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Don't Come Knocking [Special Edition mit Bonus-DVD]


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Don't Come Knocking [Special Edition mit Bonus-DVD] + Paris, Texas + In weiter Ferne, so nah!
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Produktinformation

  • Darsteller: Gabriel Mann, Sam Shepard, Sarah Polley, Jessica Lange, Tim Roth
  • Regisseur(e): Wim Wenders
  • Komponist: T-Bone Burnett
  • Format: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 21. April 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 118 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000EBCCOC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.202 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Oscar(r) Nominee Sam Shepard (Best Supporting Actor, The Right Stuff 1983) and Academy Award nominated director Wim Wenders (Best Documentary Feature, Buena Vista Social Club 1999) reunite for their first collaboration since the critically acclaimed Paris, Texas in this delightful tale about second chances. Howard Spence was once one of Hollywood's hottest movie stars. Now he's a washed up actor barely making it through the day. So on the set of his latest western film he decides to flee and visit his mother (Oscar(r) winner Eva Marie Saint, Best Supporting Actress, On The Waterfront 1954) for the first time in 30 years. To his surprise he discovers that he might have a grown up child (Gabriel Mann, The Bourne Supremacy) living in a small town in Montana, where he once had a fling with a local waitress (2-Time Oscar(r) winner Jessica Lange, Best Supporting Actress, Tootsie 1982 & Best Actress, Blue Sky 1994). Things get even more complicated when the film company sends an insuranc

Movieman.de

Der große Wim Wenders ("Der Himmel über Berlin, "Paris, Texas", "Land Of Plenty") hat sich mit "Don´t Come Knocking" einmal mehr der Reise eines "Heldens" auf der Suche nach seiner Identität gewidmet. Gemeinsam mit Jarmusch´s zeitgleich erschienenen "Broken Flowers" gehört er also auch zur Riege der älteren Herren, die ihre Protagonisten auf der Suche nach der verloren gegangenen Familie begleiten. Nicht zu unrecht sind Kontakte abgerissen, so müssen die Protagonisten beider Beispiele on the Road bemerken, was sie in den letzten Jahren verpasst haben. Die ungeahnten Kinder sind mittlerweile Erwachsene und haben ihre eigenen Vorstellungen vom Familiendasein. In Wenders Produktion sind sie es, die dem Film gleichermaßen Halt und Frische verleihen. So stellen das von Impulsivität geprägte Leben des Sohnes (Tim Roth) und das durch seltsam zarte Sentimentalitäten geprägte Dasein von Sky (Sarah Polley) zwei schön miteinander verkettete Nebenhandlungsstränge dar, die dem mittlerweile äußerst mürben Leben der Hauptfigur (Sam Shepard) den nötigen Schwung verleihen. Ohne diese Zutaten wäre die Produktion wahrscheinlich nur eine sentimental wie schwergängig erzählte Geschichte eines in die Jahre gekommenen Leinwandheldens. Von den großartigen schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten ist besonders auch die von Oscar-Preisträgerin Jessica Lange zu erwähnen. Verbittert versucht sie zwischen Ex und Nachwuchs zu vermitteln und vergisst sich dabei fast selbst. Diese Hin- und Hergerissenheit vermittelt sie mit großer Wucht wie Eleganz in einem berückend gespielten Wutausbruch auf der Straße, eine der intensivsten Szenen des Filmes. Nicht zuletzt sind es aber nicht bloß die schauspielerischen Leistungen des starbelasteten Casts, sondern vor allem die außergewöhnlich intensive Bildersprache, die der Produktion ihre ganz eigene Wirkung verleiht. Das recht vorhersahbare Ende hätte man sich übrigens sparen können, aber dafür ist "Don´t Come Knocking" vielleicht ein doch zu sehr amerikanischer Film und der braucht sowas anscheinend immer noch. Fazit: Grandios aber mit einem kleinen Tick zuviel Amerikanifiziertheit ausgestattet.

Moviemans Kommentar zur DVD: Bis auf die Kompressionswerte, die auch noch befriedigen, bietet die Disc einwandfreies Bild und vor allem Tonmaterial. Auch die Extras kommen in der Special Edition nicht zu kurz und vermitteln ein wunderbares Gefühl für Land und Leute.

