Seit Jahrzehnten "komponiert" Bohlen aus gefühlten drei Akkorden immer wieder denselben langweilig klingenden Müll. Das er damit auch noch Erfolg hatte und hat, liegt weniger an der Qualität seiner Lieder, sondern mehr an der mangelnden Fähigkeit der Massen gute und schlechte Musik unterscheiden zu können.
Gern wird ins Feld geführt, das alles sei ja Geschmackssache, was aber nicht so ist. Wenn ein bierbäuchiger 50jähriger in Baggy-Jeans rumläuft, dann ist das auch keine Frage des Geschmacks.
Der Titel "Don't believe" ist zum einen stinklangweilig, hört sich an, als hätte man den schon tausendfach gehört. Der Titel wäre vielleicht als Supermarkthintergrundbeschallung geeignet. Die Stimme von Mehrzad Marashi ist nicht schlecht, aber letztlich nur Mittelmaß. Und Ausstrahlung hat der Mensch zumindestens für mich keine.
Fazit: eine musikalische Eintagsfliege von der ich hoffe, sie hält sich nicht solange wie der unsägliche Mark Medlock, dessen Bohlen-Songs vielleicht für grenzdebile Kids etwas sind, aber kaum für Ohren, die gute Musik hören wollen.