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Donizetti: Lucia Di Lammermoor [Import, Doppel-CD]

Maria Stader , Dietrich Fischer-Dieskau , Ernst Haefliger , Theodor Schlott , Gaetano Donizetti , et al. Audio CD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Dirigent: Ferenc Fricsay
  • Komponist: Gaetano Donizetti
  • Audio CD (1. Oktober 2004)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Import, Doppel-CD
  • Label: Walhall
  • ASIN: B0001JSSJA
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 413.934 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deutscher Belcanto 24. September 2000
Von Belcanto
Format:Audio CD
Es ist sehr lobenswert, daß die EMI nun alte Aufnahmen neu auflegt. Zumal es sich um sehr gute Tondokumente, mit guten Sängern und einem trefflichen Dirigenten handelt. "Lucia di Lammermoor" in deutscher Sprache zeigt jedoch deutlich die Defizite der Besetzung und Interpretation auf: Erika Köth brillierte zwar in Mozartpartien und anderen leichten Koloraturpartien, kann aber für die Lucia nur eine kleine Stimme aufbieten und erschließt die dramatische Dimension der Partie nicht. Die heiklen Koloraturen gelingen ihr ebenfalls nicht immer sauber und mühelos. Vorbildlich dagegen ist ihre Diktion und Phrasierung in der Wahnsinnsarie. Einzig J.Metternichs Bariton kann überzeugen und muß keinen Vergleich scheuen. Er erzeugt ein stimmlich und darstellerisches imposantes Portrait des Enrico. R.Schock als Edgardo ist überfordert und bleibt der Rolle stimmlich einiges schuldig. Bei dieser Aufnahme mag der Funke nicht so recht überspringen, was keinesfalls nur am Dirigenten/Orchester oder an der deutschen Sprache liegt. Die Protagonistin liefert leider nur ein Tableau des Wohlklanges ab. Dieser Maxime schließen sich hörbar auch die anderen Solisten (Ausnahme: Metternich) an. Schüchter bleibt am Pult fade und kraftlos. Er kann kein italiensiches Brio entfachen. Dieser Querschnitt stellt also keine Konkurrenz für die Aufnahmen mit Sutherland,Callas oder Gruberova dar. Schade, da beim Rigoletto mit Erna Berger, Helge Rosevenge und Heinrich Schlußnus... deutlich wurde, daß deutschen Sängern der italienische Belcanto auch geläufig ist und keine Konkurrenz zu scheuen braucht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Feuer und Leidenschaft der italienisch romantischen Oper war etwas, das Fricsay sicherlich mit Bravour beherrschte. Auch hier, bei dieser Aufnahme, denkt man mehr als einmal, wie schade der frühe Tod des Dirigenten ist. Was hätte man nicht alles noch hören können, wär Fricsay nicht so früh aus der Welt geschieden. Interessant und sehr schön ist auch der junge Fischer-Dieskau in der Rolle von Lord Ashton. Ebenso überrascht Maria Stader, die diesen schwierigen Part sehr gut meistert. Leider sind Kürzungen im 2. (Ende)und im 3. Akt (1. Bild) vorgenommen worden. Trotzdem ist diese Aufnahme auf alle Fälle zu empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Luciaaufnahme der zweiten Reihe 24. Mai 2011
Format:Audio CD
Das zumindest ansprechende Einzelleistungen noch lange in der Summe keine gute oder sehr gute Gesamtaufnahme hervorbringen, wird mit dieser Lucia unter der Leistung von Charles Mackerras bestätigt. Andrea Rost in der Titelpartie hat durchaus eine ansprechende Karriere im leichten Koloraturfach gemacht, sie besitzt auch für die Lucia wirklich schöne innige Töne, aber es fehlt ihr an der notwendigen Virtuosität, die andere Vertreterinnen in dieser Partie mitbringen. Bruce Ford überzeugt mit einem gut durchgebildeten Tenor als Edgardo, seine auch an Rossinipartien geschulte Stimme besitzt bei aller Leichtigkeit einen ansprechend männlichgefärbten Kern. Auch Anthony Michaels-Moore in der Partie des Enrico ist schön anzuhören.
Paul Charles Clarke bildet die Tenortöne des Arturo sehr weit hinten, der Stimmsitz passt einfach nicht hundertprozentig, sodass seine Interpretation immer kehlig klingt. Der versierte Alastair Miles in der Partie des Raimondo schließlich besitzt an sich einen ansprechenden Basso cantante, eine arg unruhige Stimmführung aber lässt auch hier keine große Freude aufkommen.
Schließlich Charles Mackerras am Pult; von einer großen Enttäuschung zu sprechen, wäre vielleicht etwas hochgegriffen, aber wirklich überzeugen kann er nicht. Er malt mit ziemlich großem Pinsel, was zu einer arg betulichen Wiedergabe der Partitur führt, ohne auch nur annähernd an die atmosphärische Dichte anderer Einspielungen heranzukommen. Herausragend ist das Gesamtergebnis wirklich nicht...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kategorie: überflüssig! 22. Mai 2008
Format:Audio CD
Diese Operngesamtaufnahme von Donizettis Lucia ist in der Kategorie "Überflüssig" genau richtig eingeordnet. Es gibt viele brilliante und wundervolle Aufnahmen, neben denen dieses mittelmäßige Machwerk nicht bestehen kann. Die Sängerin der Titelpartie ist in dieser Oper eigentlich das allerwichtigste und wenn diese wichtige Rolle falsch besetzt worden ist, dann macht diese Oper auch keinen Spaß. Dieses Problem liegt hier vor!

Andrea Rost singt in dieser Aufnahme die Partie der Lucia Ashton. Dies ist eine der schlimmsten Fehlbesetzungen, die es geben kann. Ihre Stimme ist für diese Rolle mehr als ungeeignet, denn Rost ist nicht einmal in der Lage kleinste Auszierungen gesanglich genau auszuführen. Auch die Spitzentöne zum Ende der großen Arien werden allesamt ausgelassen. Auch in der Wahnsinnsarie verzichtet sie auf den Flötenteil, der zwar nicht von Donizetti komponiert wurde, aber auf den alle Lucia-Liebhaber gespannt warten. Koloraturen werden auf schlimmste Weise vereinfacht und im Grunde bleibt vom musikalischen Grundcharakter nichts übrig. Außerdem hat Andrea Rost ein sehr weites Vibrato und es fällt ihr teilweise äußerst schwer, es unter Kontrolle zu halten. In der Mittellage hat die Rost von Zeit zu Zeit auch berückend schöne Momente, wie zum Beispiel im "Soffriva nel pianto", aber diese schönen Momente sind immer von kurzer Dauer, denn sobald sie in das hohe Register wechselt, klingen die Töne herausgeschrieen und haben allen Glanz und allen Charme verloren. Eine Sache muss man ihr allerdings zu Gute halten. Rost ist eine sehr gute Darstellerin und selbst wenn sie den musikalischen Sinn des Werkes entstellt, so bemüht sie sich doch um eine gute Darstellung.
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