Kurzbeschreibung
Amerika in den 30er Jahren zur Zeit der großen Depressionen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern landet Grace in der abgeschiedenen Kleinstadt Dogville in den Rocky Mountains. Der Gemeindesprecher Tom setzt sich für die junge Frau ein. Unter der Bedingung, dass sie sich dem Gemeinschaftsleben anpasst und den Bewohnern bei der Arbeit zur Hand geht, darf sie zunächst für eine Probezeit von zwei Wochen bleiben. Mit Beharrlichkeit und Güte gelingt es Grace, das Vertrauen der braven Bürger zu gewinnen. Als jedoch ein Sheriff einen Steckbrief mit ihrem Konterfei an der Dorfkirche anschlägt, kippt die Stimmung. Für die schöne Fremde beginnt ein Martyrium, an dessen Ende sie - ausgebeutet, gedemütigt und vergewaltigt - als jedermanns Skalvin an der Kette gehalten wird. Aber Grace hütet ein Geheimnis und nimmt schließlich blutige Rache.
Movieman.de
"Dogville" ist erneut ein Experiment mit dem Medium Film. "Wie theatralisch darf Film sein?", könnte eine Fragestellung sein. Ohne dies erschöpfend zu beantworten, sei festgestellt: Das vorliegende Maß an Theatralik funktioniert. Der Film erreicht durch seinen Fokus auf Wort und Darstellung eine ungeheure Eindringlichkeit, die das stilistisch artifizielle Setting in den Hintergrund drängt. Die Handlung und ihre Fragestellung erinnern stark an Brechtsche Überlegungen und man erlebt die Menschlichkeit an sich am Abgrund. Absolut sehenswert.
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch nicht überwältigend, was aber auch auf von Triers Stilismen (Videigraphie etc.) zurück zu führen ist."Dogville" ist erneut ein Experiment mit dem Medium Film. "Wie theatralisch darf Film sein?", könnte eine Fragestellung sein. Ohne dies erschöpfend zu beantworten, sei festgestellt: Das vorliegende Maß an Theatralik funktioniert. Der Film erreicht durch seinen Fokus auf Wort und Darstellung eine ungeheure Eindringlichkeit, die das stilistisch artifizielle Setting in den Hintergrund drängt. Die Handlung und ihre Fragestellung erinnern stark an Brechtsche Überlegungen und man erlebt die Menschlichkeit an sich am Abgrund.Absolut sehenswert.MO
Bild: Die Optik ist nicht immer komplett stabil und die Schärfe nicht immer wirklich tiefgreifend. Abermals bietet uns von Trier eine auf CinemaScope Ausmaße aufgeblasene Videoproduktion, die nicht mit 35mm-Werten mithalten kann. So kommt es hier und da zu sanften Nachziehern von Gesichtern (00.02.23) und Zooms laufen unter leichtem Schärfeverlust ab (01.54.39). Insgesamt wirkt das Bild etwas zu weich , bleibt qualitativ aber noch in einem Rahmen, der sich knapp innerhalb des "Gut" bewegt.
Ton: Die deutsche 2.0-Surround-Fassung ist griffiger als die 5.0-Mischungen. So hört man etwa den Regen bei 01:58.10 in den 5.0-Fassungen kaum, während er in 2.0 für Stimmung sorgt. Ansonsten setzt der Film nich auf große Effekte und bleibt akustisch eher zurückhaltend, Die Stimmen sind sauber angelegt und weisen ein gesundes Volumen und gute Obertöne auf.
Extras: Regiekommentar, Trailer, Cast & Crew-Infos: Das sind sinnvolle Extras, die hier in guter Qulität vorliegen. Im Kommentar geht von Trier bildspezifisch auf alle Aspekte seines Filmes ein und zeigt auch durchaus Unsicherheiten bezüglicher mancher filmdramaturgischen Entscheidung. --movieman.de
VideoMarkt
Die junge Grace flüchtet sich vor einer Gangsterbande in ein isoliertes Bergdorf, wo sie die Gemeinde, allen voran Autor Tom, aufnimmt und beschützt. Der Preis: Sie erklärt sich bereit, jedem der Bürger zur Hand zu gehen. Doch die Idylle währt nur kurz. Bald wollen die braven Menschen mehr als nur Graces Arbeitskraft. Schließlich gehen sie doch ein hohes Risiko ein, einer Flüchtigen Unterschlupf zu gewähren. Und so mehren sich die Übergriffe auf die junge Frau, die schnell und schmerzhaft lernt, das Nächstenliebe und Güte relative Begriffe sind.
