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Down in Albion
 
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Down in Albion

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Produktinformation

  • Audio CD (18. November 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rough Trad (Indigo)
  • ASIN: B000BQ7C5Y
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 7.646 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. La Belle Et La Bete
2. Fuck Forever
3. A'rebours
4. The 32 Of December
5. Pipedown
6. Sticks & Stones
7. Killamangiro
8. 8 Dead Boys
9. In Love With A Feeling
10. Pentonville
11. What Katy Did Next
12. Albion
13. Back From The Dead
14. Loyalty Song
15. Up The Morning
16. Merry Go Round

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kein Wort über Kate Moss, versprochen. Dieses Album braucht keine Boulevard-Schlagzeilen, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber über Drogen müssen wir schon sprechen. Über Crackpfeifen und Horrorvisionen und coked up pansies who spend their life in flights of fantasy. Und ja, das K-Wort kommt in einem Songtitel vor („What Katy did next“), und, äh, einmal singt KM auch: Gleich im ersten Song, der versponnenen Moritat „La belle et la bête“, die gegen den ursprünglichen Willen der Band mit aufs Album kam. Zum Glück setzte sich Produzent Mick Jones (Ex-The Clash) durch. Denn der rohe, unfertige, wohnzimmerhafte Charakter der Aufnahme gibt die Stimmung für das ganze Album vor, das Jones wohl als eine Art romantisches Konzeptalbum angelegt hat.

Nüchtern betrachtet sind es sechzehn sehr energiegeladene Songs, deren Quellen von Sixties-Gitarrenpop über Seventies-Glam und -Punk bis Nuller-Dancehall reichen. Aber was heißt schon nüchtern. Diese Platte kann man zwar prima im drogenfreien Zustand genießen, keinesfalls aber nüchtern betrachten. Seit dem frühen Greg Dulli (seligen Afghan Whigs-Gedenkens) hat wohl keiner mehr sein Selbstzerstörertum so druckvoll-nonchalant zelebriert wie Pete Doherty. Aber Doherty tut dies eben auf sehr britische Weise. Seine Paten heißen Ray Davies, Steve Harley und Morissey.

Es gibt eigentlich keinen Song, der abfällt. Was nicht zuletzt an den übrigen Bandmitgliedern liegt. Adam Ficek war ursprünglich Jazz-Schlagzeuger, und auch Patrick Walden (Gitarre) und Drew McConnell (Bass) haben ganz offensichtlich einen musikalischen Horizont, der von Django Reinhardt bis zu den Smiths, jedenfalls weit über BritPop hinausreicht. Der erste richtige Höhepunkt ist vielleicht Track 5, „Pipedown“ (wie in „Finger weg vom Crack!“, nicht wie in „Geht’s ne Nummer leiser?“). Eine Punk-Hymne. Wenn nicht alles täuscht, wird das der Party-Hit der nächsten paar Monate. Gefolgt von „Sticks and Stones“, der als Reggae anfängt (und aufhört) und zwischendrin zum Pogo einlädt. Allein die lässige Inbrunst, mit der Doherty hier singt, lohnt schon die Anschaffung dieses Tonträgers. Herausragend vielleicht noch „Pentonville“ - ein Dancehall-Exkurs mit freundlicher Unterstützung des Ragga-Sängers „The General“, entstanden als Folge von Dohertys Aufenthalt im gleichnamigen Gefängnis – und das ebenfalls sehr hitverdächtige „Back from the Dead“.

„Die Pop-Musik lebt davon, dass junge Spinner, die eigentlich doch noch gar nichts wissen können, auftreten, als wüssten sie alles – und damit durchkommen“, schreibt Diedrich Diederichsen in Musikzimmer. Wenn zur Anmaßung das „richtige“ Charisma kommt, geht nur noch Begeisterungs-Modus - oder Wir-müssen draußen-bleiben. Wir sind schon drin. Mitten im Fegefeuer. Wo sich „Death and glory“ auf „New Labour and Tory“ reimen, ist das „purgatory“ eben nicht weit. Egal. Diese sechzehn Songs haben das Potenzial, uns mindestens diesen Herbst sehr glücklich zu machen. --Axel Henrici



