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Dogville

Nicole Kidman , Harriet Andersson , Lars von Trier    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Nicole Kidman, Harriet Andersson, Lauren Bacall
  • Regisseur(e): Lars von Trier
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.0), Englisch (Dolby Digital 5.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 1. Juli 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 170 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002AAFIA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.428 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Amerika in den 30er Jahren zur Zeit der großen Depressionen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern landet Grace in der abgeschiedenen Kleinstadt Dogville in den Rocky Mountains. Der Gemeindesprecher Tom setzt sich für die junge Frau ein. Unter der Bedingung, dass sie sich dem Gemeinschaftsleben anpasst und den Bewohnern bei der Arbeit zur Hand geht, darf sie zunächst für eine Probezeit von zwei Wochen bleiben. Mit Beharrlichkeit und Güte gelingt es Grace, das Vertrauen der braven Bürger zu gewinnen. Als jedoch ein Sheriff einen Steckbrief mit ihrem Konterfei an der Dorfkirche anschlägt, kippt die Stimmung. Für die schöne Fremde beginnt ein Martyrium, an dessen Ende sie - ausgebeutet, gedemütigt und vergewaltigt - als jedermanns Skalvin an der Kette gehalten wird. Aber Grace hütet ein Geheimnis und nimmt schließlich blutige Rache.

Produktbeschreibungen

Zwei Schüsse zerreißen die Stille der Nacht. Der Hund Moses ist der erste, der die fremde Schönheit, die nur wenig später an diesem Abend im Jahr 1930 in der abgelegenen Gemeinde Dogville auftaucht, bemerkt. Als nächstes wird Tom Edison jr., der sich selbst als Schriftsteller bezeichnet und gerne über das Leben im Allgemeinen und die Moral im Besonderen philosophiert, auf die mondän gekleidete Frau, die ganz offensichtlich auf der Flucht ist, aufmerksam. Tom hatte wie jeden Abend seinen Kindheitsfreund Bill besucht, um ihm eine weitere vernichtende Niederlage beim Mühle-Spiel zuzufügen und vielleicht auch, um dessen Schwester Liz zu sehen, wie manch einer in Dogville behauptet. Auf dem Heimweg hatte er sich auf kurz auf der Bank niedergelassen und hing seinen Gedanken nach, als er die beiden Schüsse hörte. Tom versteckt Grace vor ihren Häschern und behauptet den Gangstern gegenüber, er habe nichts Außergewöhnliches gesehen oder gehört.

Am darauffolgenden Tag beruft Tom ein Gemeindetreffen ein. Es gelingt ihm tatsächlich, die Einwohner der kleinen Gemeinde in den Rocky Mountains davon zu überzeugen, Grace zunächst für zwei Wochen Asyl zu gewähren. Nach Ablauf der Zeit soll abgestimmt werden, ob sie auch weiterhin in der kleinen 15-Seelen-Gemeinde bleiben darf. Damit auch jeder in den vierzehn Tagen die Möglichkeit hat, Grace kennen zu lernen, schlägt Tom vor, sie solle den Einwohnern von Dogville ein wenig zur Hand gehen.

Anfangs protestieren die Leute von Dogville: es gebe nichts, wobei Grace ihnen helfen kann. Doch Grace lässt nicht locker und schließlich findet doch jeder eine kleine Aufgabe für sie. Bei

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gnadenlos 28. Juli 2007
Von Sannie85
Format:DVD
Der Film gehört definitiv zu meinen Lieblingsfilmen. Auf ein Minimum konzentriert, sich aber voll auf seine durch und durch grandiosen Darsteller verlassen könnend entwickelt "Dogville" eine unheimliche Anziehungskraft. Der Film fesselt, man freut sich mit der Protagonistin, man leidet mit ihr, ja selbst ihre Rachsucht kann man verstehen.

