Heiraten, Auflösungen derselben, stets wackelt maximal ein Sherry-Glas und schon ist die Contenance (auf beiden Seiten) wieder da.

Es wirkt wie die Dokumentation einer untergegangenen Epoche und wir sitzen nochmals am Tisch mit den Klassen.
Und doch werden in dieser Staffel schon Auflösungstendenzen sichtbar, subtil und behutsam eingeführt.

4 Sterne, weil an manchen Stellen wirklich die "Seife"(noper) durchblitzt!

Das macht neugierig auf die dritte Staffel!
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Auch ich habe jetzt die deutsche Version angeschaut und hut ab, dass in dieser Sesaon auch das Christmas-Special enthalten ist!

Anfangs war ich wirklich noch verzückt und hatte ein permanentes Grinsen im Gesicht. Staffel 2 schließt nahtlos an 1 an- der 1 Weltkrieg, steht vor der Tür und Matthew ist an der Front. Auf Heimaturlaub begegnen er und Mary sich wieder. Und es knistert gewaltig ... ach ....

Um nicht abzuschweifen: auch diese Season beinhaltet viele lustige, extrem unterhaltsame und ergreifende Szenen, die diversen Geschichten sowohl up- als auch downstairs werden alle weitergeführt. Keiner kommt zu kurz- insofern ein "Kaleidoskop an Eindrücken" und ein bezaubernder Mikroskosmus, dieses Downton Abbey, mit seinen, uns ans Herz gewachsenen Bewohnern.

Entzückend z.B. wenn Sybil in der Küche versucht Tee zuzubereiten. Oder der permanente Machtkampf zw. der Countess und Matthews Mutter, die sich in wirklich alles einmischt. Die Intrigen unter den Dienstboten ...
Aber auch nachdenklich machend: das Leid der Kriegsveteranen und die unzähligen Opfer, die mit Begeisterung in den Krieg zogen und für ihre Überzeugung starben. Auch die Schilderung der psychischen Folgen lässt einen nicht kalt oder eine Köchin, die um ihren Neffen trauert.

Auch die Weiterentwicklung der Charaktere war für mich sehr überzeugend z.B. der gelangweilte Graf, die fiese Tochter, die endlich ihre Bestimmung findet und eine Zeit im Wandel. Frauen beginnen nach einem Lebensinhalt zu suchen, jenseits von Kind und Abendgesellschaften. Dawning of a New Age- Bobs und die sich ändernde Mode. Ich finde diese Ära äußerst interessant und die visuelle Umsetzung ist exzellent!

Wunderbar auch die Besetzung: es sind wirklich wieder alle dabei und alle Geschichten werden nahtlos fortgeführt), die schauspielerische Leistung (diese permanent Knistern zw. den unglücklich Liebenden), die Kulissen, die Kostüme und die atmosphärische Dichte. Und natürlich wieder das unvergleichliche Downton Abbey. (Mir ist übrigens wieder eingefallen woher mir das Treppenhaus und Gebäude so bekannt vorkamen: War mal Drehort einer B. Cartland Schmonzette ...)

Inhaltlich wird hier ein Stück Zeitgeschichte äußerst gelungen lebendig. Diesmal bildet der "Weltenbrand" den Rahmen und es endet mit der proletarischen Bewegung (ich sag nur Branson und die Suppenterrine), dem Mord am Zaren & der Novemberrevolution- eine neue Ära naht.
Thematisch fand ich desweiteren die Darstellung der psychischen Komponente sehr gelungen, rund um den "Granatenschock". Man kann das Grauen der Schützengräben nicht einfach beiseite schieben. Nach dem Ende ist nichts mehr wie vorher und auch die Bewohner Downtons müssen sich erst wieder zurechtfinden.

Warum nun nur 4*?
Ganz einfach- was gut anfing wurde, je weiter es voranschritt, thematisch einfach zu KLISCHEEHAFT und überfrachtet. Keine Angst ich werde keine Details verraten- aber ich sag nur eines- die Liebenden (und ich meine nicht nur die Herrschaftlichen) müssen echt ALLES durchleiden was es so gibt. UND das ist im Lauf, über die Jahre hinweg, einiges- die 2. Staffel spielt bis zum Ende des 1. WK! Das ist in der Reihung einfach ZU viel und wird unglaubwürdig. Es gibt Wunderheilungen und andere vorhersehbare Schicksalsschläge. Ab der Mitte, bis hin zum Ende war meine anfängliche 5* Begeisterung zu- "das gibts doch nicht" 2* abgeflaut und ich dachte wiederholt- das kann doch jetzt nicht auch noch passieren ...
Wie kann man so eine exzellente Serie so in Richtung Soap abdriften lassen?! Tja der Kommerz machts ...

