Wer im Dschungel der Meinungen, warum Hunde wie reagieren, die Orientierung verloren hat und sich unsicher fragt, was sein Hund eigentlich will, der findet in dem leicht zu lesenden Buch Argumente, warum Dominanz als Erklärung für Verhaltensprobleme meist nicht anwendbar ist.
Der Autor sieht den Hund als ein Lebewesen, das es sich manchmal gerne auf der Couch bequem macht, weil es so angenehm ist und nicht, weil er dominant ist oder die Weltherrschaft übernehmen möchte. Das kompakte Büchlein mit 30 Seiten kann in einem Rutsch durchgelesen werden und macht damit auch Appetit auf mehr Informationen zum Thema Hundeverhalten und Ursachenforschung .
Barry Eaton geht darauf ein, warum es zu Missverständnissen gekommen ist, was Dominanz, Rangordnung und Rudelverhalten anbelangt. Er erklärt, warum wir Menschen mit Hunden kein Rudel bilden. Die Regeln, die aus der Annahme einer aufrecht zu erhaltenden Rangordnung immer wieder empfohlen werden, werden kurz erörtert und alternative Sichtweisen erklärt. Sie erfahren, wie Sie stattdessen mit ihrem Hund trainieren können.
Alles in allem ein nettes kleines Buch, dass einem den Einstieg in eine Erziehung, die dem Hund positive Absichten in seinem Verhalten unterstellt, einfach macht - ein echter Easy Dogs Insidertipp!