Produktinformation
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Der Mix aus straight vorwärts galoppierendem Thrash Metal und klassischen Heavy-Metal-Elementen funktioniert nach wie vor und lässt die Truppe in Kombination mit Toxines finsterem Gesangsstil immer noch aus der breiten Masse herausragen. Die Gewichtung hat sich ein wenig verschoben. Die melodischeren Elemente stehen mehr im Vordergrund, und auch das Grundtempo der Songs ist insgesamt nicht mehr so hoch wie auf dem nach wie vor unerreichten Debüt Restless And Dead, obwohl es mit "Cannonfodder", "Plague Rider" und dem Satanic Slaughter-Cover "Immortal Death" (vier Fünftel der Band spielten in den Neunzigern bei Satanic Slaughter) auch einige schnelle Kracher gibt. Doch auch mit ruppig-eingängigen Midtempo-Brechern wie "Stigmatized", "Crossfixation" oder dem düsteren "Ashes" können Witchery satt punkten.
Positiv zu erwähnen ist auch der amtliche Mix des dänischen Top-Produzenten Tue Madsen. Derart druckvoll und wuchtig klangen Witchery nie zuvor! Einziges Manko der Scheibe ist, dass von insgesamt drei Instrumentals mindestens zwei völlig überflüssig sind. Dafür klingen sie einfach zu uninspiriert -- Andreas Stappert
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Nun mir als Fan der ersten Veröffentlichungen der Band („Restless And Dead", „Dead, Hot And Ready“, oder die geniale Mini-EP „Witchburner“) hat schon das 2001er Eisen „Symphony For The Devil“ nicht mehr so ganz geschmeckt und leider vollziehen die Mannen um The Haunted’s Jensen, sowie Hans-Dampf-in-allen-Gassen Sharlee D´Angelo keine Rückbesinnung zu alten Tugenden, soll heißen die richtigen schnellen Sachen findet man auf „Don’t Fear The Reaper“ nur mehr vereinzelt. Die da sind die Neueinspielung des SATANIC SLAUGHTER (=quasi Vorgängerband von WITCHERY) Krachers „Immortal Death“ (göttlich!), sowie „Cannonfodder“ und „Plague Rider“ ansonsten ist das Material hier eher darker, more gloomy und heavier, wobei wir ja alle wissen, dass heavier nicht unbedingt besser bedeuten muss.
Kommt der „Opener“ Stigmatized („Disturbing the Beast“ ist ein eher unspektakuläres Instrumental Intro), noch knallhart, träge daher, glaubt man bei einem Song wie „Draw Blood“ über die gesamte Länge, dass irgendwann doch was spektakuläres passieren sollte, aber Nüsse, der Song plätschert einfach eher launisch dahin. „Ashes“ ist düster, bedrohlich, auch eher auf der Habenseite zu verbuchen und auch „Crossfixation“ mit schnatterndem Doublebass Drums, aber trotzdem im eher slow’en Bereich angesiedelt weiß zu Gefallen, warum man aber sage und schreibe drei Instrumentalstücke (neben dem Intro noch „The Wait of the Pyramids „ und „War Piece“) verewigen musste wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
Fans der ersten Stunde, die auch schon SFTD nicht mehr ganz so umwerfend fanden, tun sich sicher auch mit DFTR schwer, relativ schwer sogar, geht man an diese Scheibe allerdings mit der Prämisse heran, es nicht mit WITCHERY zu tun zu haben, muss man den Herren eine Metal-Scheibe attestieren, die durchaus ihre Reize hat, obschon man von einem Kracher weit entfernt ist.
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