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Bei Angels & Airwaves arbeitet der Sänger und Gitarrist zwar mit Punk-Kollegen von The Offspring und den Destillers zusammen, kernig schrotende Gitarren spielen auf We Don´t Need To Whisper aber eine untergeordnete Rolle. Die elf von DeLonge selbst produzierten Songs überraschen mit Computer-Loops und Synthesizer-Klangteppichen, die dem Album zwar einen modernen Anstrich verpassen, das Energielevel aber relativ niedrig halten. Die großen, massiven, unbeschwerten Hymnen der Blink-182-Schule sucht man hier leider vergeblich, obwohl DeLonge durchaus einige erstklassige Gesangsmelodien aus dem Hut zaubert. Seine im Vergleich zu früher kaum veränderte Art zu singen passt allerdings nicht so ganz zu dem instrumentalen Unterbau, weshalb We Don´t Need To Whisper letztlich zwischen allen Stühlen sitzt und weder Blink- noch Electro-Rock-Fans wirklich mitreißen kann. Angesichts des unbestrittenen Talents DeLonges jammerschade.
-- Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Angels & Airwaves - Darüber muss man nicht leise reden,
Von
Rezension bezieht sich auf: We Don't Need To Whisper (Audio CD)
Hmm, für wen entscheidet sich denn nun der BLINK 182-Fan? Für +44 die Band mit Mark Hoppus am Bass und Gesang und Travis Barker am Schlagzeug? Oder aber für das neue Projekt von Sänger und Gitarrist Tom DeLonge? Diejenigen Anhänger, die gerne Musik im Stile von BLINK hören wollen, sind dabei sicher mit +44 besser bedient. Diese bleiben dem Neo-Punk treu, während Tom DeLonge versucht die Restriktionen, die eine bestimmte Musikrichtung dem Künstler auferlegt, abzuschütteln. Das wird vielen Fans nicht gefallen (siehe auch andere Rezensionen hier), aber andere hingegen werden vielleicht sogar froh sein, dass der Musiker DeLonge auch mal andere Wege beschreitet.ANGELS & AIRWAVES haben mal so gar nichts mit dem Fun-Punk der frühen BLINK 182-Tage gemein, sie stehen sogar im diametralen Gegensatz dazu, hier ist die Musik sehr verkopft, mit viel Überlegung und wohlbedacht zusammengesetzt. Ähnlich ist es bei den Texten. Das kann man kritisieren, aber man muss DeLonge zumindest zugestehen, dass er sich nach dem Split von BLINK 182 nicht für den einfachen Weg entschieden hat, sondern eben etwas ganz Eigenes auf die Beine gestellt hat. Die Musik hat nichts punkiges mehr, sondern eher einen Einfluss vom New Wave der 80er Jahre. Es ist auf jeden Fall anzuraten, vorher einmal in diese CD reinzuhören, bevor man sich sie zulegt. Fans des selbst betitelten letzten BLINK 182-Albums werden vielen finden, was Ihnen gefällt, aber gerade ältere Fans werden sich mit der Musik schwer tun und nicht viele Anknüpfungspunkte finden. Mir persönlich gefällt die eher sphärische Rockmusik von ANGELS & AIRWAVES sehr gut. Und eintönig finde ich sie auch nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neues wagen,
Rezension bezieht sich auf: We Don't Need To Whisper (Audio CD)
Das 2006 erschienene Debutalbum der neu formierten Band Angels and Airwaves, um Ex- Blinker Tom Delonge, zählt für mich zu den absoluten Highlights des vergangenen Jahres.Gerade im Kontext zur im November veröffentlichten Platte der übrigen Mitglieder von Blink- 182 (+44 "When your heart stops beating")sieht man deutlich die Arbeitsteilung die bei Blink- 182 herrschte; klassischer Pop-Punkrock ist seitens +44 zu verbuchen. Bei Angels and Airwaves dominieren harmonische Melodien und große emotionale Refrains. Genau dieser Mix der beiden Bands, machte das 2003 veröffentlichte selbstbetitelte Album von Blink- 182 zu einer der herausragendsten Platten des neuen Jahrtausends. Aber genug in vergangenen Zeiten geschwelgt, nun werde ich die Highlights des Albums genauer beschreiben. Den Opener der Platte macht der Song "Valkyrie Missile". Ich denke um eine Platte dieser Art zu eröffnen, ist dieser Song nicht zu übertreffen. Geräumige Keyboardteppiche laden zum träumen ein und vermitteln das Gefühl das irgendetwas am beginnen bzw. am entstehen ist. Kurz gesagt: es riecht nach Aufbruch. Für jeden Ton und jedes Geräusch nimmt sich die Band Zeit