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Douglas Adams' Raumschiff Titanic. Taschenbuch – 2001


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 252 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442448867
  • ISBN-13: 978-3442448869
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 697.105 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Douglas Adams hat mit Starship Titanic ein Grafik-Adventure präsentiert, das sich großer Beliebtheit erfreut. Das Buch wurde verfasst von keinem Geringeren als von Monty Python Terry Jones! Er ist in seiner Arbeitskleidung auf dem hinteren Innencover abgebildet, den Laptop auf dem hüllenlosen Schoß. Natürlich spielt Jones' schräger englischer, keineswegs immer jugendfreier Humor eine tragende Rolle.

Im Herzen unserer Galaxis hat eine Zivilisation, von der wir bisher nichts wussten, den größten und schönsten Sternenkreuzer gebaut, den es je gegeben hat -- die Starship Titanic. Im Inneren majestätisch und luxuriös ausgestattet, erinnert es an eine Mischung aus dem Hotel Ritz, dem Chrysler-Gebäude, dem Grab des Tutenchamun und dem Stadtbild von Venedig. Die Starship Titanic ist ein unübertroffenes Wunderwerk der Technik. Da kann nichts schiefgehen. Rein Theoretisch! Denn obwohl es entworfen wurde vom größten Genie des Universums, haben seine Teilhabern gepfuscht und Geld unterschlagen -- wie im richtigen Leben.

Kaum zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen, wird das Schiff Opfer eines SMEF (Spontaner Massiver Existenz-Fehlschlag), fliegt in den Hyperspace und verschwindet -- nur um Sekunden später auf der Erde in das neue Haus von Dan, Nettie und Lucy zu krachen, die dort gerade eine Pension einrichten wollten. Aus der Traum! Während sich der vierte Mann, Nigel, aus dem Staub macht, entsteigt dem Raumschiff Leovinus, der Konstrukteur, und verschwindet. An Bord geht Nettie, dicht gefolgt von Lucy und Dan. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch findet das Trio einen Weg ins Innere und ist fasziniert. Doch als sie gerade anfangen wollen, das eindrucksvolle Interieur zu bestaunen, setzt sich das Schiff in Richtung Weltraum in Bewegung. Aber keine Angst: Man ist nicht allein.

Die Besatzung besteht aus einer Vielzahl nicht richtig funktionierender Roboter und einem verwirrten Papagei. Auch der Journalist, der Leovinus gefolgt war, taucht auf -- und verliebt sich heftig in Lucy, die eigentlich die Freundin von Dan ist bzw. war. Das Trio stellt erstaunt fest, dass es sich mit der Crew unterhalten kann. Man versucht, sich den neurotischen Robotern verständlich zu machen und trifft zum Beispiel Fenice, den eingebildeten Portier, oder Nobby, den eingebildet kranken Liftboy, der in Kriegserlebnissen schwelgt. Am Anfang sind die Drei Passagiere der 3. Klasse, doch die Temperatur sinkt unaufhaltsam, da die Erbauer auch an der Energieversorgung gespart haben -- und innerhalb kürzester Zeit nimmt eine der mächtigsten Kräfte, die der Mensch kennt, Besitz von ihnen: der unstillbare Wunsch nach einer kostenlosen Umbuchung -- Upgrade -- in eine höhere Klasse. Leider hat der zuständige Page, eine Tischlampe, so seine eigenen Vorstellung, welche Berechtigung dafür legitim ist. Über die 2. Klasse arbeitet man sich langsam aber sicher in die erste Klasse vor, während einem immer mehr Räume des Schiffes zugänglich werden und sich sein Geheimnis mit jedem Schritt ein wenig mehr lüftet.