Sicherlich kein "leichter Stoff" und auch schwer verdaulich, aber auf jeden Fall etwas für Filmfreunde mit Anspruch.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber gewöhnungsbedürftig 5. November 2006
Von A.W. VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Inhalt: Grace (Nicole Kidman) findet Zuflucht in einem abgeschiedenen Bergdorf. Um bleiben zu können, erweist sie den Bewohnern Gefälligkeiten. Das Dorf und Grace profitieren davon und blühen auf. Aber mit der Zeit ändern sich die Rahmenbedingunen und die Situation eskaliert.

Darstellung: Der Film zeigt sehr gekonnt die Motivation und die Abgründe menschlichen Handels auf. Dabei abstrahiert er von allem überflüssigen, was uns von dem wesentlichen ablenkt: Das Geschehen spielt nicht in einer entsprechenden Bergkulisse sondern mehr oder weniger auf einer Theaterbühne. Die meisten Requisisten wie z.B. Mauern oder Türen wurden durch Kreidestriche auf dem Boden ersetzt.

Bewertung: Von vier Personen, die wir beim Ansehen waren, hielte nur zwei bis zum Ende des Filmes durch. Freunden, denen ich die DVD auslieh, brachen nach 15 Minuten ab. Ich selbst brauchte etwa 1 Stunde, um micht an das Darstellungsformat zu gewöhnen. Wer die Geduld aufbringt und die circa drei Stunden durchhält wird mit einem fulminanten Ende belohnt. Die Schauspieler und allen voran Nicole Kidman wissen zu überzeugen. Wer etwas anspruchsvolles mag, wird an dem Film seine Freunde finden. Action Fans lassen von dem Film besser ihre Finger. Aufgrund des Formates und der Länge wird der Film eher von den Fernsehstationen gemieden werden. Der DVD-Kauf lohnt daher.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seltsam... 21. März 2008
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
... dass in den heutigen, für religiöse Fragen doch angeblich sensibleren Zeiten, der religiöse Hintergrund des Filmes kaum dargestellt wird. Ich möchte diese Rezension darum benutzen, ein paar Ansätze aufzuzeigen, wie man Filmthemen aus Dogville in christlicher Hinsicht vertiefen kann. Im Grunde drängt sich dies ja auch direkt auf, selbst wenn man den Lebenslauf des Autoren und Regisseurs nicht berücksichtigt.
Ein in diesem Zusammenhang besonders beeindruckendes Filmzitat ist folgendes:

'"So wie Dogville sich frei zugänglich auf der zerbrechlichen Felsplatte am Bergkamm ungeschützt den launischen Stürmen darbot, so bot sich auch Grace dar. Und so hing sie an einem dünnen Stiel, wie der Apfel im Garten Eden. Ein Apfel, so prall, dass der Saft gerade heraus lief."

Dogville ist der erste Teil der Amerikatrilogie von Lars von Trier. In einem einsamen, romantischen Bergdorf inmitten der Rocky Mountains, bewohnt von ehrlichen, hart arbeitenden Menschen, entwickelt sich ein faszinierendes und gleichzeitig beängstigendes Drama, welches unweigerlich auf eine Apokalypse zusteuert.
Ausgangspunkt der Geschichte ist die verwaiste Kapelle, in der seit langem kein Geistlicher mehr Dienst tut, die aber als Versammlungsort der Einwohner ab und an genutzt wird. Ein Müßiggänger aus reicherem Haus, der sich selber Philosoph nennt, versucht dort seine Vorstellungen einer weltlichen Ethik an den Bewohnern auszuprobieren, indem er ihnen, wie er es nennt, "einen Spiegel vorhält".
Sicher geht man nicht zu weit, in dieser Darstellung eine Anlehnung an die Situation der Kirche heute zu sehen, in welcher Menschen zwar aus Tradition (oder weil sie nichts verpassen wollen) anwesend sind, deren Programm aber mit christlicher Verkündigung nicht mehr viel zu tun hat, und die nur allzu häufig zum ethischen Experimentierfeld selbsternannter Prediger geworden ist.

