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Produktinformation

  • Audio CD (23. Februar 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (EMI Austria)
  • ASIN: B000E0W2DY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.474 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Disturbing the beast
2. Stigmatized
3. Draw blood
4. The ritual
5. Ushes
6. Plague rider
7. Damned in hell
8. Crossfiration
9. The wait of the pyramids
10. Immortal death
11. Styr
12. War piece
13. Cannon fodder

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fünf Jahre nach dem letzten Longplayer Symphony For The Devil gibt es tatsächlich ein neues akustisches Lebenszeichen der kultigen Schweden-Thrasher um The Haunted-Gitarrist Jensen, Bloodbath-Drummer Martin Axenrot, Arch Enemy-Basser Sharlee D'Angelo sowie Sänger Toxine und Gitarrist Richard Corpse (beide ansonsten bei Seance).

Der Mix aus straight vorwärts galoppierendem Thrash Metal und klassischen Heavy-Metal-Elementen funktioniert nach wie vor und lässt die Truppe in Kombination mit Toxines finsterem Gesangsstil immer noch aus der breiten Masse herausragen. Die Gewichtung hat sich ein wenig verschoben. Die melodischeren Elemente stehen mehr im Vordergrund, und auch das Grundtempo der Songs ist insgesamt nicht mehr so hoch wie auf dem nach wie vor unerreichten Debüt Restless And Dead, obwohl es mit "Cannonfodder", "Plague Rider" und dem Satanic Slaughter-Cover "Immortal Death" (vier Fünftel der Band spielten in den Neunzigern bei Satanic Slaughter) auch einige schnelle Kracher gibt. Doch auch mit ruppig-eingängigen Midtempo-Brechern wie "Stigmatized", "Crossfixation" oder dem düsteren "Ashes" können Witchery satt punkten.

Positiv zu erwähnen ist auch der amtliche Mix des dänischen Top-Produzenten Tue Madsen. Derart druckvoll und wuchtig klangen Witchery nie zuvor! Einziges Manko der Scheibe ist, dass von insgesamt drei Instrumentals mindestens zwei völlig überflüssig sind. Dafür klingen sie einfach zu uninspiriert -- Andreas Stappert


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
wo sind die alten zeiten? 14. März 2006
Format:Audio CD
Die wohl bekannteste “Zweitband” (The Haunted-Gitarrist Jensen, Bloodbath und OPETH-Drummer Martin Axenrot, ARCH ENEMY/MERCYFUL FATE Basser Sharlee D'Angelo sowie Sänger Toxine und Gitarrist Richard Corpse - beide bei SEANCE) des Erdballes meldet sich nach mehr als 4 langen Jahren wieder mit einem Rundling back in Business. Schon seit einer halben Ewigkeit eingespielt fand man erst in den letzten Monaten mit Century Media eine willige Company, die das fertige Produkt auch unter die Menschheit bringen möchte.

Nun mir als Fan der ersten Veröffentlichungen der Band („Restless And Dead", „Dead, Hot And Ready“, oder die geniale Mini-EP „Witchburner“) hat schon das 2001er Eisen „Symphony For The Devil“ nicht mehr so ganz geschmeckt und leider vollziehen die Mannen um The Haunted’s Jensen, sowie Hans-Dampf-in-allen-Gassen Sharlee D´Angelo keine Rückbesinnung zu alten Tugenden, soll heißen die richtigen schnellen Sachen findet man auf „Don’t Fear The Reaper“ nur mehr vereinzelt. Die da sind die Neueinspielung des SATANIC SLAUGHTER (=quasi Vorgängerband von WITCHERY) Krachers „Immortal Death“ (göttlich!), sowie „Cannonfodder“ und „Plague Rider“ ansonsten ist das Material hier eher darker, more gloomy und heavier, wobei wir ja alle wissen, dass heavier nicht unbedingt besser bedeuten muss.

Kommt der „Opener“ Stigmatized („Disturbing the Beast“ ist ein eher unspektakuläres Instrumental Intro), noch knallhart, träge daher, glaubt man bei einem Song wie „Draw Blood“ über die gesamte Länge, dass irgendwann doch was spektakuläres passieren sollte, aber Nüsse, der Song plätschert einfach eher launisch dahin. „Ashes“ ist düster, bedrohlich, auch eher auf der Habenseite zu verbuchen und auch „Crossfixation“ mit schnatterndem Doublebass Drums, aber trotzdem im eher slow’en Bereich angesiedelt weiß zu Gefallen, warum man aber sage und schreibe drei Instrumentalstücke (neben dem Intro noch „The Wait of the Pyramids „ und „War Piece“) verewigen musste wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.

Fans der ersten Stunde, die auch schon SFTD nicht mehr ganz so umwerfend fanden, tun sich sicher auch mit DFTR schwer, relativ schwer sogar, geht man an diese Scheibe allerdings mit der Prämisse heran, es nicht mit WITCHERY zu tun zu haben, muss man den Herren eine Metal-Scheibe attestieren, die durchaus ihre Reize hat, obschon man von einem Kracher weit entfernt ist.

