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The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung
 
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The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung

Jeff Bridges , Kim Basinger , Tod Williams    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jeff Bridges, Kim Basinger, Elle Fanning
  • Regisseur(e): Tod Williams
  • Komponist: Marcelo Zarvos
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 16. Mai 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007VYMR4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.885 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Die Sinnbildhaftigkeit der Story wird zuweilen etwas zu dick aufgetragen, ansonsten birgt der John Irving-Stoff dessen übliche sezierende Sichtweise auf Menschen und deren Sozialgebaren. Dabei liefert der Film tiefe Einblicke in die Seelen seiner Figuren und erzählt zugleich von ungewöhnlichen Liebes-Entwicklungen. Die Ehrlichkeit und die Gnadenlosigkeit bei der Charakteranalyse sind die spannenden Aspekte des Filmes, der zudem sehr entspannt und natürlich agiert wird. Fazit: sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: Nettes Bild, zurückhaltender Sound, viele sinnvolle Extras.

Bild: Die Rauschwerte sind erfreulich und bilden großflächige Bildinhalte recht ruhig ab (00:10:30, Himmel,Meer). Kamerabewegungen laufen geschmeidig und ohne Schärfeverluste ab. Die Schärfe zeichnet Details nicht komplett sauber konturiert, aber doch noch in überzeugender Akzentuierung (00.38.09, Wiese, Büsche). Bei gesunden Kontrastwerten und natürlichen Farben eine gelungene Abtastung.

Ton: Das Klngbild ist nicht ganz homogen in seiner Kulissen-Zeichnung. So klingt etwa einRasensprenger im Hintergrund kaum realistisch in seiner akustischen Platzierung (00.30.04), während ein Diaprojektor bei seinem Bildwechsel sehr prägnant herüberkommt (00.39.47). Insgesamt bleibt die Kulisse zu wenig nachvollziehbar, wodurch sie etwas zu eng wirkt.

Extras: Ein elegantes und informatives Making Of und ein 15 minütiges Interview mit John Irving erhellen den literarischen Charakter des Filmes. Der Audiokommentar von Tod Williams und dem Produktionsteam ist recht ernsthaft und sehr an der Geschichet interessiert. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Ted Cole Jeff Bridges, ein erfolgreicher Kinderbuchautor und Illustrator, seine schne Frau Marion Kim Basinger und ihre kleine Tochter Ruth wohnen direkt am Meer, in einem malerischen Kstenort auf Long Island. Ein perfekte Familie in einer perfekten Welt? Doch die Familie ist von einem tragischen Ereignis in der Vergangenheit gezeichnet Bei einem Verkehrsunfall haben sie ihre beiden Shne verloren. Die Coles werden mit dem Verlust nicht fertig. Marion gibt sich ganz ihrem Leid hin. Die Liebe fr ihre kleine Tochter Ruth kommt dabei zu kurz. Ruth verbringt mehr Zeit mit den Fotos ihrer verstorbenen Brder als mit ihrer Mutter. Ted dagegen strzt sich von einer flchtigen Affre zur nchsten. Als Eddie bei ihnen einzieht, um in seinen Schulferien fr Ted als Praktikant zu arbeiten, ndert sich alles. Einen Sommer lang wird Marion ihn leidenschaftlich lieben. Eddie erfhrt zum ersten Mal die Freuden, aber bald auch die Leiden der Liebe...

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17 Rezensionen
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Komprimierung, 1. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Nach dem die Verfilmung von John Irvings "Gottes Werk und Teufels Beitrag", nicht zuletzt aufgrund seiner Oscarhonorierten Arbeit als Drehbuchschreiber und Michael Caines ebenfalls ausgezeichneter Nebenrolle vor kurzem recht viel Staub aufwirbelte kommt nun eine neue Irving - Adaption daher. Der Film basiert auf „Witwe für ein Jahr" und ist nicht nur exzellent besetzt, sondern auch sehr interessant gelöst.
Damit der 500 - Seiten Roman keinen Sand im Getriebe verursacht hat Regisseur und Drehbuchautor Tod Williams einfach nur den ersten Teil, der in drei Zeitabschnitte gegliederten Geschichte verfilmt.

