Auf Harlan Cage wurde ich nur Zufall aufmerksam. Immer wieder hieß es in den Kritiken…:“Guter Hardrock Marke Survivor…“ Generell kann ich dem auch zustimmen, aber trotzdem klingt der Sound frisch & Zeitgemäß ohne den zweifelsohne hörbaren Einfluss zu verleugnen.
Beim ersten Durchlauf traute ich meinen Ohren irgendwie nicht so ganz über den Weg. Der geniale Opener „Blow Wind Blow“, danach „Halfway Home“ mit dem geilem Survivor Keyboard am Anfang, da kam direkt Gänsehautstimmung auf. Bei „Deadborn Station“ gefallen mir besonders die Trompeten(!) im Refrain. Hoppla was ist das denn, hat sich Survivor reformiert und unter einem anderen Namen eine Comeback Album rausgebracht?!? Dem aber nicht genug, denn die geilen Nummern gehen immer munter so weiter.
Demjenigen der jetzt auch etwas irritiert ist, geht es genauso wie mir. Ich war dermaßen überrascht über den hohen Qualitätslevel der platte, dass einem schon mal die Worte fehlen können. Generell kann man schon sagen, dass wer „Survivor“, „Magnum“ oder auch „Journey“ mag, an dieser Cd eigentlich nicht vorbei kommen darf. Schade eigentlich nur das die Band so rel. Unbekannt ist. Als ich das Teil verlehnte guckten mich 3 von 4 Kumpels etwas verdutzt an. Nach dem Motto:“ Was haste denn da wieder für Mucke ausgegraben, kennt doch kein Mensch.“ Wie gesagt das war ihre Meinung vorher!
Fazit: Alle Achtung, Harlan Cage hat ein richtig gutes Hardrockalbum rausgebracht. Hier passt nahezu alles. Schöne Melodien, klassische (Survivor) Keyboards & eine markante Stimme. Schwächen sind so gut wie keine auszumachen, erst das letzte drittel der Cd ist leicht schwächer. Daher ist das Album in meinen Augen auch eine absolute Empfehlung an Fans der alten Klassiker Bands. Harlan Cage klingt eigenständig, aber irgendwie auch schön Altmodisch, und genau das macht diese Cd soooo gut!!