Es stellt sich heraus, dass Leovinus sein wunderbares Schiff von einer Künstlichen Intelligenz namens Titania steuern lassen wollte. Allerdings fehlen die wichtigsten Bestandteile der KI, der "Memory Core". Diesen gilt es nun sukzessive zusammenzusetzen. Aus Versehen wird eine Bombe aktiviert, die von 1.000 herunterzählt, die sich aber stets kurz vor Null verwirren lässt, sodass sie erneut anfängt zu zählen. Schließlich wird das Schiff auch noch angegriffen und gekapert. Doch Netties heroischer Einsatz beschwichtigt die Piraten -- es sind die ersten Erbauer des Schiffs -- und es geht zum Heimatplaneten von Leovinus. Der Weg zurück zur Erde ist jedoch noch weit.

Mehr wird nicht verraten, doch es gibt ein Happyend. Terry Jones macht seinen Job gut: Es gibt reichlich komische Szenen, aber nicht von der schenkelschlagenden Sorte. Die Bombe sorgt für Spannung, und bis Leovinus gerettet ist, dauert es auch noch ein Weilchen. Wie sich ein Journalistenkollege von der Computer-Fachzeitschrift c't äußerte: "Ganz nett, aber kein epochales Werk -- eher etwas zum Zeitvertreib." Er brauchte nur etwa 3 Stunden zum Lesen der 242 Seiten. --Michael Matzer

Pressestimmen

"Douglas Adams macht süchtig." (Stephen Fry)

"Ein herrlich ausgelassenes Weltraumabenteuer!" (Publishers Weekly)

"Grell und ordentlich durchgeknallt und macht sich über alles lustig, was Freunde des Genres sonst gern bierernst nehmen." (Brigitte.de) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R.S. am 11. Juli 2005
Format: Audio CD
Das Buch:
Die Titanic sollte eigentlich der größte Luxusliner der Weltraumgeschichte werden, allerdings hat sich das der Projektleiter ein anderes Konzept überlegt: Wenn das Schiff bereits beim Stapellauf zerstört wird, dann vergütet die Versicherung den Wert und es ist nicht wichtig, dass die Ausstattung bei Weitem nicht dem entspricht was geplant war. Die Titanic erleidet auch ein massives Existenzversagen, aber dennoch kommt sie durch. Aus den verschiedensten Gründen finden sich jedenfalls einige Lebewesen (auch Menschen von der Erde) an Bord, obwohl sie eigentlich gar nicht dort sein wollen. Sie stolpern von einem Problem ins nächste.
Das Buch basiert auf einer Idee von Douglas Adams und wurde von Monty Python Terry Jones geschrieben. Beider Handschrift ist deutlich zu erkennen und das Buch ist durchaus als gelungen zu bezeichnen. Der Humor der beiden ergänzt sich perfekt und so kann sich das Buch durchaus mit der Serie "Per Anhalter durch die Galaxis" vergleichen. Dennoch gestehe ich, dass mir der Anhalter noch einmal um eine Stufe besser gefallen hat.
Sprachlich ist das Buch gut geschrieben aber verglichen mit dem "Anhalter" sind die Personen sehr dünn gezeichnet. Dies ist natürlich kein Kriterium für ein Klamaukbuch, aber es ist einfach ein Faktum. Das Buch kann man also durchaus empfehlen, man darf sich aber nicht das Unmögliche erwarten, nämlich eine Steigerung des Anhalters.
Das Hörbuch:
Es handelt sich um eine gute Hörspielumsetzung, der allerdings manchmal der nötige Pepp fehlt. Insgesamt aber kann man die Leistung der Sprecher und der Regie als gelungen bezeichnen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von CosmicDancer am 15. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Nein das Buch ist nicht von Adams. Gelacht habe ich trotzdem (Evtl. bleibt das Lachen so manchem Beamten im Halse stecken) und das nicht zu knapp.

Und ich kann es jedem Adams Fan tortzdem ans Herz legen.

Sicher wird versucht mit dem bekanten Namen Geld zu machen, aber wer auf Satire und englischen Humor steht wird nicht enttäuscht. Das Buch kommt nicht an den speziellen Adams Humor herran und soll es auch garnicht. Der Plot wird zwar durch Adams' Game beeinflusst, entwickelt sich jedoch humoristisch in eine etwas andere Richtung als die Adams Romane und besitzt seinen eigenen Charme.

