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Doom of the Occult
 
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Doom of the Occult

Necros Christos Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (11. März 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Van Records (Soulfood)
  • ASIN: B004M6FQ02
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.910 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Temple I
2. Baal Of Ekron
3. Temple Ii
4. Hathor Of Dendera
5. Gate I
6. Temple Iii
7. Necromantique Nun
8. Temple Iv
9. Invoked From Carrion Slumber
10. Gate Ii
11. Temple Ix.99
12. Doom Of Kali Ma - Pyramid Of Shakti Love
13. Gate Iii
14. Temple V
15. Succumbed To Sarkum Phagum
16. Temple Vi
17. Viscras Of The Embalmed Deceased
18. Gate Iv
19. Temple Vii
20. The Pharaonic Dead
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kwichybo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Konzept-Alben aus dem Black/Death-Genre können oftmals eine ziemlich anstrengende Angelegenheit sein. Speziell dann, wenn sich das konzeptionelle Gerüst von 23 Songs über eine Spielzeit von 73 Minuten erstreckt. Manchmal werden vom Hörer "Nerven wie Drahtseile" gefordert, um nicht sofort von den komplexen Arrangements - meist in Wechselwirkung mit einer höchst diffusen Story - erschlagen zu werden.
Auch die Berliner Extrem-Metaller NECROS CHRISTOS machen es dem Hörer wahrlich nicht einfach, sich auf Anhieb auf ihrem Zweitwerk "Doom of the occult" zurecht zu finden. Denn das textliche Grundgerüst des 23-Trackers ist für Normalsterbliche kaum in geregelte Bahnen zu lenken. Drum sei es mir einfach mal gegönnt, dass ich mich ausschließlich dem musikalischen Gehalt dieses Longplayers zuwende, ohne den lyrischen "roten Faden" weiter zu erläutern. Dies würde schlicht und einfach den Rahmen sprengen. Als Nicht-Ägyptologe ist man dabei eh ziemlich aufgeschmissen...
Bei dem Quartett NECROS CHRISTOS handelt es sich um eine Band, die bereits auf eine knapp 10jährige Historie zurückblicken kann, und von eingefleischten Underground-Heads seit langen Jahren abgöttisch verehrt wird. So zählt u.a. der PRIMORDIAL-Sänger Alan Nemtheanga das erste offizielle Full-lenght-Album "Triune impurity rites" zu seinen erklärten Lieblingsscheiben. Dies aber nur als kleine Randbemerkung, an der man aber durchaus schon ableiten kann, wo die Reise auf "Doom of the occult" hingeht.
Brachiale Hass-Monolithen wie "Hathor of dendera" , "Succumbed to saccum phagum" , "Visceras of the embalmed deceased" , "Necromantique nun" , "Invoked from carrion slumber" und "Descending into the kinly tomba" widmen sich vornehmlich dem rohen Death Metal der 90er Jahre, wodurch automatisch Grundzüge von Acts wie MORBID ANGEL , ASPHYX , BOLT THROWER und OBITUARY auf der Hand liegen. Nur mit dem großen Unterschied, dass NECROS CHRISTOS alles in allem sehr "unangepasst" an die Sache ran gehen. Der Großteil der Songs wälzt sich im ungestümen Zeitlupen-Tempo durch die Lautsprecherboxen, um beim Hörer dabei nicht den geringsten Hoffnungs-Lichtblick aufkeimen zu lassen. Mit der bösartigen Ausstrahlung einer Würgeschlange nimmt die Band dabei auf Anhieb gefangen - Widerstände sind ungeduldet! "Doom of the occult" ist somit eine der gemeinsten Ausgeburten, die Das Death/Doom-Genre in den letzten Jahren hervorgebracht hat.