und bringt in der Summe aller Klänge einen unwahrscheinlich majestätischen Sound zum Vorschein, dieser während des ganzen Songs bestehen bleibt. Klasse gemacht. Als weiteres Highlight zähle ich die erste Single- Auskopplung "The Adventure". Super Intro. Danach schrieb/singt Delonge die wahrscheinlich stärksten Textzeilen in seiner bisherigen Musikerlaufbahn. Bei diesem Song stimmt einfach alles: klasse Text, super Gesang, gute Instrumentalarbeit; dieser Song hat eine dermaßen positive Energie, dass man einfach aufstehen muss und die Welt retten will (alternativ: den Müll rausbringt). Als nächster Song folgt "A little´s enough". Auch hier wird man von einer riesigen Melodie an die Aktivboxen gefesselt und lauscht beinah andächtig Delonges markanter Stimme. Darauf folgt der rockigste Track der Platte "The War". Heavy Gitarrenriffs und ein fast schreiender Delong zeichnen diesen Song aus. Vor allem die Bridge in der Mitte des Songs ist genial und zeigt das Gespür für fantasische Melodien, welches Angels and Airwaves besitzen. Ein weiteres Highlight dieser Platte ist der Song "It hurts". Klasse Tempowechsel innerhalb des Songs. Dieses Lied ist wie gemacht für Delonges unverwechselbare Stimme. Vor allem das Ende des Songs zeigt nochmal deutlich mit welcher Detailverliebtheit die Band hier zu Werke geht. Als Abschluss des Albums steht "Start the Machine". Das Intro des Songs hört sich so ähnlich an wie das "Instrumental" von Delonges Sideproject Box car racer. Um ehrlich zu seinen:ähnlich genial. Man merkt "Start the machine" deutlich an das der Schluss des Albums naht. Ein würdiger Schluss. Fazit: Dieses Album zeigt welche herausragenden Fähigkeiten in Tom Delonge als Songwriter und Melodienzauberer stecken. Abschließend bleibt nur zu sagen: Weiter so. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Raumfahrt mit Söldner-Band,
Von matten (Bikini Bottom) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: We Don't Need To Whisper (Audio CD)
Dieses Album ist mit nichts zu vergleichen. Es ist das neue Projekt von Tom Delonge (blink-182) der sich gleich unterstützung von Atom Willard (the Offspring), Ryan Sinn (Distillers) und David Kennedy (Over My Dead Body). Es ist sozusagen eine Söldner-Band. Eine Punk-Rock Elite sozusagen. Wer jetzt mit einem remake von Tom Delonges Boxcar Racer rechnet täuscht sich. Es ist quasi das Gegenteil. Statt laut, hart und wütend ist es melodisch, gefühlvoll und melancholisch. Und damit will ich Boxcar Rcaer nicht schlecht reden. We Don't Need To Whisper nimmt ein mit in eine andere Welt oder vielleicht mit ins All. Augen schließen und lauschen.Valkyrie Missile: Ein perfekter Opener. Sehr instrumental und zeigt gleich in welche richtung es geht. Distraction: Ein energie geladener Ohrwurm. It Hurts: Erinnert ein wenig an die blink 182 zeiten. geht auch sehr schnell ins Ohr. Do it for me now: Eine schöne ballade mit schönem Refrain, das Ende allerdings etwas langweilig The Adventure: Die erste Single ist wieder viel positiver Energie. The War: Der härteste Song auf dem Album der auch wirklich rockt. A little's enough: Fängt sehr gut an doch der Refrain ist etwas einfallslos The Gift: Der fröhlichste Song auf dem Album und wiesder mit viel Energie Good Day: Ein goldstück. Geht ins Ohr und ist sehr melodisch Start the Machine: Das perfekte Ende mit dem perfektem Song. Man kann sich nicht vorstellen wie traurig ein Song sein kann also muss man ohn hören. FAZIT: Ein solides, melodisches Album. Es ist kein Punk Rock und Delonge hat hier nicht den Hardrocker rausgelassen. Es ist qualitativer guter Pop-Rock zu dem man stehen kann. Es sind viele Ohrwürmer dabei. Manche Blink 182 fans sind vielleicht entäuscht, aber man sollte diesem Album eine Chance geben, denn im tiefsten inneren mögen es alle. Es ist ein album im Foo fighters- und Asthenia- Stil. Für alle anderen die nur die Single kennen, sollten sich auch das Abum zulegen. Es ist wirklich der Hammer. Hört es euch an und reist mit durchs All... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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