Der Punkt, der mich weiterhin verärgert: das extrem offene Ende, das geradezu nach Season 3 schreit. Also ehrlich: nix gegen ne 3. Aber nach einer dermaßen unglaubwürdigen Entwicklung der Geschehnisse- weiß ich nicht so recht ..., ob ich noch mehr Leid und Verwicklungen ertrage... Gut, sicher werde ich auch dann wieder mit dabei sein. Aber dieses Hinausziehen und die ganzen Schicksalsschläge, nur um noch mehr Geld zu machen- ich weiß nicht ...

Letztlich hat mich aber das Christmas-Special, das Ende dieser Season bildet, mit den Höhen und Tiefen der zweiten Staffel versöhnt.

Fazit: In weiten Teilen sehr gelungen -gar keine Frage- der Handlungsverlauf und die Glaubwürdigkeit einiger Handlungsstränge leiden jedoch ganz extrem und werden dadurch sehr vorhersehbar und unglaubwürdig. Verschenktes Potenzial!
Aber kein Vergleich zu Season 1!

UND: wir dürfen uns im Herbst auf Season 3 freuen :)))
PS: am 2.11 erhielt ich die Versandmitteilung von UK - ich weiß, was ich die kommende Novemberwoche abends mache ;).
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am 9. September 2012
Endlich ist die zweite Staffel von Downton Abbey nun auch in deutscher Version auf DVD erhältlich. Die Box kommt wie gewohnt als Amaray Multi Disc Box mit diesmal vier DVDs. Das Cover ist wendebar, so dass die FSK-Kennzeichnung und der Strichcode auf der Rückseite verschwinden. Die Box hat zusätzlich einen Pappschuber, auf dem FSK-Kennzeichung und Strichcode allerdings fest aufgedruckt sind.

Das Menü ist ähnlich dem der ersten Staffel gestaltet, also zweisprachig in deutsch oder englisch abrufbar. Lobend zu erwähnen ist hierbei besonders, dass es nun eine klare Folgenanwahl gibt und man nicht mehr, wie noch bei Staffel 1 durch die Kapitel springen muss, um zur gewünschten Folge zu gelangen. Als Sprachversionen stehen das englische Original und die deutsche Synchro zur Verfügung, dazu entsprechende Untertitel in beiden Sprachen.

Zusätzlich zu den 8 Folgen (in der von ITV bekannten Form, nicht in der zusammengeschnittenen Sky-Version) und dem 90-minütigen Christmas-Special (auf der vierten DVD) befinden sich drei Features ( "Vom Haus zum Krankenhaus", "Mode und Uniformen", "Liebe in Zeiten des Krieges") und unveröffentlichte Szenen als Bonus auf der dritten DVD. Zu Folge 1 gibt es außerdem ein Audiokommentar von Julian Fellowes (Idee und Drehbuch), Liz Trubridge (Produzentin) und Gareth Neame (Executive Producer).

Die Geschichte bewegt sich in dieser Season zwischen den Jahren 1916 und 1920, also während des 1. Weltkriegs und der unmittelbaren Zeit danach. Die weltgeschichtlichen Ereignisse sind auch in Downton spürbar, das viele männliche Hauptcharaktere in Richtung Frankreich verlassen müssen um dort ihren Militärdienst anzutreten. Die zurückbleibenden Personen müssen ihren Alltag nun an die neuen Umstände anpassen. Das gelingt einigen besser, wie den beiden jüngeren Crawley-Schwestern Sibyl und Edith, die von den neuen Freiheiten profitieren, und anderen schlechter, wie Butler Carson, der unter dem Mangel an männlichem Personal leidet.

Bedingt durch die Abwesenheit vieler Charaktere, werden einige neue Personen eingeführt. Im Dienstbotentrakt ziehen die neuen Hausmädchen Ethel Parks und Jane Moorsum, sowie der neue Kammerdiener Andrew Lang ein und bringen die Ordnung im Haus durcheinander. Zudem lernen wir Bates Nochehefrau Vera (dargestellt von "Katherine of Aragon" Maria Doyle-Kennedy) kennen, die nichts Gutes im Schilde führt. Die Reihen von Familie Crawley verzeichnen Neuzugänge durch Matthews Verlobte Lavinia Swire und Marys Verlobten Sir Richard Carlisle, eine Grundkonstellation, die viel Dramatik in der Liebesgeschichte zwischen den beiden verspricht.