Wer hier nun aber stur-triste Monotonie erwartet, der wird vom Abwechslungsreichtum dieses Longplayers hellauf begeistert sein. Denn neben mörderischen Grooves und hackenden Blastbeats haben NECROS CHRISTOS noch haufenweise Überraschungen zu bieten, wie man sie im Extrem-Metal garantiert nicht sooo häufig serviert bekommt. So wird das spirituelle Konzept vor allem durch die zahlreichen Intros bzw. Zwischenspiele zusammengehalten, die von der Band als "temples" oder "gates" betitelt wurden. Hierbei handelt es sich um atmosphärische Verschnaufpausen - teilweise mit unüberhörbar orientalischem Touch! - die den Hörer zunächst auf den Boden holen, ehe er im nächsten Moment wieder die zerstörerische Todesblei-Urgewalt zu spüren bekommt. Alle Fans von NILE oder MELECHESH sollten sich "Doom of the occult" somit auch unbedingt vormerken...eben all diejenigen, bei denen Death Metal auch gern mal mit orientalischen Einflüssen aufwarten darf. Erwähnenswert dabei übrigens, dass sämtliche Instrumente (u.a. Orgel, Sitar, Flöte, Bongos) hier tatsächlich von der Band selbst eingespielt wurden, ohne den Gesamteindruck durch aufweichende Keyboard- bzw. Synthesizer zu verfälschen. Superbe !
Fazit: Die Band NECROS CHRISTOS muss man zweifelsohne als großes Kunstwerk sehen...und "Doom of the occult" ist ein weiterer Mosaik-Steinchen auf dem Weg zur Vollendung. Seit den letzten Alben von OPHIS ("Withered shades") und TRIPTYKON ("Eparistera daimones") bin ich nicht mehr sooo formvollendet durch tiefschwarze Abgründe gewandert. Und selten zuvor hat mich eine deutsche Band sooo blitzartig überwältigt. NECROS CHRISTOS erfordern Zeit und Geduld - aber du wirst dadurch eine der geilsten Metal-Scheiben des laufenden Jahres für dich erobern. Klasse !!!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von il brutto
Format:Audio CD
Ich konnte ja schon lange nichts mehr mit Death Metal, oder besser: seiner heutigen Ausprägung, anfangen, da stieß ich zufällig auf Necros Christos. Was ist das jetzt? Doom, Oldschool Death oder doch Black Metal? Oder wie vom Label beschrieben: "Ancient occult Death Metal"?!
Egal, wichtig ist, dass diese Band eine Atmosphäre schafft, die ihresgleichen sucht. Nichts ist hier überladen, kein schnickschnack, keine Frickelei, keine Trigger etc. sondern okkulter rauher, atmosphärischer (Doom/Death) Metal! Und laut der Band wurden auch für die "Zwischenpassagen" (orientalisch und Kirchenorgeln) keine Samples benutzt! Alles echte Handarbeit von echten Profis!
Diese Scheibe ist unbedingt zu empfehlen, und zwar nicht nur Death Metal Fans!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Eykov
Format:Audio CD
Viel Musik bekommt man für's Geld geboten: Über 70 Minuten Konzeptalbum, düsterer Death/Doom-Metal mit orchestralen und orientalischen Zwischenspielen.
Zuerst zu den Haupttracks: Der Sound ist richtig gut; nicht vollwummig und vollgemastert, sondern hallig und düster, da ist noch Raum für Atmosphäre. Die Vocals sind durchgängig tief, aber leider ein bisschen eintönig. Und dieses Eintönige lässt sich auch auf die Tracks im Allgemeinen übertragen: Man löffelt im Grund immer die gleiche Suppe. Die schmeckt zwar ganz gut, aber auf Dauer wird's ein wenig langweilig, auch auf die Länge des Albums bezogen.
Zu den Zwischenspielen: Die katholischen, sehr atmosphärischen Orgelspiele gefallen mir sehr gut; man hat das Gefühl in der Kirche zu sitzen: Sie hätten ruhig noch länger sein können. Auf die orientalische Dudelei dagegen kann ich verzichten.
Zum Konzept: Stimmt ja, man durchläuft ja diesen Leuchter auf der Rückseite der Albumhülle. Wenn ich ehrlich bin, ist's mir zu kompliziert. Vll. gibt's ja auch ein paar Ägyptologen, Archäologen und Theologen, die damit etwas anfangen können, aber mein Ding ist's nicht.
Fazit: Gute drei Sterne, denn irgendwie fasziniert mich dieses Monstrum trotzdem!

Eykov
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