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Donnerstags bei Kanakis: Roman Gebundene Ausgabe – 3. Februar 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag; Auflage: 2 (3. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552056726
  • ISBN-13: 978-3552056725
  • Originaltitel: The Exiles Return/Return to Vienna
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 100.306 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Elisabeth de Waal, geboren 1899 in Wien, gestorben 1991, ist die älteste Tochter von Viktor von Ephrussi und der Baroness Emmy Schey von Koromla. Sie wurde zu Hause und im Schottengymnasium erzogen und studierte Philosophie, Jus und Ökonomie und lebte in Paris, der Schweiz und schließlich in England. Sie verfasste fünf Romane, schrieb Gedichte und korrespondierte mit Rilke über Poesie.



Hanns Zischler, Jahrgang 1947, ist nicht nur Schauspieler und Sprecher sondern arbeitet seit vielen Jahren als Schriftsteller, Übersetzer und Fotograf. Er war in Kinofilmen von Regisseuren wie Wim Wenders und Steven Spielberg zu sehen. Mit seiner markanten Stimme hat er bereits zahlreiche Texte zum Leben erweckt, darunter Werke von Thomas Mann, Truman Capote und Vladimir Nabokov. 2010 wurde er mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sursulapitschi TOP 1000 REZENSENT am 19. April 2014
Format: Kindle Edition
Anfang der 50er Jahre hat Wien noch immer mit den Kriegsfolgen zu kämpfen. Viele Gebäude sind zerstört worden und noch nicht wieder aufgebaut. Die Bevölkerung muss mit sehr wenig zurechtkommen, kaum jemand hat Geld, und zu kaufen gibt es auch nicht viel.

Die Gesellschaft strukturiert sich neu. Den alten österreichischen Adel gibt es noch, nur kann man sich nichts dafür kaufen. Da gibt es Prinzessinnen, die plötzlich als Laborassistentin arbeiten, wie Nina zum Beispiel, die eine Stellung als Nina Grein angenommen hat, obwohl sie Prinzessin von Grein-Lauterbach ist.
Dann gibt es auch Rückkehrer, wie Kuno Adler, einen angesehenen jüdischen Arzt, der nach Amerika ausgewandert ist, und im Rahmen des staatlichen Wiedergutmachungsprogramms in seiner alten Heimat neu anfangen möchte und feststellen muss, dass auch wohlwollende Gesetze auslegbar sind.
Ein ganz anderer Remigrant ist Theophil von Kanakis. Als Millionär und Schöngeist lässt er einen Rokokopavillion wieder aufbauen, um dort jeden Donnerstag illustere Soireen abzuhalten. Er versammelt interessante Menschen quer durch alle sozialen Schichten, und lernt dort eines Abends die wunderschöne Marie-Therese kennen...

All diese Schicksale werden sehr eindringlich beschrieben. Man spürt den Niedergang der "alten Welt", das Brechen mit Traditionen, den Kampf um einen Neubeginn trotz widriger Umstände. Manch einer findet eine neue Liebe, die vor dem Krieg nicht möglich gewesen wäre, andere treiben die Konventionen in den Tod, als würde man noch im tiefsten Biedermeier stecken.

Ich fand es sehr kurzweilig dieses Buch zu lesen, auch wenn die Autorin gelegentlich sehr weit ausholt. Anfangs weiß man nicht genau, wie die vielen verschiedenen Lebensgeschichten zusammenhängen, bis sich irgendwann alle treffen, Donnestags bei Kanakis.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Louisa am 12. September 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Diese in den ersten Jahren des Nachkriegswiens spielende Geschichte wirft immer wieder feine Lichter auf die durch den Krieg getroffene Stadt und ihre Bemühungen, zu neuem Ausdruck, Ansicht und Identität zu finden, das ist spannend und interessant und ermöglicht eigene innere Vorstellungen vom Wiederaufbau nach der Zerstörung. Enttäuschend war für mich jedoch (neben dem Titel des Buches), dass die Charaktere durchweg ungenau bleiben und wenig Sympathie und Einfühlungsbereitschaft wecken. Die Geschichte, auch wenn sie inhaltlich von schweren Themen wie ungewollter Schwangerschaft, unerwiderter Liebe und sogar Selbstmord handelt, wirkt banal und klischeehaft und insgesamt reizlos. Insbesondere der Schlußteil, in dem die einzelnen Aktionen ruckzuck zusammengeschneidert werden, befremdet: Hochzeitsplanung, Betrugseröffnung durch den Verschmähten, Zusammenbruch, Selbstmord, Vertuschung...Ende, dies alles passt bei Frau de Waal gerade mal auf ganze 12 Seiten -, diese Handlungskomprimierung macht mich sprachlos in ihrer Trivialität. Spannend habe ich nur einzelne Sequenzen empfunden, wie z.B. die Dr. Adlers im Gespräch mit seinem neuen Chef Dr. Krieger, in dem dieser bestätigt, als Wissenschaftler für die Nazis gearbeit zu haben.
Verlockt, dieses Buch zu lesen, hat mich der Name De Waal und die Begeisterung über das Werk des Enkels (Der Hase mit den Bernsteinaugen), sowie dessen Vorwort zu der Geschichte der Großmutter. Für sich genommen ist das Buch für mich jedoch keine Bereicherung, eher eine Entäuschung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anushka TOP 1000 REZENSENT am 19. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Der jüdische Professor Kuno Adler kehrt nach dem zweiten Weltkrieg aus dem Exil in den USA in seine Heimatstadt Wien zurück um seine Wiedergutmachungsansprüche in Anspruch zu nehmen und muss Enttäuschungen einstecken. Die 18-jährige Resi wird von ihren Eltern in den USA, die selbst während des Nationalsozialismus ins Exil gegangen sind, zu ihren Verwandten - verarmter Adel - nach Wien geschickt, da sie sich als problematischer Teenager aufführt. Und Theophil Kanakis, der im Exil in den USA seinen Reichtum noch vermehrt hat, kehrt nun ebenfalls in seine Heimatstadt zurück, um sich zu amüsieren "wie man sich nur in Wien amüsieren kann".

Zunächst werden die (Lebens-)Geschichten der drei Figuren einzeln erzählt, bis sie sich nach und nach an verschiedenen Punkten, wie beispielsweise gemeinsame Bekannte, berühren und schließlich durch die Zusammentreffen donnerstags bei Kanakis verflechten. So war mir lange Zeit unklar, wie die drei zentralen Personen überhaupt zueinander finden werden. Lediglich die Vorwegnahme des Endes durch die erste Szene gab mir hier Anhaltspunkte. Ansonsten zeigt die Autorin ein doch noch recht dekadentes Wien auf, in dem sich mit Geld auch Mangelware besorgen lässt. Allerdings haben sich die Verhältnisse verschoben, denn der ehemalige Adel ist verarmt und entmachtet. An Resi, die in Amerika aufgewachsen ist, sieht man, wie schwierig es ist, sich in diesen Kreisen zurecht zu finden. Kanakis dagegen lebt das Leben bis zum Vollsten und hat teilweise wenig Skrupel, während Adler die Ungerechtigkeiten der mangelhaften Aufarbeitung erlebt, indem man ihm unter dem Deckmantel der Gutwilligkeit all das vorenthält, was ihm zusteht.
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