Wir haben 'Zoff im Zoo' jetzt seit acht Jahren und spielen es nach wie vor sehr gerne. Das spricht in jederlei Hinsicht für dieses Spiel: dass es jung wie alt Spaß macht; dass es immer wieder herausfordert und nicht an Attraktivität verliert; und dass die Kartenqualität erstaunlich gut ist (wir spielen immer noch mit dem Originalspiel von vor acht Jahren).
Man versucht, möglichst schnell seine Tierkarten von der Hand loszuwerden. Wer dies zuerst schafft, bekommt am meisten Punkte. Über mehrere Spielrunden versucht man so, auf insgesamt 17 Punkte zu kommen.
Allerdings kann man nur dann Karten abwerfen, wenn man Tiere legt, die 'stärker' sind als die zuletzt gelegten. So können z.B. zwei Igel nur von zwei Füchsen geschlagen werden. Da das 'stärkste' Tier, der Elefant, von dem eigentlich schwächsten Tier, der Maus, geschlagen werden kann, können sich die einzelnen Abwerfrunden von neuem aufbauen.
Es ist also Aufpassen und Strategie angesagt: Bewahre ich relativ starke Tiere lieber erst einmal auf, um später damit eine Runde zu beenden und neu rauskommen zu dürfen? Oder könnte es dann schon zu spät sein, weil die anderen dann vor mir fertig sind? Da bekannt ist, wie viele Tiere ist pro Sorte gibt, kann man hier spekulieren und abschätzen.
Dieses Abwerfprinzip ist an sich schon gut durchdacht. Durch einige nette Zusatzregeln (z.B. kann man aus einer Mücke einen Elefanten machen; ein Chamäleon zählt als beliebiges Tier; gesammelte Löwen geben Extrapunkte u.ä.) bekommt das Spiel noch einen zusätzlichen Spaßfaktor. Kompliziert wird es dadurch nicht: Die Spielregeln lassen sich in 10 Minuten erklären, und man kann 'Zoff im Zoo' auch mit 10-Jährigen bereits gut spielen. So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Personen, mit denen ich bisher 'Zoff im Zoo' spielte, sich mittlerweile selbst das Spiel zugelegt haben.