In diesem Absatz gehe ich auf Entwicklungen in der Geschichte ein, weshalb es Spoiler geben könnte. Wer sich absolut nichts verderben möchte, der sollte hier nicht weiterlesen!
Die Geschichten der zweiten Staffel sind wieder spannend, dramatisch und romantisch, auch wenn es stimmt, dass es an einigen Stellen arg soaplastig wird. So habe ich die Storyline um Jane Moorsum als überflüssig empfunden und das Ende der Lavinia-Storyline als etwas zu dick aufgetragen. Auch die nicht einmal richtig aufgelöste Geschichte um den Soldaten Patrick Gordon und die plötzliche Heilung eines verletzten Hauptcharakters stammen leider tief aus der Klischeekiste der Drehbuchautoren. Wie bereits aus Staffel 1 mit dem Hausmädchen Gwen gewohnt, werden auch in Staffel 2 einige Personen Downton ganz oder zeitweise verlassen, was zu feuchten Augen führen kann, besonders in Folge 5 sei zum Bereithalten von Taschentüchern geraten.

Mein Fazit zu Staffel 2 ist ein allgemein positives. Die geschilderten Schwächen in den Geschichten wären für mich allerhöchsten einen halben Punkt Abzug wert, weshalb ich hier trotzdem volle fünf Punkte gebe. Besonders gut finde ich bei der deutschen DVD-Box, dass das Christmas-Special bereits enthalten ist und nicht, wie in Großbritannien, extra gekauft werden muss. Ich bin also mit dieser Box voll zufrieden und freue mich auf Staffel 3, die in Großbritannien bereits diesen Monat startet und dann in spätestens einem Jahr auch hier auf DVD erhältlich sein sollte.
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am 2. Januar 2013
Das tatsächliche Suchtpotential von Downton Abbey wurde mir leider erst im vollen Ausmaß bewusst, als die Ausstrahlung der ersten Staffel vorüber war. So blieb mir nichts Anderes übrig als die zweite Staffel sofort zu bestellen.
Die Intrigen und Liebesgeschichten rund um die Charaktere von "Up- und Downstairs" gehen nicht nur in die zweite Runde sondern werden durch die Kriegswirren verkompliziert.
Allein schon die hinreißende Maggie Smith, welche sich als Countess an die neue Gesellschaftsordnung anzupassen versucht, lässt das Suchtpotential der britischen TV- Serie auch nach der zweiten Staffel nicht abklingen!
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am 13. November 2012
Man muß dieses Sujet, die historisch-realistisch-romantische Filmkost mögen; Der Zugang öffnet sich hauptsächlich über die sehr differenzierte Darstellung der Familiengeschichte des englischen Hochadels und der äußerst subtilen Persönlichkeits- und Charakterformung der Angestellten - einer willkürlich zusammengewürfelten "Neben-Familie", die es schwerer oder zuweilen auch leichter hat, zusammenzufinden als die "Herrschaft". Die eine wie die andere ist durch ihre gesellschaftliche Tradition strukturiert und damit weitestgehendin ihren Gefühlen und Reaktionen festgelegt bis die Ereignisse eine neue Orientierung ihrer Sichtweisen verlangen. Die ja bekannt und berühmten Schauspieler sind blendend eingesetzt und faszinieren durch ihre ausgesprochen authetisch wirkende Idenifikation mit den ihnen zugedachten Rollen. Der feine englische Humor, die bewundernswerte "Haltung" des Adels in schwierigsten Sutuationen, die hingebungsvolle(und oft tödliche) Liebe der Menschen zu ihrer Nation ist aus ihrer Zeit und Erziehung her zu verstehen und war sicher in Kriegs- und Krisenzeiten auch in anderen Ländern so zu bewerten!Filmisch ist das alles ebenso spannend wie glaubwürdig inszeniert, zuweilen mag allerdings die Herz-Schmerz-Komponente etwas überdramatisiert sein. Man ist gespannt auf die nächste Staffel, obwohl nun erneute Wirren der Weltgeschichte und der familären Katastrophen auf uns zukommen. Wir werden es ebenso ertragen wie die Protagonisten.
Glücklich der Autor, der Drehbuchschreiber, der Geschichte individuell gestalten und Menschen ihre Schicksale zuweisen kann.
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am 6. Dezember 2011
Staffel zwei der erfolgreichen Serie beginnt im November 1916 in den Schützengräben des ersten Weltkrieges und endet im Jahre 1919 mit dem Ausbruch der "Spanischen-Grippe-Epedemie". Die zweite Staffel beinhaltet 8 Episoden, ein Weihnachtsspezial "Christmas at Downton" wird in England am 25. Dezember 2011 ausgestrahlt.
Die Schauspieler aus Staffel eins, sind alle nach Downton zurückgekehrt mit Ausnahme des Hausmädchen Gwen. Einige Neue kommen hinzu, beispielsweise Maria Doyle Kennedy als Mrs. Bates, sie sorgt für sehr viel Unruhe, und der Selfmademan Sir Richard Carlisle gespielt von Ian Glen.
Alle Schauspieler spielen auf gewohnt hohem Niveau, besonders herausragend natürlich wieder Maggie Smith und Jim Carter.
Der Zuschauer begleitet die Crawley-Familie und ihre Bediensteten durch diesen schicksalhaften Zeitraum. Wir erfahren mehr über die Beziehung von Mary und Matthew, Sybil und Branson, Anna und Bates sowie Daisy und William. Violet und Isobel liefern sich manches Wortgefecht und Carson und Mrs. Hughes sorgen dafür, das der Haushalt auch in Kriegszeiten fast problemlos läuft.
Machart und Ton der Serie haben sich nicht geändert, wer Staffel eins mochte, der wird auch Staffel 2 genießen. Ich kann keinen Leistungsabfall erkennen, der erste Weltkrieg hat die Welt und England verändert und das ist auch in Downton zu spüren. Das Drehbuch von Julian Fellowes enthält sehr viel englischen Humor und Sprachwitz (soweit ich das als nicht Muttersprachlerin beurteilen kann).
Mir bot Staffel zwei wieder beste Unterhaltung (mehr erwarte ich nicht von einer Fernsehserie:-), ich freue mich auf das Christmas-special und eine Fortsetzung in 2012.

