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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zwei alte Leierfrauen, eine Randfigur und Edita Gruberova...,
Rezension bezieht sich auf: Le Donne di Puccini (Audio CD)
Zusammen mit fünf Frauen ist Giacomo Puccini auf dem Cover der CD abgebildet, aber nur vier Frauen bestreiten das (live-)Programm mit Arien von insgesamt elf der weiblichen Partien aus seinen Opern. Als Vorspiel und Intermezzo sind ein Preludio sinfonico und ein Intermezzo (aus „Manon Lescaut“) zu hören, die sehr gut und stimmungsvoll vom Münchner Rundfunkorchester unter Garcia Navarro dargeboten werden. Umso stärker ist allerdings das Gefälle innerhalb der vier stimmgewaltigen Damen Solistinnen. Allesamt mit recht berühmten Namen: Edita Gruberova, Gabriela Benackova, Eva Marton und Dame Gwyneth Jones, jedoch mit nicht sehr Einheitlicher Gesangsfähigkeit, oder was gerade davon übrig ist.Jedenfalls ist es sowohl Eva Marton als auch vor allem Gwyneth Jones deutlich anzumerken, dass sie nicht mehr die Jüngsten sind und dass es ihnen offenbar nicht mehr recht gelingen mag, ihr Vibrato in einem angemessenen Rahmen zu bewahren. Zu mindest fällt das bei dieser Aufnahme sehr unangenehm auf, zumal sie neben Edita Gruberova auftreten, bei der gerade auch ihre einwandfreie Gestaltung des Vibratos eine Qualität ihres Gesangs ist. Bei Dame Gwyneth Jones fragt man sich zuweilen jedoch schon, welchen Ton sie denn nun eigentlich meint und an dynamische Gliederung in hohen Lagen ist da schon gar nicht zu denken. Eine recht solide Darbietung liefert hingegen Gabriela Benackova ab, sie erscheint als recht typische Puccinisängerin. Und erstaunlich ist wieder einmal Edita Gruberovas Darbietung. Dynamisch raffiniert, mit feinen Piani in hohen Lagen und großzügig gespannten Legatobögen, gerade so wie es die Musik von Puccini zulässt und bereichert. Zudem trägt sie die ungemein schönen Arien „O mio babbino caro“ („Gianni Schicci“) und „Signore Ascolta“ („Turandot“) vor, die trotz ihres „Opernschlager-Images“ hier zu einer ungewohnt frischen und gut gestalteten Interpretation gelangen. Man sieht also, dass Belcantofähigkeiten sich nicht im entferntesten mit Pucciniromantik reiben, im Gegenteil. Leider sind es eben nur drei Arien, die da von Frau Gruberova zum besten gegeben werden, der Rest, bis auf die Arien mit Benackova, sind wohl doch eher etwas für Fans von Dame Gwyneth Jones oder Eva Marton. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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