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Von Werner G.
Format:Audio CD
(Review aus dem Jahre 2006)

Mit "Restless And Dead" ('98) verbuchten Witchery wesentlichen Anteil am freudig gefeierten Thrash Revival Ende der Neunziger. Und so sehr auch genanntes Debütwerk oder der dritte und bis dato letzte Longplayer "Symphony For The Devil" (2001) beliebt waren und heute noch sind, musste man kein Prophet sein, um Witchery in der Kategorie Stiefkinder wieder zu finden. Denn mit Arch Enemy (Tiefgreifer Sharlee D'Angelo), The Haunted (Riffspender Jensen) bzw. Opeth (Taktgeber Martin Axenrot) weilen Combos im übermächtigen Schatten, die sich bei jenen Herrschaften ergo als glasklare Prioritäten durch setzten. Da seien die weiteren Betätigungsfelder wie Spiritual Beggars, Sinergy (und wieder trifft es Bass-slut Sharlee!) und Seance (Sänger Toxine, Gitarrist Corpse) nur mal am Rande erwähnt.

Immerhin sind fünf Jahre seit "Symphony For The Devil" ins Land gezogen, wahrscheinlich auch zu lange Abstinenz für Music For Nations, denn "Don't Fear The Reaper" erscheint bei Century Media, dem Label, wo nun auch The Haunted ihre Brötchen verdienen. Sonstige gravierende Veränderungen im Hause Witchery gab's keine: das Bandmaskottchen Ben Wrangler wohnt dem Cover treuherzig inne und der spartanisch betriebene Thrash alter Schule wird konsequent weiter geführt. Aber wie man schon zwischen den voran gegangenen Zeilen entnehmen kann, vermag das aktuelle Werk leider nicht mehr an alte Glanztaten anzuknüpfen, auch wenn Album No. 4 durchaus hörenswerte Momente besitzt: der knackige, von klassischen Heavy Metal Vibes geschmückte Opener "Stigmatized", die Doublebass Tretmiene "Plague Rider", das von typischen Jensen Riffs geschmückte "Styx" oder der fetzige, auf zwei Minuten komprimierte Rausschmeißer "Cannon Folder" stehen vorerst auf der Habenseite. Und ebenso die Neuversion von "Immortal Death" (Original von Vorläuferband Satanic Slaughter) fügt sich - selbst wenn's keinso er richtig braucht - nahtlos ein, dafür allerdings wirken Songs à la "The Ritual", "Ashes", "Damned In Hell" oder "Crossfixation" - genannte dümpeln im lahmen Slow/Midtempo Morast vor sich hin - wie der berüchtigte Hemmschuh und hinterlassen sogar nach mehrmaliger Audienz keine nennenswerten Spuren. Zwar nicht grottenschlecht, aber dieses gewisse, ja nötige Etwas misst man, was ich jetzt auch mal als Pauschalurteil für "Don't Fear The Reaper" so stehen lasse - über diese Tatsache täuscht auch die gute Produktion, bei der Tue Madsen als Mixer hinzugezogen wurde, nicht hinweg. Schade, hatten wir uns bei diesem Haufen eingefleischter Routiniers aufgrund der vielen alten geilen Klopfer doch mehr erwartet. Fazit: Plansoll etwas verfehlt!
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Von uruz
Format:Audio CD
Nachdem das Intro erloschen ist und die ersten Klänge von 'Stigmatized' erklingen, wird bereits eins klar: Der Sound stimmt hier mal gewaltig. Kurzer Blick aufs Infoblättchen und es ist klar warum. Niemand geringerer als Dänemarks Meistermischer Tue Madsen hat sich hier dem Mix des in den Berno Studios aufgenommenen Scheibchens angenommen. Teils klassische Düstermetalanleihen treffen bei Witchery auf moderne, thrashige und doomige Metalriffs und werden veredelt durch eine angesagte Produktion. Richtig Laune auf ein Festmahl in Teufels Küche machen 'Draw Blood' und 'Ashes', das rein vom Drumming und den Orchesterparts her, die geschwängert sind mit kranken Vocals, auch perfekt auf Dimmu Borgirs “Death Cult Armageddon“ hätte vertreten sein können. Auch für die Satanic Slaughter Fanriege ist auf 'Don't Fear The Reaper' ein Leckerbissen dabei. Schließlich haben die Schweden für ihr neuestes Produkt die Uptemponummer 'Immortal Death' äußerst respektabel und nackenfordernd gecovert. Während insgesamt 13 Titeln zeigen Witchery, dass sie ganz sicher keine Angst vorm Sensemann haben, den sie vermutlich vielmehr als ihr Familienmitglied betrachten. An manchen Stellen plätschert das Album zugegebenermaßen etwas vor sich hin, aber größtenteils haben wir es hier mit fetten Songs und einem fetten Sound zu tun. Durchaus empfehlenswert.
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