Die Ehe von Ted, einem erfolgreicher Kindbuchautor, und seiner schönen Frau Marion steckt in einer Krise. Bei einem Verkehrsunfall haben sie ihre beiden Söhne verloren. Marion ist stumm geworden, unfähig ihre kleine Tochter zu lieben leidet sie leise vor sich hin, während Ted sich zahlreiche, flüchtige Affären aufbaut. Er pflegt fremde Frauen mit gewieften Schachzügen für sich zu gewinnen, um sie dann nackt zu mahlen.
Doch dann taucht der junge Eddie auf. Er soll einen Sommer lang Ted assistieren. Zwischen ihm und Marion entwickelt sich eine Beziehung, die sich für Ted wahrlich keine glückliche Fügung bedeutet...

In diesem Jahr konnte man bei den Oscarverleihungen wieder einmal erkennen, wie wenig Filmverständnis die Academy besitzt. Während ein Routine - Eastwood als Gipfel zusätzlich noch für den Besten Hauptdarsteller nominiert war wurden Martin Scorsese und Jeff Bridges wieder einmal konsequent übergangen, letzterer nicht einmal nominiert.
Neben dem unvergleichlichen „Dude" in „The Big Lebowski" liefert Bridges hier seine beste Leistung überhaupt ab. Die Sympathie die er für seinen einfachen Charakter erzwingt ist bemerkenswert, mit einem anderen Darsteller wäre die Rolle zu einem einfachen „Hassling" mutiert. Wenn Bridges mit seinen Geschichten „die sich besser im Dunkeln erzählen lassen" auffährt, dann erreicht er eine enorme Sensibilität.
Nicht leicht hat es an seiner Seite die etwas introvertierte Darstellung von Kim Basinger, die ihre Wirkung hauptsächlich aus der bröselnden Schönheit der Darstellerin zieht. Basingers nuanciertes Spiel wird von einer selten gesehenen Chemie mit Nachwuchsdarsteller Jon Forster ergänzt. Zusammenhalt zwischen Handlung und Charakteren erzeugt aber immer noch die kleine Tochter, die von der 4 - jährigen Elle Fanning (verwandt mit Dakota Fanning) mit erstaunlicher Perfektion gespielt wird.

Selten darf man eine so adäquat auf die Leinwand gebrachte Verfilmung sehen, auf die selbst John Irving erfreut reagierte. Williams Drehbuch ergänzt und kürzt den ersten (und besten) Teil der „Witwe für ein Jahr" angenehm nachdenklich, das Zusammenspiel zwischen Crew und Regie ist hervorragend. Kameraarbeit, Schnitt und Musik tragen vieles zum Gesamtgefüge bei.
Die Komprimierung der Geschichte auf den ersten Teil zieht eine in sich schlüssige Literaturverfilmungen nach sich, der Teil an dem Adaptionen von anderen Romanen meist scheitern, weil sie in akribisch versuchen jeden Teil einer Geschichte in den Film einzubauen, die Situationen können dann meist nur flüchtig gezeichnet werden, Nebenplots werden ständig angerissen, der Hauptteil leidet.
Wenn Ted in der - enormen - Schlusssequenz seine persönliche „Door in the Floor" öffnet, über die er in seinem bekanntesten Kinderbuch so oft erzählt hat, dann erreichen die Motive eine Kraft, die sie auf (wenn nicht sogar über) das Niveau des Textes bringen - so sieht eine gelungene Literaturverfilmung aus.