Ähnlich den Pyton Shows werden hier Altagsphänomene, in kleine Skatchen präsentiert.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan Schmidt am 27. Juni 2001
Format: Taschenbuch
Die vergebenen Sterne sind von mir in Relation zu dem (wahrlich großartigen) Anhalter-Zyklus vergeben worden. Ich muss gestehen, ich habe mich von Douglas Adams in der Autorenangabe ködern lassen, bekam jedoch nur ein müdes Echo seines unvergleichlichen Humors. Terry Jones wirkt oft bemüht und angestrengt bei dem Versuch, seinem "großen Bruder" in dieser Hinsicht das Wasser zu reichen. All denjenigen, die bisher nur die Anhalter-Bücher gelesen haben, rate ich, statt zu diesem Buch lieber zu einem seiner Dirk Gently-Romane zu greifen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 23. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Irritiert nimmt der Leser zur Kenntnis, dass der Autor nicht nur einen Co-Autoren, den von "Monthy Python" bekannten Terry Jones, sondern auch ein gleichnamiges Computerspiel kreiert hat. Der Klappentext weist dezent darauf hin, dass es sich um "das neue Kultbuch vom Meister der absurden Science-Fiction" handelt. Zwar wurde bei der Neuauflage im Goldmann-Verlag der Titel von "Raumschiff Titanic" zu "Douglas Adams’ Raumschiff Titanic" geändert und nur noch Terry Jones als Autor genannt, doch bleibt die Wirkung im Hinblick auf die Autorenschaft erhalten, wird sogar durch den neuen Titel noch verstärkt.

Doch der Inhalt will so gar nicht zu Douglas Adams passen. Die Geschichte ist eher absurd denn komisch, neigt zu überdrehten Wortspielen, totalem Nonsens und vulgären bis deftigen Szenen. Es entwickelt sich zwar ein munteres Treiben in dem verrückten Raumschiff, aber eine Handlung, Adams-typische Charaktere oder Ereignisse sucht man weiterhin vergeblich.

Leidlich unterhalten liest man schlussendlich das Nachwort und fühlt sich getäuscht und hereingelegt: Nicht Douglas Adams hat dieses Buch geschrieben, kein einziges Wort stammt von ihm, er hat das Computerspiel mit einem Stab von Fachleuten entwickelt und Terry Jones hat, völlig frei und alleinverantwortlich, dieses Buch verfasst.

"Betrug" ist das erste Wort, das dem Leser einfällt, und das völlig zu Recht. Selten hat ein Name für so viele Käufe gesorgt, wie der Name "Adams". Seine Trilogie "Don’t Panic!" ist ein Weltbestseller und steht in großen Lettern auf dem Einband von "Raumschiff Titanic". Doch "Adams" ist darin nicht enthalten, zu nicht mal einem einzigen Prozent.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. Juli 2001
Format: Taschenbuch
Wie viele meiner Vorrezensenten war auch ich der Meinung, dass in einem Buch wo Douglas Adams draufsteht auch selbiger drin ist, wenigstens ansatzweise. Doch weit gefehlt. Am Anfang quält man sich durch die ersten 50 Seiten und fragt sich, wann die Geschichte denn nun endlich losgeht. Doch dann ist sie (zum Glück) auch gleich wieder zu Ende. Die Story ist doch recht dünnn. Außer fehlgeleiteten Robotern und einigen Zitaten aus dem "Anhalter" konnte ich keine Parallelen zu Adams entdecken. Gelegentlich überfiel mich beim Lesen Langeweile. Zum Glück ist die Schrift recht groß, so dass man relativ schnell fertig ist. Der Schreibstil wirkt etwas eckig. Dialoge sind in der Regel flach. Wenn man will, kann man das Buch am Strand lesen, wenn man sowieso nicht besseres zu tun hat. Ansonsten gilt: Finger weg. Führ's gleiche Geld gibst wesentlich lustigere Bücher z.B. von Terry Pratchett oder Robert Rankin.
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