Ich schreibe aus gegenbenem Anlaß...die VÖ des neuen Kamelot Albums "Poetry for the poisoned" ,jetzt mal ein Review zum 2. Werk der Jungs,die damals noch komplett aus Amerikanern/Florida bestand. Der Grund ist,das ich den mitlerweile doch sehr großen Stilumbruch der zwischen den beiden Alben liegt aufzuzeigen möchte....klar sind einige Jährchen vergangen mitlerweile und kleine Kurskorrekturen sind auch von mir akzeptiert,da auch ich musikalischen Stillstand bei keiner Band als (offener) Fan will...aber dieses Album "Dominion" war noch genialer Power Metal im US -Stil, d.h. vergleichbar mit Größen wie Queensryche oder den genialen Crimson Glory...Mark Vanderbilt,der damalige (geniale) Sänger erinnerte mit seiner markanten Stimme sehr an Midnight (RIP) von Crimson Glory. Das Debut "Eternity" war auch schon sehr gut,aber Dominion war ausgereifter in allen Belangen...Songs wie Heaven,Song of Roland,Birth of a hero oder We are not separate sind geniale Power Metal Hymnen,die leicht progressiv und mit einem besonderen Feeling daherkamen ,für das ich Kamelot liebe(te).....wenn man nun den Weg über Alben wie das Debüt mit Khan an den Vocals: Siege Perlious,meiner Lieblingszeit mit den Alben Fourth Legacy und KArma,Epica zu Poetry for the P. verfolgt ist der Umbruch schon sehr drastisch, leider hat das neue ALbum und schon der Vorgänger mit einem Album wie Dominion rein nichts mehr zu tun, auch Live wurden diese Alben immer schon sehr vernachlässigt im Programm,was ich nicht nachvollziehen kann....
Jedenfalls kann ich jedem Neueinsteiger dieses 2 .Werk Kamelots,welches noch komplett anders war ,wärmstens empfehlen, hier regierte noch genialer US-Prog/Powermetal mit einem super Sänger und besonderen Songs.