Bedenkt man die geringe Bekanntheit des Filmes, so darf man sich trotzdem über eine nobel ausgestattete und technisch einwandfreie DVD freuen, deren Interviews die „Selbstbeweihräucherung" meist außen vorlassen und speziell Irving ausführlich zu Wort kommen lassen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein neues Kind - kein neues Leben, 19. Oktober 2010
Von 
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(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Tod Williams gelang 2004 dank seiner vorzüglichen Darsteller eine weithin überzeugende Verfilmung des ersten Teiles von John Irvings Roman "A Widow for One Year". (Witwe für ein Jahr) Besonders herauszuheben sind die Hauptdarsteller: Jeff Bridges (55) beweist wieder einmal seine große dramatische Potenz und versieht die große Bandbreite der komplexen Hauptfigur mit erstaunlicher Glaubwürdigkeit. Kim Basinger - unfassbar, wie sie mit 53 Jahren noch aussieht - bietet eine äußerst sensible und filigrane Darstellung der Gattin. Ebenso überzeugt auch John Foster(20) als Assistent des Künstlers, Sohnersatz und jugendlicher Liebhaber.

Nach dem traumatischen Verlust beider Söhne durch einen Autounfall versuchen der erfolgreiche Kinderbuch-Autor Ted Cole und seine Frau Marion einen Neuanfang. Sie lassen sich in den Hamptons, dem östlichen Ende von Long Island, nieder. Ihre Tochter Ruth kommt zur Welt. Doch die Beziehung, bereits vor dem Verlust der Söhne schwierig, krankt weiter. Ted trinkt etwas zuviel und zelebriert erotische Psychospielchen mit wechselnden Musen unter dem Vorwand, Modelle zeichnen zu wollen. Außerdem tobt der mit der Tochter liebevolle und geduldige Vater sich wütend in einer Squash-Halle auf dem Boden des Hauses aus.

Marion hat das ganze Haus mit Fotografien der verstorbenen Söhne dekoriert und zelebriert mit der Tochter endlose Erinnerungs-Zeremonien, wenn sie nicht gerade in einen komatösen Zustand fällt. Ted erklärt ihr wie beiläufig, dass er den Park völlig umgestalten will. Aber es bleibt nicht bei dem Garten: er möchte die Trennung - zumindestens mal für ein Jahr.

Doch gleichzeitig versucht Ted, sein Leben wie einen Roman zu arrangieren. Er hofft, seine Frau aus dem Bann ihres Kataklysmus zu befreien, indem er den jungen Eddie, der den Autor bewundert, als Assistenten einzustellt. Eddie glaubt an eine Chance, von dem Schriftsteller lernen zu können. Marion vermutet, Ted suche wegen seines Führerscheinverlustes einen Fahrer - doch Ted hat Eddie lediglich wegen seiner Ähnlichkeit mit Thomas, dem ältesten der verstorbenen Söhne, engagiert.

Der junge Mann ist natürlich überwältigt. Solch ein Haus am Meer, die unkonventionelle Lebensweise, vor allem aber die attraktive Gattin des Künstlers - erst nutzt er heimlich Fotos und Wäsche Marions zu seiner Befriedigung, dann erfüllen sich sogar seine feuchten Träume: Marion bietet sich dem Sohnklon an, nachdem sie Eddie in voller "Action" ertappt hatte. Ob sich Ted die Befreiung seiner Frau so vorgestellt hat? Jedenfalls reagiert er Eddie gegenüber nur mühsam gelassen, zerlegt ihn zornig beim Squash und liefert eine überzogene Szene, weil die kleine Ruth im falschen Moment ins Schlafzimmer der Liebenden laufen konnte.

Davon ab spielen alle mehr oder weniger die zivilisierten Menschen - doch die Leichen liegen unter einer Tür im Boden nur verborgen. Früher oder später, weiß Ted in einer seiner Kinder-Erzählungen, wird jemand die Klappe öffnen.

Für die Coles ist es so weit, als Ruth das Glas eines Foto mit den beiden verstorbenen Söhnen zerbricht und sich dabei schneidet. Eddie versucht zu kitten, lässt das Bild reparieren - doch die Steine rollen bereits: Ted schickt seine Muse mit Eddie als Boten dramatisch zum Teufel und Marion verlässt alle: Ted, Eddie und Ruth. Sie nimmt ihre geliebten Fotos, aber auch die Negative, mit, und sie möchte zu Teds Entsetzen auch nicht mehr für Ruth sorgen. Der stumme Abschied des Paares voneinander, voller Liebe, aber auch ohne Hoffnung, zählt zu den ergreifendsten Momenten des Films.

