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Fast alles, wohl bemerkt. Denn Donnie Darko ist eine düster-komische, surreale Reise, in der Themen wie Raum, Zeit und Moral verwoben werden mit der klassischen Geschichte über das Erwachsenwerden und den Kampf eines Jugendlichen, die Welt um ihn herum zu verstehen. Der Film hinterlässt beim Zuschauer mehr Fragen als Antworten, aber daran liegt ja auch sein besonderer Reiz. Die Darbietungen sind großartig: Jake Gyllenhaal spielt die Rolle des "verwirrten Jungen" zurückhaltend genial; dadurch brechen Donnies Angstepisoden förmlich aus dem Bildschirm hervor.
Einige großkalibrige Gastrollen geben dem Ganzen den besonderen Touch: Mary McDonnell als Donnies schwer geprüfte Mutter, Jim Cunningham, Patrick Swayze als Persönlichkeitsentwicklungs-Guru mit einem schrecklichen Geheimnis sowie Noah Wyle und Drew Barrymore als Donnies progressive Lehrer. Donnie Darko ist für den einen oder anderen zweifellos eine Spur zu abstrus, aber die Mischung aus hervorragenden schauspielerischen Leistungen, intelligentem Dialog und einer höchst einfallsreichen Geschichte wird diejenigen ansprechen, die etwas Anspruchsvolleres als den durchschnittlichen Teenie-Klamauk suchen. --Kristen Bowditch
Regisseur Richard Kelly war bei der Kinoversion in seiner künsterlischen Freiheit eingeschränkt: aufgrund des geringen Budgets konnten einige seiner Wunsch-Lieder, für die die Lizenzkosten zu hochen waren, nicht in den Film eingebaut werden.
... Lesen Sie weiter... ›Donnie Darkos Leben Ende der 80er erscheint von Anfang an irgendwie auseinandergefallen, bedroht, in Lethargie einem Ende zutreibend. Und diese Stimmung durchzieht den ganzen Film. Ich will auch gar nicht versuchen, irgendwelche Interpretationen anzustrengen. Das DD-Kontinuum hat wohl Platz auch für die absurdesten Theorien, und wer den Film gesehen, einzelne Szenen zwei-, drei-, viermal auseinandergenommen und auch im Internet hier und da mitgegrübelt hat, weiß, dass nichts so amüsant, aber auch so unbefriedigend sein kann.
Deshalb ist "Donnie Darko" nicht unbedingt ein spannender Film (auch wenn Spannung an sich reichlich vorhanden ist). Aber es geht um mehr: Um eine Atmosphäre, um Möglichkeiten und Begrenzungen menschlicher Erkenntnis, um Zeitstimmungen, um Hasen und um die Zeit. Das alles ist so miteinander verwoben, dass man in den Horizont, den der Film anbietet, wunderbar eintauchen kann. Und wenn man am Ende wieder auftaucht, verharrt man noch ein bisschen länger oder kürzer in diesem eigenartigen Gefühl, das er auslöst. Ein Gefühl, als ob etwas verloren wäre, dass wir aber auch gar nicht haben wollen- und trotzdem sind wir traurig.
... Lesen Sie weiter... ›Ich persönlich bevorzuge jedoch die Kinoversion, ist diese für mich wesentlich düsterer und geheimnisvoller als dieser DC.
Welchen ihr letztendlich kauft, bleibt euch überlassen, ich empfehle jedoch die Kinoversion VOR dem DC zu schauen, damit ihr die Änderungen sehen und Euch darüber Gedanken machen könnt!
Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ist ein 16jähriger Teenager aus Middlesex, einem kleinen amerikanischen Vorort an der Westküste Amerikas. In einer der ersten Einstellungen erwacht Donnie auf einem Golfplatz in seiner Heimatstadt. Nicht ganz normal möchte man meinen, ist es auch nicht, denn Donnie ist Schlafwandler und zudem erscheint ihm von Zeit zu Zeit eine Person in einem surreal anmutenden Hasenkostüm (gespielt von James Duval), die ihn vor der bald nahenden Apokalypse warnt. Eben dieser Hase war es auch, der Donnie nachts zuvor aus dem Bett gelockt und ihn zum Golfplatz geführt hat. Was er nicht weiß ist, dass der Hase ihm damit das Leben gerettet hat, denn just in dieser Nacht ist eine herrenlose Flugzeugturbine in sein Zimmer gestürzt.
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