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Das Dorf der verschwundenen Kinder Taschenbuch – 1. September 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426619849
  • ISBN-13: 978-3426619841
  • Originaltitel: On Beulah Height
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,7 x 18,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.068 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Dendale, eine kleine Ortschaft im englischen Yorkshire. Die Umsiedelung der Bewohner ins nahegelegene Danby steht bevor, denn das Dorf muss einem großen Stausee weichen, der die Gegend mit Trinkwasser versorgen soll. Mitten in den Vorbereitungen verschwinden in kurzen Abständen drei junge Mädchen spurlos. Die kleine Betsy Allgood wird angegriffen, ihr jedoch gelingt die Flucht. Auf ihre Aussage hin wird Benny Lightfoot, ein kauziger junger Außenseiter, der mit seiner Großmutter ein altes Gehöft bewohnt, festgenommen. Nach einem Verhör setzt man ihn mangels Beweisen wieder auf freien Fuß. Fünfzehn Jahre später hat man sich in Danby längst eingelebt -- die schreckliche Vergangenheit scheint vergessen. Da kehrt die junge Lorraine Dacre von einem morgendlichen Spaziergang nicht wieder zurück, ihr Hund wird schwer misshandelt aufgefunden. Detective Superintendent Andy Dalziel und seine Mannschaft machen sich mit äußerst gemischten Gefühlen an die Arbeit, denn gerade Dalziel mußte vor Jahren als Sündenbock für die nicht aufgeklärten Fälle der verschwundenen Kinder herhalten. Und wieder tappen die Beamten im Dunkeln, wäre da nicht der aufgesprühte Satz auf einer Eisenbahnbrücke: "Benny ist wieder da!"

Von Beginn an gelingt Reginald Hill der Aufbau einer von namenlosem Unbehagen geprägten Spannung, deren Intensität mit dem Gang der Handlung bis zum überraschenden Ende stetig wächst. Selbst in scheinbar belanglosen Dialogen und Landschaftsbeschreibungen lässt der Autor keine Entspannung zu, ist eine untergründige Bedrohung stets präsent, ohne dass deren eigentliche Ursache erkennbar wird. Mit großer Geduld legt Hill dem Leser die Psyche seiner Figuren offen. Nicht nur seine Helden Dalziel, Pascoe und Wield, sondern auch die kleinsten Nebenfiguren sind von größter Glaubwürdigkeit und unspektakulärer Originalität gekennzeichnet. Hill beherrscht nicht nur seinen Plot, sondern vermag ungewöhnlich scharfe Blicke hinter menschliche Masken und Fassaden zu werfen, wo sich nicht selten ein unbekanntes, ein erschreckendes Antlitz verbirgt.

Mit diesem großartigen neuen Buch hat der vielfach ausgezeichnete Autor seinen Ruf als einer der besten Kriminalautoren der Gegenwart untermauert. Man darf hoffen, bald mehr von ihm in deutscher Sprache lesen zu können. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Reginald Hill (1936 - 2012) lebte über Jahrzehnte in der englischen Grafschaft Yorkshire, wo auch die allermeisten seiner Romane spielen, allen voran die berühmte Reihe mit den Ermittlern Dalziel und Pascoe. Er erwarb sich den Ruf, »einer der herausragenden englischen Krimiautoren« zu sein (Sunday Telegraph) und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter bereits 1995 der Diamond Dagger der britischen Crime Writers' Association für sein Lebenswerk.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von t.kuerten am 7. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Ein herausragend guter Kriminalroman vom Briten Reginald Hill, der mit einem geschickt gewobenen Fall und sehr starken Charakteren zu überzeugen weiß. Vor 15 Jahren verschwanden in einem Tal in der Grafschaft Yorkshire drei Kinder. Die Polizei konnte den Fall nicht klären, zumal das Tal in jenem Sommer geflutet und fortan als Stausee auf den Landkarten verzeichnet wurde. Verdächtigt wurde Benny, ein als Schwachkopf verschriener Junge aus dem Dorf, der jedoch zeitgleich mit der Flutung des Tales verschwand.
Nun verschwindet abermals ein Mädchen aus einem Nachbartal. Alte Wunden reißen bei den Menschen wieder auf und den Ermittlern der Polizei begegnet man mit viel Mißtrauen, ob der Fall dieses mal aufgeklärt werden kann. Dabei erfährt ein Ermittler die Verlustängste der Eltern am eigenen Leib, da seine Tochter an Meningitis erkrankt.