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DOWN IN ALBION

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Confessions of a delirious mind, 13. Juni 2006
Irgendwann habe ich mal das Video zu "fuck forever" gesehen und war sofort sehr davon angetan. Dann bekam ich die ganzen Skandale über Drogen, Schlägereien etc. mit und dachte mir: "Hmm...klingt interessant, könnte gut sein."
Und ich wurde nicht enttäuscht!
Schon beim ersten Durchlauf nahm mich diese CD in Besitz(ich muß dazusagen, dass ich eigentlich eher auf Black und Deathmetal abgeh). Doch diese Melodien fressen sich sofort im Hirn fest. Nicht etwa wie Schlager aufgrund der Primitivität, sondern durch die Individualität, was heute mittlerweile wirklich Seltenheitswert hat. Fast jeder einzelne Song ist dermaßen abgefahren, teils wirklich großes Songwriting. Alles klingt so herrlich intuitiv, natürlich, organisch und ungezwungen. Dank der genialen Kompositionen kommt nie Langeweile auf, denn die einzelnen Stücke sind so verschieden wie sie auf einem Album nur sein können: Reggae, Britpop, Punk, Rock'n'Roll...hier ist einfach alles zu finden.
Anspieltips sind eigentlich alle Songs besonders aber: back from the dead, killamangiro, 8 dead boys, pipedown...sogar dass gewöhnungsbedürftige Pentonville weiß nach gewisser Zeit zu begeistern.
Viele kritisierten die Qualität von Dohertys Gesang. Dies kann ich absolut nicht bestätigen, denn gerade dieser teils schiefe, fast delirant anmutende Gesang verleiht diesem Album erst seinen ganzen Charme. Wer hier Alexander-Klaws-mäßige Kehlkopfeskapaden erwartet hat, ist entweder nicht ganz dicht, hat das ganze nicht so richtig verstanden, oder einfach die falsche CD gekauft! Dazu kann ich nur sagen: Kauf die nächste Bohlen oder Fahrenkrog-Petersen "RTL-Superstar"-CD und vergiss beim Teetrinken nicht den kleinen Finger abzuspreizen! ;)
Der einzige Minuspunkt aus meiner Sicht ist, dass irgendwie kein Zusammenhang in der Zusammenstellung der Titel zu erkennen ist. Die meisten stehen allein für sich als Einzelstücke, jedoch tragen alle einen unverwechselbaren Stempel und passen trotzdem nicht so richtig hintereinander. Dafür geb ich jedoch aufgrund der anderen Qualitäten keinen Abzug, denn ich bin viel zu dankbar, mal wieder Musik zu hören, die aus tiefem Herzen kommt, die nicht dem UndergroundMetalBereich entstammt!