Zurück bleibt die 5-jährige Ruth (Elle Fanning) mit einem zerstörten Vater, der sich an einen neuen Alltag mit schlechten alten Gewohnheiten festzuklammern versucht - und mit dem einzigen verbliebenen Foto ihrer Mutter und ihrer Brüder, von denen auf dem Bild nur die Füße unter der Bettdecke herausschauen.

Der Mohr kann gehen: Ted feuert Eddie - doch zunächst erzählt er ihm im Dunkeln, denn "manche Geschichten kann man nur im Dunkeln erzählen", noch die Geschichte von Marion, Ted und ihren beiden Söhnen...

Irving behandelt in seinem Buch wie stets sein großes Thema "Verlust". Für ihn ist es ein Ausdruck der Liebe zum Menschen, wenn er die pittoresken Lächerlichkeiten liebevoll beschreibt, mit denen wir unsere Reste von Würde auszuschmücken pflegen, Leiden und Angst zu kaschieren versuchen. Die Irvingschen Motive des extrem betriebenen Sports (hier das Squash), der Akzeptanz der Lust und der drolligen Art, sich über menschliche Schwächen und Unzulänglichkeiten zu mokieren, finden sich im Film wieder - alle Figuren scheinen stets auch ein wenig neben sich zu stehen und den Kopf über ihr eigenes Handeln zu schütteln, mit Ausnahme der kleinen Ruth, deren ernsthafte Aufmerksamkeit auf die verstorbenen Brüder fokussiert zu sein scheint in dem zum Scheitern verurteilten Bemühen, das Wesen dieser Menschen, die ihren Eltern so viel bedeuten, zu erfassen, obwohl sie diese nie kennen gelernt hatte. Wer Irvings Weltsicht von innen besser kennen lernen möchte, dem sei Irvings offener und weitgehend autobiografischer Roman "The World According to Garp" empfohlen: Garp und wie er die Welt sah.

Die Produktion ist alleine schon deshalb zu loben, weil man nicht versuchte, den 700-seitigen Schmöker Irvings in einen Film zu packen, sondern sich auf einen der drei Handlungsstränge konzentrierte. So gewann der Film die Luft für seine ruhige Erzählweise, seine gemäldeartigen Bilder und die Kraft der Szenen. Dies alles ist ohne Zweifel sehr gelungen - lediglich eine Verfolgungsjagd - die frustrierte Muse jagd dem übersättigten Künstler mit einem monströsen Messer nach - tangiert peinlich das Slapstick-hafte.

Die Trauer der Trennung, die verzweifelten Versuche, einen Weg zueinander zu finden, die Frustration der Ersatzhandlungen werden selten so überzeugend spürbar wie ein diesem Film. Mit dem Assistenten Eddie und der kleinen Ruth steht der Zuschauer als Augenzeuge unmittelbar am Rand des Abgrunds einer verlorenen Liebe.

jury 4* A0325 22.10.2010r 12A
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach wunderbar und abseits des ewigen Mainstreams, 22. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Dieser Film hat mich von Anfang an fasziniert. Habe ihn gleich noch ein zweites Mal angesehen, wodurch er für mich nur gewinnen konnte. Mit leisen Bildern und Worten erzählt und dem gleichzeitig skurilen Humor - der unglaublich schwere Schicksalsschlag, der erst sehr spät dargestellt wird, der junge Eddi - einfach toll -, Kim Basinger - sehr glaubhaft in ihrer Rolle, und das Ende der Geschichte, in dem Ted Col selbst die geheime Tür öffnet, von der er in seinen Büchern erzählt - einfach eine meisterhaft gebrachte Geschichte mit absolutem Niveau. Wer allerdings das übliche Klischee erwartet wird freilich enttäuscht sein. Gerade deshalb ist dieser Film für mich ein absolutes Highlight und sehr zu empfehlen! Meisterhaft! Endlich einmal etwas anderes als dieser ewig gewohnte "Mainstream"! Ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann! Danke dafür!
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