Reginald Hill umschreibt seine Charaktere außergewöhnlich stark. Die Ermittler Dalziel, Pascoe und Wield unterscheiden sich wie Tag und Nacht, ergeben zusammen aber ein gut funktionierendes Team. Besonders der kauzige, dicke Dalziel weiß mit scharfen Bemerkungen und hoher beruflicher Kompetenz eine große Ausstrahlungskraft zu erlangen. Der intellektuelle Pascoe hat deutlich gepflegtere Ausdrucksweise und durch o.g. persönliches Schicksal ein hohes Einfühlvermögen. Wield ist detailgenau und sorgsam. Aber auch andere Personen und sämtliche Dialoge in diesem Roman wirken authentisch und lebensnah. Während der gesamten 640 Seiten, die ich an einem Wochenende ausgelesen hatte, hatte ich mehrere Personen als Täter in Verdacht, dennoch brachte die Auflösung, die logisch und stringent erscheint, einen großen Aha-Effekt mit sich, der durch die beiden im Buch enthaltenen Zeichnungen unterstützt wird. Absoluter Top-Krimi, uneingeschränkte Leseempfehlung.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Franken am 14. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Im netten, aber provinziellen Yorkshire taucht während eines Jahrhundertsoimmers ein vor vielen Jahren beim Bau eines Stausees geflutetes Dorf wieder auf und legt eine Leiche frei. Recherchen des einmaligen Duos Dalziel/Pascoe fördern einige ungeklärte Mädchenmorde aus der Zeit des Staudammbaus zutage und sie vermuten einen Zusammenhang. Doch wer ist der Tote? Einige Leute aus dem Dorf wissen mehr, als sie zugeben, so, als trügen sie ein dunkles Geheimnis mit sich...
Der Roman ist sprachlich das beste, was derzeit auf dem britischen Markt zu haben ist und herovrragend übersetzt.
In jedem von Hills Romanen wird das Privatleben eines der zum Ermittlerteam gehörenden Beamten näher beleuchtet. Dadurch wird jedes der Bücher in gewisser Weise einmalig, weil immer ein anderer Schwerpunkt gesetzt wird. Dieses mal ist es Inspector Pascoe, dem neben der eigentlichen Handlung viel Raum gewidmet wird und der persönliche Schicksalsschläge zu verkraften hat.
Die eingebauten Zitate aus den Kindertotenliedern geben dem Buch ein hohes literarisches Niveau und erhöhen die Spannung meisterhaft, weil sich eine gewisse ahnung manifestiert, ohne diese genau greifen zu können. Dieses Buch geht weit über die gängige Kriminalliteratur hinaus.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 1. November 2004
Format: Taschenbuch
Vor 15 Jahren verschwanden in Dendale drei kleine Mädchen spurlos; auch der Tatverdächtige Benny Lightfoot wird seit damals vermisst. Jetzt ist im Nachbardorf Danby wieder ein Mädchen verschwunden, und ein Graffiti an einer Brücke verkündet: Benny ist wieder da! Chief Inspector Peter Pascoe und sein Chef, der dicke Superintendent Andy Dalziel, der vor 15 Jahren erfolglos ermittelte, übernehmen den Fall.
Dem irgendwo verbreiteten Lob "bester Krimi der 90er" kann ich mich nicht anschließen, obwohl es sich um einen ordentlichen traditionellen britischen Krimi handelt, der in sehr bedächtigem Erzähltempo vorwärts geht. Das Buch liest sich wie langsames Bergaufgehen: Schrittchen für Schrittchen ohne Passagen, in denen man durch das Geschehen laufen könnte, kommt man der Lösung näher. Man ist zwar gespannt auf den Täter und die Hintergründe des Verbrechens, aber dass man die Seiten verschlingt, passiert nicht.
Das Zweiergespann Dalziel / Pascor sollte man schon kennen, damit der Einstieg leichter fällt und auch die andern Ermittler, die später auftauchen, leichter eingeordnet werden können. Natürlich bietet das Zusammenspiel zwischen den beiden Protagonisten nach über 15 Romanen nur noch wenige Nuancen, sondern bewegt sich auf vorgezeichneten Pfaden.
Etwas breit angelegt ist die Geschichte um die Erkrankung von Pascoes Tochter Rosie; zu breit für ihre Funktion als Stichwortgeberin für die Aufklärung.
Meiner Ansicht nach sehr gelungen ist die Lösung des Falles und die Verknüpfung von damals und heute.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von trojafan am 3. März 2010
Format: Taschenbuch
15 Jahre sind vergangen, seit in Yorkshire mehrere kleine Mädchen spurlos verschwanden. Nun scheint sich die Serie unheimlicher Ereignisse fortzusetzen, denn erneut verschwindet ein Mädchen und die Polizei und die Bewohner rätseln, ob der mutmaßliche Täter zurück gekehrt ist.
Dieser Krimi ist großartig. Die Sprache ist schön, die Ermittlungsarbeit wird sehr ausführlich geschildert und dem Privatleben der Ermittler wird ein bedeutender jedoch nicht zu großer Raum eingeräumt. So kann der Leser Anteil an der persönlichen Tragödie von Ermittler Pasco haben, welche sehr rührend geschildert wird und eine Verbindung zu den Eltern der vermissten und vielleicht toten Kinder herstellt.
Immer wieder begegnet dem Leser auch Literarisches: Die Kindertotenlieder von Friedrich Rückert spielen eine zentrale Rolle und dieser Kunstgriff ist sehr gelungen, denn die sehr traurige Gemütslage von Eltern, die ein Kind verloren haben, wird treffend und einfühlsam erzählt.
Sehr gut gelungen finde ich darüber hinaus, dass der Autor vieles aus der Perspektive der Kinder erzählt.
Insgesamt handelt es sich um einen der besten Kriminalromane, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich glaube auch, dass einige Autoren von (englischen) Kriminalromanen sich an Reginald Hill orientiert haben. Er ist ihr Meister
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