Zu Pete D.:Wäre schade wenn's ihn dahinrafft, denn dieses Album ist wirklich spitze, aber ich bezweifle, dass es ohne seinen exzessiven Drogenkonsum so möglich gewesen wäre. Ich wünsch ihm jedenfalls viel Glück beim Entzug, sonst kann er sich wohl bald einer Reihe großer Künstler(Hendrix, Morrison, Cobain...) anschließen...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen So kann man sich täuschen..., 25. Mai 2007
Wie hab ich ihn gehasst, diesen Doherty und seine nervige Medienpräsenz, von seiner Model-Freundin Kate Moss ganz zu schweigen. Ich hab mir gesagt: dem gibst du keine Chance, so eine CD landet nie in deinem Player. Bis ich dann eines Tages tatsächlich die Babyshambles zu hören bekam, mehr versehentlich. Und was soll man sagen... alles war anders.
Kurz ausgedrückt: die Babyshambles sind groß. Vielleicht sogar größer als die ohnehin schon legendären Libertines. Denn wärend mir Dohertys frühere Band oft noch zu sehr nach altbackenem und harmlosen 60s-Sound klang, haben die Babyshambles dieses garstige, ungestüme "Etwas", dass ich wirklich sehr, sehr lange nicht mehr gehört habe. Mich persönlich hat mindestens seit At the Drive-In (!) keine Band mehr so mitgerissen. Den Opener finde ich trotz (oder gerade wegen) dem Einsatz von Kate Moss sehr gelungen. (Dieser Einsatz war übrigens der Hauptgrund, warum ich diese CD so lang gemieden habe...) Allein die Idee, ein Supermodel die Zeile "Is she more beautiful than me?" singen zu lassen,entschädigt für mich alles. Seine wahre Schönheit offenbart das Album aber erst danach, "A Rebours", "Pipedown" oder "Back from the dead" sind wunderschöne Songs. Irgendwas zwischen Punk, den Smiths und den frühen Cure.. vielleicht... Das sind allerdings nur grobe Vergleiche, der Sound hat nicht nur durch seine eigenartig "beiläufige" Produktion und Dohertys brüchiger Stimme etwas besonderes. Auch die Songs an sich sind eine Klasse für sich, man würde sie unter tausenden wiedererkennen. Lieder wie "Albion" oder "Up the morning" beispielsweise gehen in eine ganz andere Richtung, das klingt mehr nach Folkrock und erinnert mich (ulkigerweise)ein bisschen an Bob Dylan oder Neil Young.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin begeistert und das trotz anhaltender Antipathie gegenüber Herrn Doherty.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen gutes album, 8. Oktober 2006
Vorne weg:
Wer sich ein Album im Stil von "the Libertines" erhofft, wird enttäuscht sein!
Auf mich wirkt das Album vom Klang her deutlich erwachsener als die Libertines-Alben, auch wenn man das von Pete so nicht sagen kann.
Das Album hat einen nicht so gelungenen Start mit dem Titel "La belle et la bête", weshalb ich dieses Lied nicht mag, kann ich nicht genau sagen. Die Stimmung ist nicht so gut da, wie beim Rest des Albums.
Weiter gehts mit "Fuck Forever" was einer der Highlights dieser Platte ist. Schöne Gitarrensounds und die einzigartige schwebende Stimme von Pete Doherty machen diesen Song zum perfekten Lied für.. eigentlich alles? Partys, Abende mit Kumpels zum Mitgröhlen, entspannen usw.
Danach kommt "A'rebours" was einen langsamen Anfang hat, aber schon nach 30 Sekunden wieder eine schöne Melodie mit Petes Stimme kombiniert und einen in Trance versetzt.
"The 32 Of December" ist das 4. Stück dieser Platte und beginnt mit einer lockeren Melodie und dudelt knapp 3 Minuten vor sich hin. Nicht schlecht aber auch nicht klasse!
Als nächstes kommt mit "Pipedown" wieder ein echter Hit! Klasse Melodie, Petes Stimme trotz Geleier (dazu später noch) gewohnt klasse. Einziges Manko ist die kurze Spielzeit von 2:35 min.
Liednr. 6 "Sticks & Stones" beginnt sehr langsam und mit Studiogeräuschen im Hintergrund und mit leichten Raggae-Einflüssen am Anfang und am Ende, was aber gar nicht mal schlecht klingt. Nettes Lied zum entspannen und nachdenken.
Danach kommt mit "Killamangiro" wieder ein flottes, mehr Libertines-ähnliches Lied, was gute Laune verbreitet und sehr gut gelungen ist.
Mit "8 Dead Boys" ist ein weiteres schnelleres Lied auf dem Album, was Spaß macht zu hören und mit 4:16 Spielzeit eine gute Länge hat.
"In Love With A Feeling" ist das 8. Lied und eines der langsameren, was keine Schwächen aber auch keine Höhepunkte hat.
Mit "Pentonville" kommt das schwächste Lied dieser Platte, da es ein reines Raggaelied ist und man nicht genau weiß, was die Babyshambles da eigentlich geritten hat.
"What Katy Did Next" ist ein langsames Lied mit schöner Melodie und Gesang, was zum Ohrwurm werden kann.
Das Titellied dieses Albums, "Albion", ist auch wieder ein langsameres Lied, was aber zu überzeugen weiß. Mit gutem Text, klasse Melodie und Refrain. Mit einer Spielzeit von 5:24 eines der längeren Songs.
Mit "Back From The Dead" kommt wieder ein Hit auf dieser Platte. Eine einzigartige Melodie und Atmosphäre gehen von diesem Song aus.
Direkt danach kommt der "Loyalty Song", der mit seiner fröhlich frechen Stimmungen auch einer der Höhenpunkte ist.
Das vorletzte Lied ist "Up The Morning" und dudelt die 1. Minute nur so vor sich hin, bis sich etwas melodieähnliches entwickelt. Das Lied ist nicht mein Fall, kann anderen aber durchaus sehr gut gefallen!
Am Ende läuft noch "Merry Go Round", was ein schönes ruhiges Lied ist. Sehr gut zum Nachdenken und relaxen geeignet.

Ich habe bereits angesprochen, dass Petes Stimme bei vielen Liedern leiert und den Eindruck erweckt, dass er bei den Aufnahmen besoffen war. Das tut dem Album aber keinerlei Abbruch! Grade diese Stimmung macht das ganze Album aus!
Also viel Spaß beim Hören!
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