Kaufempfehlung für alle period drama fans.

Die DVD-Box bestehend aus vier DVD, enthält folgendes Bonusmaterial:
"Episode 1 Commentary"; "Deleted scenes"; "house to hospital", "fashion and uniforms"; "romance in a time of warfare"
Die DVD ist in Englischer Sprache mit Untertiteln.
Die DVD kostet bei Amazon UK 17,50 Euro (15 GBP). Das Weihnachtsspezial erscheint am 26.12.2011 bei Amazon UK und kostet circa 15 Euro (13 GBP)
Aufgrund des überragenden Erfolges wird die Serie im Herbst 2012 mit einer 3. Staffel fortgesetzt. Diese spielt in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Julian Fellowes arbeitet bereits am neuen Drehbuch.
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Nachdem die erste Staffel mit dem Beginn des ersten Weltkriegs endete, findet uns der Beginn der zweiten Staffel bereits mitten im Schlachtengetümmel. Während einige männliche Familienangehörige sich an der Somme befinden, wird auf Betreiben von Matthews Mutter Downtan in ein Offizierslazarett umgewandelt und gerade die Töchter des Hauses lernen hier eine andere als die aristokratische Lebensform kennen, in die sie hineingeboren wurden. Und auch unter den Treppen verändert sich so das ein oder andere.

In der britischen Gesellschaft hatte der erste Weltkrieg mit seinen neuen Strukturen und Mustern gegenüber vorherigen Kriegen zu einigen Umwälzungen in den gesellschaftlichen Wahrnehmungen geführt, genau wie auch in der Frage nach der Rolle der Frauen. Daneben wurde gerade auch die Einrichtung der Aristokratie selbst, für die die über der Treppe lebenden Bewohnerinnen und Bewohner Downtons stehen stark in Zweifel gezogen, wozu die von Maggie Smith dargestellte Mutter des Hausherrn Einiges zu sagen - und vorzuführen - hat.

Auch wenn die Kriegsdarstellungen und die Verletzungen der Heimkehrer mit etwas "gebremsten Schaum" dargestellt werden, so wird die Atmosphäre und die Angst doch ziemlich greifbar - und die Veränderungen, die der Krieg mit sich brachte gleichfalls. Daneben gibt es aber auch in anderen menschlichen Bereichen große Gefühle und auch Grund für Gelächter. Eine sehr erfreuliche Staffel, die man am Liebsten in einem durchgucken möchte.
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TOP 500 REZENSENTam 14. Oktober 2012
Mit einiger Verspätung habe ich es im Laufe der letzten zwei Wochen nun auch endlich geschafft, mir Staffel 2 von Downton Abbey anzuschauen. Seitdem grüble ich, wie viele Sterne ich dieser Fortsetzung nun geben soll. Fünf, weil sie so viele der wunderbaren Details aus der ersten Staffel enthält und mich insgesamt sehr, sehr gut unterhalten hat? Oder drei, weil mich ein paar Dinge doch ziemlich gestört haben? Letztendlich habe ich salomonische vier Sternchen angeklickt: Ein halbwegs faires Urteil für tolle Unterhaltung mit einigen Schwächen.