Der Film führt diese Problematik auf zwei Weisen aus - erzählerisch und musikalisch.
So durchzieht den Film als künstlerisches Thema Vivaldis "nisi dominus", auf welches der Zuschauer in besonderem Masse verwiesen ist, da durch die Reduktion optischer Reize die Musik einen ganz besonderen Stellenwert erhält. "Nisi dominus" als Thema verleiht dem Film nicht nur eine dramatische Note, sondern gibt schon gleich von Anfang an einen Hinweis zur Auflösung des Themas im Göttlichen.

Die Geschichte selbst ist schnell erzählt:
Dogville ist, wie es heisst, von lauter braven Leuten bewohnt. Man geht seiner geregelten Arbeit nach, hilft sich in der Nachbarschaft aus und ist ansonsten lieber unter sich. Zwar hat jeder so seine Eigenheiten, aber im Gemeinwesen stört sich niemand wirklich am anderen - einzig Tom, der schon erwähnte "Philosoph" empfindet diese "Kleinbürgerlichkeit" als zu eng und und ist bestrebt, das schläfrige Dorf zu erwecken - natürlich nicht durch eigenes Opfer, sondern um anschließend die Lorbeeren der Anerkennung zu geniessen.
Unerwartet, wie ein Geschenk, betritt zum rechten Zeitpunkt um Tom als Experiment zu dienen, eine flüchtige Frau (Grace) die Bühne.

Im Folgenden werden Auswirkungen der christlichen Ur- und Hauptsünde, des Hochmutes, durchexerziert:
- Im Dorf genügt sich erst jeder selbst, jedoch will sich keiner nachsagen lassen, er würde der Flüchtigen nicht helfen wollen. Als diese Hilfe jedoch später in den Ruf der Ungesetzlichkeit driftet, da Grace von der Polizei gesucht wird, werden mehr und mehr unter dem Vorwand der Hilfe Ansprüche auf Ausgleich des Risikos laut, und Grace wird mehr und mehr bis aufs Unerträgliche ausgebeutet - immer im Bewusstsein der Leute, ihr letztlich doch helfen zu wollen.
- Tom, Graces Protégé, zeigt seine hochmütigen Ambitionen wohl am deutlichsten. Sein Motiv zur Hilfe ist es, später berühmt zu werden und seinen Mitbewohnern einen Spiegel vorhalten zu können um sie moralisch zu läutern. Sehr interessant ist hier auch, dass er sich durchaus selbst mit moralischen Ansprüchen quält um sein Ziel zu erreichen. Doch hilft ihm keine Enthaltsamkeit, wenn er dadurch vor allem seine Arroganz stärkt, mit der er sowohl Grace als auch die Dorfbewohner für seine Kariere einspannt. Als ihm dies aufgeht, geht er folgerichtig auch nicht in sich, sondern versucht seinen Makel zu vertuschen, indem er sich Grace zu entledigen sucht.
- Schließlich stellt sich auch Grace, die vorerst wie ein Engel auftritt und christusgleich alle Schmach der Dorfbewohner incl. Tom unschuldig über sich ergehen lässt, als nur allzu menschlich heraus. Dem Hochmut eines reichen, im organisierten Verbrechen eine führende Rolle spielenden Vaterhauses entweichend, hat sie in Dogville versucht, sich allem und jedem unterzuordnen - und gerade dadurch, indem sie sich kleiner machte als alle anderen, entlarvt sie sich als die Hochmütigste von allen, wie ihr Vater ihr in einem dramatischen Schlusswort verdeutlicht: wer sich als Mensch über alle Fehler anderer hinwegsetzt, alles und jeden entschuldigt, nimmt den anderen ihre moralische Verantwortung - er degradiert sie geradezu und nimmt ihnen das, was sie zum Menschen macht. Indem Grace alles über sich erduldete und für alles und jeden eine Entschuldigung fand, stellte sie sich als die einzig Schuldfähige gleichsam über alle anderen: eine Rolle, die den Bogen zum genannten "nisi dominus" von Vivaldi eindrucksvoll schliesst.