Bild: In optischen Belangen geben sich die Werte der Disc recht schwankend. Während der sonnigen Wüstenszenen finden sich herausragende Schärfewerte, die sich mit brillanten Farbstimmungen paaren (Ritt durch die Wüste, 00:03:03). Zu späterem Zeitpunkt finden sich aber auch zahlreiche Einstellungen, die leicht schwammige Schärfewerte und eher blasse Farbnuancen aufweisen (Gesicht, 00:53:43). Im Detail arbeiten die Optiken aber stets äußerst klar konturiert (01:42:10). Artefakte hingegen stellen ein gängiges Problem dar (Häuser, 00:51:40) und ziehen sich häufig entlang Kanten, feiner Strukturen und Muster. Die Kontraste gestalten sich durchgängig gut (Sofa und Shepard auf Straße), wenn aus stilistischen Gründen auch häufig mal die Werte künstlich hochgezogen wurden. Von Rauschen bleibt das Material bemerkenswert verschont, nur auf hellen Himmelsflächen oder Wänden machen sich dann doch hin und wieder einige milde Rauschfelder bemerkbar (01:15:13).

Ton: Der Sound der Disc wurde überaus voll und gewaltig vital gestaltet. Dabei wurde aber auch stets genügend Raum für feinstimmige Details berücksichtigende Momente gelassen. Gleich zu Beginn des Filmes wummert der Subwoofer schon ordentlich (Pferdehufe, 00:00:51), während der Wüstenwind (00:00:56) sanft durch den Hintergrund rauscht. Auf allen Tonebenen finden sich eindrucksvolle Dynamiken, die einem die Bilder akustisch so nahe bringen, dass man sich vor einem vorbeifahrenden Zug (00:07:46) geradezu instinktiv duckt. Stets werden Höhen und Tiefen voll ausgenutzt. Sämtliche vorhandenen Boxen geben fast alles, was ihnen zur Verfügung steht. Dennoch kommt die Akustik an einen von Effekten überbordenden Actionfilm nicht ganz heran. Dazu bietet der Film nicht genügend Aktionspotential. Deutsche Synchronisation und Original sind sich sprachlich so gut wie ebenbürtig, gleichermaßen vorbildlich voluminiert und in punkto Dialoge sehr schön in der Atmosphäre verankert. Die DVD ist zudem mit einer Hörfassung für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet.

