Trondheim und Sfar können es! Ersterer sowieso, und bei Sfar bin ich mir noch nicht sicher, ob dieser Vielschreiber wirklich so unheimlich begabt (hinsichtlich Storytelling) ist wie oft geschrieben wird. Man kann hier sowieso nicht so recht zuordnen, auf wessen Konto welcher Gag geht, wer denn nun dieses oder jenes Panel gezeichnet hat. Ist auch egal, es dürfte der (auch für Erwachsene!) lustigste Comic-Band seit dem Tod Goscinnys sein, in dem auf praktisch jeder Seite eine zackige, herrlich-blödsinnige Idee den Leser breit angrinst. Zahlreiche Fantasy-Ingredienzen werden hier verwurstet, gegen den Strich gebügelt oder auch einfach nur benutzt, um die wahnwitzige Handlung voran zu treiben, und das Timing stimmt perfekt. Die Zeichnungen sind manchmal ein wenig wurschtig, aber das trägt interessanterweise zur Atmo bei. Als im Donjon-Geschäftsführer der Bulasch wabert und erläutert wird, wie dieser zerstört werden kann (was dann natrülich nicht ganz gelingt), konnte ich mich kaum beherrschen. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich bei einem Comic mal lauthals gelacht... Ja, doch! Irgendein Lustiges Taschenbuch war das mit einem beknackten Fußball-Idioten. Da war ich 13.