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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wo sind sie nun - The Tangent? - Verloren in Paris, oder irgendwo anders? Oder musikalisch immer noch dort, wo sie hingehören?,
Von Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Down and Out in Paris and London (Audio CD)
Seit der Debütplatte - The Music That Died Alone - bin ich ein ganz großer Fan dieser Gruppe. Selten findet man so vielseitige Musik auf einmal, und selten findet man Gruppen, die in einem Stück so unzählig viele verschiedene Stilrichtungen derart meisterlich vereinen, wie das Andy Tillison und seine Mannen tun. Zwar dreht sich bei - The Tangent - immer noch ständig das Musikerkarusell, was aber auf die hohe Qualität der Musik Gott sei Dank keine negative Auswirklungen hat. Im Gegenteil. Auch dieses Mal gelingt Tillison der Spagat zwischen Canterbury, Jazzrock, Prog-Rock, Artrock und fein arrangierten Soli, die er feinsäuberlich zu einem hörenswerten Album zusammenfügt.Besonders hervor, sticht für mich der Song: Everyman's forgotten Monday - der nicht nur ein floydähnliches Saxophonsolo sondern auch ein nicht minder geniales Gitarrensolo enthält, das auch durchaus aus der Feder von David Gilmour stammen könnte. Dieser Song ist einfach nur genial. Nur schade, dass der Text nicht im Booklet enthalten ist. Angeblich ist er für Andy Tillison zu persönlich. Nichtsdestotrotz ist auch das fünfte Album, genauso wie seine Vorgänger, ein Ohrenschmaus auf höchstem Niveau, für den ich leider nur Fünf Sterne vergeben kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das fünfte Studiowerk,
Von wilson "frijid" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Down & Out in Paris & London (Audio CD)
Die Besetzung von The Tangent ändert sich quasi mit jedem Album. Anfangs waren noch David Jackson von Van Der Graaf Generator und Roine Stolt zusammen mit anderen Mitgliedern der Flower Kings dabei. Nachdem nun auch Jaime Jalazar und Jonas Reingold gegangen sind, ist The Tangent zum ersten Mal ein rein britisches Musikprojekt geworden. Laut Leader Tillison gehört eine bestimmte 'Englishness' schon immer zur Band, was eine Affinität zu dem Wurzeln des Prog Rocks darstellt. Neu hinzugekommen ist u.a. Drummer Paul Burgess, der Schlagzeuger bei 10CC war, bzw. es immer noch ist. Zudem spielte er bei Camel und Jethro Tull schon mit. Jonathan Barret vervollständigt das aktuelle Line-Up. Er hat mit Tillison bereits von 1997 bis 1999 bei Parallel Or 90 Degrees gespielt.Nun ist 'Down And Out In Paris And London' bereits das fünfte Studioalbum von The Tangent. Natürlich fragt man sich irgendwann, ob die Gruppe noch innovativ ist. Auf dem ersten Album war sie das. Es bot perfekten Retroprog, der durchgängig spannend, anspruchsvoll, rockig und melodisch war. Ein Album, das wie aus einem Guss wirkt und sich einem beim ersten Hören schon erschließt ohne auch nur ansatzweise anspruchslos zu wirken. Beim zweiten hat das Projekt bereits nachgelassen. Es fehlte an mehreren Stellen etwas Tiefgang, etwas Rockendes und etwas an Spannung. Auf dem dritten Silberling rauften sich The Tangent (von da an ohne Stolt) noch einmal zusammen und boten ein lockeres jazzig-rockiges Album. Das vierte Werk 'Not As Good As The Book' ist mir leider nicht bekannt. Tillison sagt: 'Unser neues Album ist zu 100% ein musikalisches Projekt. Während der Vorgänger eher ein Multimedia-Ding mit Illustrationen und einer Science-Fiction-Novelle war, dreht sich diesmal alles um fünf Songs auf einer einfachen CD.' 'Übrigens ist Down And Out In Paris And London' auch der Titel einer Novelle von George Orwell(u.a. '1984'). Das ist aber auch das einzige Merkmal, welches das Album mit Orwells Werk zu tun hat. Es handelt sich laut Andy Tillison bloß um ein Wortspiel. Musikalisch bewegt man sich hier zwischen verträumt-romantisch bis jazzig-verspielt, mitweilen auch rockig oder jazzig-relaxed. Der Gesang ist im Gegensatz zu der Musik nicht vordergründig, aber auch nicht unwichtig. Es gibt Keayboard-Flächen, kristallklare cleane Gitarren und floydige, atmosphärische Saxophon-Soli ('Where Are They Now?'), wilde Synthies und geile Keyboardsoli ('Paroxetine ' 20mg'). Letzterer Titel handelt von einer Person, die unter verschreibungspflichtigen Antidepressiva steht und sich ziemlich leer fühlt. Dies ist nur in einem Punkt aktuell, da zwar viele Menschen heute davon betroffen sind, die Medizin jedoch in dieser Hinsicht schon weit erforscht ist. Jene Mittel bringen den Patienten heutzutage viel, ohne dabei allzu viele bzw. allzu schlimme Nebenwirkungen zu verursachen. Weiterhin tauchen sowohl Canterbury-Anleihen, die mitweilen auch an das Debüt erinnern. Zudem gibt es mit 'Ethanol Hat Nail' eine Fortsetzung von 'The Canterbury Sequence', die aber musikalisch nicht viel mit der ersten Ausgabe zu tun hat. Es gibt zudem eine Ausgabe mit einem gut sechsminütigen Extra-Bonustrack 'Everyman's Forgotten Monday'. Wertung: 11/15 Anspieltipp(s): Where Are They Now?, Paroxetine ' 20mg Vergleichbar mit: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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