Rezension
Wer jemals versucht hat, einen halbwegs angenehmen Flow mit dem Computer-Programm FastTracker herzustellen, wird meine Hochachtung vor Ram0ne verstehen. Andi Horvath, so sein bürgerlicher Name, präsentiert mit 'Don t Get High On You Own Supply' gleich einen ganzen durchgängigen 75-Minuten-Mix. Hier werden nicht einfach zwanzig Stücke aneinandergeklatscht sondern wird liebevoll einen breiter Bogen gespannt. Dieser ruht auf HipHop-Beats, durchquert Drum & Bass-Ebenen, schlägt sich durch tranceartige Wälder, erklimmt kurzzeitig Jungle-Gebirge und entspannt sich an Chill-Out-Seen. Eine Reise durch Plattenregale, Musikwelten und einen eigenen Soundkosmos. Empfehlenswert! (bloom)
Kurzbeschreibung
Ein durchgehender Mix über 75 Minuten HipHop & Downbeat - ein Meer an Ideen und Zitaten, plötzliche Breaks, überraschende Übergänge, immer ein organisches Feeling. Diese große musikalische Reise hat Andi Horvath aka Ram0ne an einem einfachen PC auf DOS-Ebene mit Tracker-Software programmiert. Leider starb Ram0ne unerwartet und viel zu früh im Juni 2001, noch bevor diese fertig gemixte CD in den Handel gelang.