Das Eheglück von Shogo und Yasuko währt nur kurz. Recht bald muss die junge Frau erkennen, dass ihr Mann einen ebenbürtigen Dialog in der Ehe nicht zulässt. Das Schlagen wird zur täglichen Gewohnheit und nimmt an Heftigkeit zu. Yasuko liebt ihren Mann und sieht ihm vieles nach, doch die Gewalttaten werden immer schlimmer. Krankenhaus und Polizei versuchen sich aus dem innerfamiliären Streit herauszuhalten und deuten das Gesehene und Gehörte als einmalige Entgleisungen.
Eine Frau geht Yasuko nach und gibt ihr die Telefonnummer einer kompetenten Beratungsstelle. Zuhause geht die Gewalt weiter, die Yasuko im Gespräch mit dem Psychologen leugnet. Doch sie ergreift Gegenmaßnahmen, versteckt Mini-Kameras in der Wohnung und sichert so die Taten ihres Mannes als handfeste Beweise. Shogo kommt ins Gefängnis, doch Yasuko ist inzwischen schwanger. Sie muss eine Entscheidung treffen.
Der Geschichte wird ergreifend erzählt. In einem Kulturkreis, in dem die Emanzipation zwischen Mann und Frau nicht den gleichen Stellenplatz einnimmt, wie in der westlichen Welt, ist die innerfamiliäre Gewalt, wenn auch rechtlich nicht zulässig, doch deutlich schwerer zu ahnden. Pittoreske Bilder und zahlreiche filigrane Dialoge sorgen für eine einfühlsame Darstellung des Problems, insbesondere das Problem des Wegschauens und der Verharmlosung durch Außenstehende.