Was mir gefallen hat: Vieles, das Staffel 1 zu so einer überragenden Fernsehserie gemacht hat, findet man auch in Staffel 2 wieder. Die großartigen Darsteller sind (fast) alle wieder mit von der Partie, die gesamte Ausstattung ist nach wie vor grandios und ein Fest für's Auge. Es werden in verschiedenen Handlungssträngen ganz unterschiedliche Geschichten erzählt, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Teils werden Geschichten aus Staffel 1 fortgeführt, teils werden neue begonnen. Wie eingangs erwähnt, habe ich mich insgesamt sehr gut unterhalten gefühlt; das vorrangige Ziel einer Fernsehserie hat Downton Abbey 2 also zu 100 % erfüllt.

Was mich gestört hat: Ich wurde das Gefühl nicht los, dass die Dreharbeiten begonnen wurden, bevor die Autoren ihre Drehbücher zu Ende geschrieben hatten. Wenn sie mehr Zeit gehabt hätten, hätten sie einiges vielleicht nochmal überarbeitet oder ganz gestrichen. Stattdessen wurden Handlungsstränge entweder abrupt abgebrochen, mühsam in die Länge gezogen oder mit Brachialgewalt in eine ganz andere Richtung gelenkt. Ohne über den Inhalt zu viel zu verraten, erwähne ich hier nur a) Ein vermeintlich toter und für die weitere Handlung potentiell sehr wichtiger Verwandter taucht plötzlich auf... und ist in der nächsten Folge sang- und klanglos wieder verschwunden. b) Einigen der Liebespaare werden immer und immer wieder neue Steine in den Weg gelegt; kaum ist das ersehnte happy end in Greifweite, ist es auch schon wieder weg, und das Spielchen geht von vorne los. c) Unheilbare Krankheiten erweisen sich völlig überraschend und urplötzlich als heilbar; zum Ausgleich werden kerngesunde, aber irgendwie störende Charaktere auf die Schnelle sterbenskrank. Störfaktoren werden so in aller Kürze und unkompliziert in einer einzigen Folge "entsorgt". Praktisch, aber nicht so richtig überzeugend.

Aber egal - obwohl mich einiges geärgert hat und ich bisweilen das Gefühl hatte, von den Produzenten verschaukelt zu werden, hat mir auch Staffel 2 insgesamt viel Spaß gemacht, und ich habe die acht Folgen an nur vier Abenden verschlungen. Das wirklich schöne Christmas-Special habe ich an diesem Wochenende gleich hinterhergeschoben, und Staffel 3 (erscheint im November) habe ich bei amazon.co.uk bereits vorbestellt. Ich hoffe sehr, dass man mit den Dreharbeiten dazu erst begonnen hat, als die Drehbücher wirklich fertig geschrieben und überarbeitet waren.
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am 11. November 2012
Ich liebe diese Serie! Endlich gibt es wieder eine Serie, die gut ist.... wirklich GUT ist! Tolle Darsteller, eine gute Story, verpackt mit wundervollen Bildern und einer SAGENHAFTEN Maggie Smith! Man lacht, weint und fiebert mit... ich kann es kaum erwarten wie es weiter geht!!! :-) Nur zu empfehlen!!!

P.S.: Ab der 3. Staffel kommt sogar die umwerfende Shirley MacLaine hinzu! Kann es kaum erwarten!!! :-D
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am 24. November 2012
Das lange Warten auf die zweite (deutschsprachige) Staffel hat sich gelohnt!

Die facettenreichen Charaktere wirkten auf mich sehr authentisch – es wurde nicht an den ursprünglichen „Rollen“ (Bösewicht, Zicke usw.) festgehalten – Menschen ändern sich eben durch gewisse Umstände oder Erlebnisse. Das hat mir sehr gut gefallen.

Gott sei Dank ist bei dieser Staffel nicht ein so schwerwiegender Cliffhanger. Bei der 1. Staffel wusste man ja wirklich überhaupt nicht, wie es in der 2. Staffel weitergehen würde und ich war fast verzweifelt, dass ich fast ein Jahr warten sollte, bis ich erfahre, wie es weitergeht.

Ich freue mich jetzt schon auf die deutschsprachige 3. Staffel!
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