Extras: Die Disc bietet ein erstaunlich umfangreiches Bonusprogramm, das vor allem durch zahlreiche Interviews und Deleted Scenes überzeugen kann. Neben einem Audiokommentar von Wim Wenders und dem Trailer zum Film (2:18 Min.) existieren Interviews mit Wim Wenders (5:31 Min.) über die Geschichte, die Arbeit am Drehbuch mit Sam Shepard, die Arbeit mit den Schauspielern, über die Figuren und die zukünftige Wenders-Arbeit in Deutschland. Weiterhin mit Sam Shepard (2:42 Min.), Jessica Lange (4:43 Min.), Tim Roth (0:36 Min.), Sarah Polley (0:35 Min.), Gabriel Mann (0:22 Min.) und Eve Marie Saint (1:22 Min.). Eine Wenders-Biografie kommt in Textform daher, die Deleted Scenes (22:09 Min.) sind mit Audiokommentar von Wenders anwählbar und wegen der Begründungen sehr informativ. Fünf Trailer aus dem Programm beschließen die Extras auf Disc 1, die aber durch das Programm auf Disc 2 erweitert werden. Dort finden sich die Featurettes "Going Places" (94:27 Min.) und "Videotagebücher" (25:33 Min.). Ersteres begleitet die Dreharbeiten in den verschiedenen Landschaften, von Städten bis zu Wüstengebieten. Wenders wird bei der Arbeit am Set beobachtet. Die Videotagebücher erzählen, wie alles los ging, das Reisen, die Dreharbeiten, stellen die Crew und den Alltag am Set vor. Eine sehr schöne und zugleich unterhaltsame Arbeit. Insgesamt bekommt man eine Menge Infos durch das schön gestaltete aber auch leicht zurückhaltende Bonusmaterial vermittelt. Angenehm! --movieman.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. März 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
Er kann es nicht lassen, dieses Thema. Zum Glück! Nach "Paris,Texas" (1984), "Million Dollar Hotel" (1999), "Land of Plenty" (2004), nun wieder ein "Amerika-Film". Diesem Film wird eine Nähe zu "Paris,Texas" nachgesagt. Mich erinnert er eher an Jim Jarmuschs "Broken Flowers", auch wenn der Hauptdarsteller von "Don't come Knocking" ein abgehalfterter Filmstar ist, der seine beste Zeit schon lange hinter sich hat und dem sich der Sinn des Lebens nicht mehr erschließt.
Inhalt: Der alternde Ex-Filmstar Howard Spence (Sam Shepard) lebt von Rollen in unbedeutenden Filmen und zehrt vom Ruhm vergangener Tage. "Don't Come Knocking" steht auf einem Pappschild an seinem Wohnwagen (und am Eingang zu seiner Seele).
"Bitte nicht stören!" heißt das bei uns. Eines Tages will er nicht mehr, er flüchtet vom Set und reitet/fährt heim in eine lähmende Kleinstadt, zu - seiner Mama (Hollywood-Ikone Eva Marie Saint), die er schon lange nicht mehr gesehen hat. Aber auch das kann ihn nicht trösten (No boy, es führt kein Weg zurück in die Kindheit und Jugend, außer in der Erinnerung). Dort erfährt er von der Existenz eines Kindes, seines Sohnes Earl (Gabriel Mann). Der "One-Night-Stand-Man" mit der ganzen Trostlosigkeit eines Menschen, der einst im strahlenden Mittelpunkt stand und im Laufe der Zeit zur Randfigur wurde, horcht auf. Ein Kind. Eine Chance? Etwas Authentisches in der Wüste der Fast-food-Welt, an der er lange mitgewirkt hat und die er nun so satt hat? Er findet den Jungen, einen erwachsenen Mann, der alles andere als begeistert von einem plötzlich auftauchenden "Vater" ist.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. April 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
"Don't come knocking", "Bitte nicht stören", steht am Wohnwagen des abgehalfterten Moviestars Howard Spence (Sam Stephard) und am Eingang zu seiner Seele. Der Film beginnt mit der "Flucht" Howards vom Drehort eines billigen Westerns in der immer noch wunderschönen,leeren Landschaft, die auch den Hintergrund seiner großen Filme gebildet hat, vor vielen Jahren. Nach der x-ten durchzechten Nacht macht er sich auf die Suche nach... Ja, nach was eigentlich? Nach seinem früheren Leben? Nach verpassten Chancen? Pferd und Cowboystiefel zurücklassend, des gespielten Heldentums überdrüssig, will er nun zurück in die Realität, ins wahre Leben. Zunächst landet er bei seiner Mutter (Hitchcock-Ikone Eva Maria Saint), die er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Aber das hat wenig Sinn. Ein Zurück in die Kindheit, in die Vergangenheit gibt es als Erwachsener nicht mehr. Außer vielleicht in Träumen und bestimmt in der Erinnerung. Bei seiner Mutter erfährt Spence jedoch etwas, das ihm neue Hoffnung gibt. Er soll angeblich ein Kind haben. Ein Kind! Die personifizierte Chance, verpasste Träume und Gelegenheiten doch noch wahr werden zu lassen. Er findet seinen Sohn Earl (Gabriel Mann), der, längst erwachsen, wenig begeistert ist von einem Vater, den er einst schmerzlich vermisste, nun aber nicht mehr benötigt. Er begegnet auch Doreen (Jessica Lange) wieder, der Mutter seines Sohnes; mit ihr hatte er ein Verhältnis, als er noch auf dem Höhepunkt seiner Karriere war. Sie, die fast verblüte Schönheit, die er einst bedenkenlos alleine gelassen hatte, braucht ihn aber auch nicht mehr.Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sonn am 22. April 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
wurde wohl versucht den Film kinokassenfähig zu machen, durch Herausschneiden von vielen Szenen vielleicht sowas wie Erzähltempo dem Film zu geben, was irgendwie auch gelingt, doch wer die Originalversion mag dem werden genau diese meist ruhigen Momente fehlen, wem das Original nicht gefällt wird auch diese Version nicht mögen, die verbliebenen Szenen sind ja immer noch original. Ich mag das Original diese Version bezeichne ich als überflüssig. Den orig. englischen Ton bekommt man ja auch auf Original DVDs. Mein Exemplar hat ein Qualitätsproblem, bleibt beim Abspielen an einer Stelle hängen, deshalb wohl der niedrige Preis.
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Von Tyler Durden am 28. Dezember 2009
Format: DVD Verifizierter Kauf
Meine Rezension steht im Widerspruch zu einigen Meinungen hier, denn verglichen mit denen muss ich sagen das ich kein besonders grosser Wenders-Fan bin. Doch die Bilder und die Musik in "Don't come knocking" könnten ebenfalls in einigen besten Momenten die Handschrift von Jim Jarmusch oder gar David Lynch tragen.
Ein Road-Movie in dem man eigentlich die ganze Zeit ein Lächeln auf den Lippen hat, trotz der Leere des Hauptdarstellers und das Bemühen dem verpfuschten Groupie-Leben noch einen Sinn zu geben. Und hier sind wir auch schon beim Glanzstücks des Films - Sam Shepard in der Rolle des Cowboys in der Sinnkrise läuft neben grossartigen Schauspielern wie Jessica Lange und Tim Roth ect auf, doch letztendlich ist es wirklich eine One Man-Show für ihn. Falls es sowas wie ein schauspielerisches "Alterswerk" gibt, so hat er sich hiermit (ich glaube sogar selbst?!) ein filmisches Denkmal gesetzt!
Wunderbarer Film!
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