Video.de
Lars von Trier ("Das Fest") begibt sich in seinem neuesten, ausschließlich auf einer Bühne inszeniertem Werk auf eine radikale Entdeckungsreise in die menschliche Seele und liefert brillantes Extrem-Kino für Arthaus-Fans. Darin lässt Oscar-Gewinnerin Nicole Kidman ("The Hours") einmal mehr Glanz und Glamour hinter sich und überzeugt als Charakterdarstellerin. An ihrer Seite agiert ein hochkarätiges Ensemble aus Jungstars wie Paul Bettany ("Master and Commander") und Veteranen wie Lauren Bacall ("Misery") oder James Caan ("Der Pate").
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Radikal inszenierter Thriller, in dem eine junge Frau während der Zeit der Depression auf der Flucht vor Gangstern und Polizei in einer kleinen Gemeinde der Rocky Mountains Zuflucht sucht.
Synopsis
Amerika in den 30er Jahren zur Zeit der großen Depressionen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern landet Grace in der abgeschiedenen Kleinstadt Dogville in den Rocky Mountains. Der Gemeindesprecher Tom setzt sich für die junge Frau ein. Unter der Bedingung, dass sie sich dem Gemeinschaftsleben anpasst und den Bewohnern bei der Arbeit zur Hand geht, darf sie zunächst für eine Probezeit von zwei Wochen bleiben. Mit Beharrlichkeit und Güte gelingt es Grace, das Vertrauen der braven Bürger zu gewinnen. Als jedoch ein Sheriff einen Steckbrief mit ihrem Konterfei an der Dorfkirche anschlägt, kippt die Stimmung. Für die schöne Fremde beginnt ein Martyrium, an dessen Ende sie - ausgebeutet, gedemütigt und vergewaltigt - als jedermanns Skalvin an der Kette gehalten wird. Aber Grace hütet ein Geheimnis und nimmt schließlich blutige Rache.
Produktbeschreibungen
Zwei Schüsse zerreißen die Stille der Nacht. Der Hund Moses ist der erste, der die fremde Schönheit, die nur wenig später an diesem Abend im Jahr 1930 in der abgelegenen Gemeinde Dogville auftaucht, bemerkt. Als nächstes wird Tom Edison jr., der sich selbst als Schriftsteller bezeichnet und gerne über das Leben im Allgemeinen und die Moral im Besonderen philosophiert, auf die mondän gekleidete Frau, die ganz offensichtlich auf der Flucht ist, aufmerksam. Tom hatte wie jeden Abend seinen Kindheitsfreund Bill besucht, um ihm eine weitere vernichtende Niederlage beim Mühle-Spiel zuzufügen und vielleicht auch, um dessen Schwester Liz zu sehen, wie manch einer in Dogville behauptet. Auf dem Heimweg hatte er sich auf kurz auf der Bank niedergelassen und hing seinen Gedanken nach, als er die beiden Schüsse hörte. Tom versteckt Grace vor ihren Häschern und behauptet den Gangstern gegenüber, er habe nichts Außergewöhnliches gesehen oder gehört.
Am darauffolgenden Tag beruft Tom ein Gemeindetreffen ein. Es gelingt ihm tatsächlich, die Einwohner der kleinen Gemeinde in den Rocky Mountains davon zu überzeugen, Grace zunächst für zwei Wochen Asyl zu gewähren. Nach Ablauf der Zeit soll abgestimmt werden, ob sie auch weiterhin in der kleinen 15-Seelen-Gemeinde bleiben darf. Damit auch jeder in den vierzehn Tagen die Möglichkeit hat, Grace kennen zu lernen, schlägt Tom vor, sie solle den Einwohnern von Dogville ein wenig zur Hand gehen.
Anfangs protestieren die Leute von Dogville: es gebe nichts, wobei Grace ihnen helfen kann. Doch Grace lässt nicht locker und schließlich findet doch jeder eine kleine Aufgabe für sie. Bei