So ist es auch konsequent zu Ende geführt, wenn sie am Schluss des Filmes wieder Mensch wird, und um "die Welt ein bisschen besser zu machen" das Dorf gleich einem Genozid vernichten lässt.

Nun will ich noch ein paar Worte als Fazit anfügen, vor allem wohl auch um die 5 Punkte zu begründen.
Zwei Aspekte haben mich wohl am meisten beeindruckt:
- Zum einen läuft der Film in meisterhafter Weise (dramaturgisch, erzählerisch und künstlerisch) auf das durch die christliche Erbsündenlehre dargestellte Problem hinaus, dass wir letztlich die Welt nicht erlösen können. Was wir auch machen, es ist letztlich falsch. So ist es Hybris und nimmt den Menschen letztlich alle Freiheit, wenn wir an Christi Stelle alles Leid auf uns nehmen wollen. Versuchen wir aber vor allem unsere menschliche Gerechtigkeit walten zu lassen, endet das in letzter Konsequenz in einem Blutbad.
- Das Blutbad wiederum knüpft in erschreckender Weise an einen zweiten mich tief beeindruckenden Aspekt an, nämlich die Reaktionen auf den Film. Nicht wenige aufgeklärte Bürger, die sich mit Entschiedenheit und aller Kraft von geschichtlichen Phänomenen wie dem Holocaust distanzieren, waren auf einmal durchaus bereit, aus vollem Herzen Sympathie mit Graces schlussendlicher Entscheidung auszudrücken...

Wohl auch darum ist mir ein Film selten derart nachgegangen und hat mich kaum so aufgewühlt. Für mich ist Dogville auf jeden Fall eine Ausnahmeerscheinung, von der ich kaum glauben kann, dass sie aus der Hand eines einzigen Menschen stammt. Wenn ich jemals Zweifel an den Möglichkeiten moderner Filmkunst hatte, so sind diese durch Dogville endgültig beseitigt.
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5.0 von 5 Sternen Toller Film
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Vor 23 Tagen von Psychologe.online veröffentlicht
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Vor 1 Monat von Monticello veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Für mich ein absoluter Fehlkauf
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Vor 1 Monat von Bianka Petzold veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen klasse Film
Ein wirklich klasse Film, den ich unbedingt mal wieder gucken wollte. Freu mich, daß er jetzt zu meiner Sammlung gehört!
Vor 2 Monaten von Miriam H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super gut, aber ab 12??
Der Film ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und absolut sehenswert! Ich bin generell ein riesiger Lars von Trier Fan und finde es toll wie zentrale Moralvorstellungen (in... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leona M. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen film-empfehlung
für alle, die lars von trier mögen!
freunde haben ihn uns empfohlen und ich finde ihn richtig krass, ein super ende!
Vor 3 Monaten von Silke Zacher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ratlos, sprachlos, grenzenlos
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Vor 3 Monaten von Sturmi veröffentlicht
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Vor 4 Monaten von Burghard Heise veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen dogville
Ein wirklich genialer Film, leiser Film, der den Zuschauer emotional in den Bann zieht.
Der Zuschauer wird zum Schluß gerne zum Mörder.
Vor 4 Monaten von Karin Honl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lars von Trier dieses Mal mit Hoffnung ... ?!
Vorweg:

Meine Rezension bezieht sich nur auf den Film - wer Informationen zum beworbenen Film-Paket und den enthaltenen Extras sucht, kann meine Rezension einfach... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von r3sort veröffentlicht
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Kulturwissenschaftsstudentin sucht Buch/DVD zum Thema Kolonialismus 0 24.02.2010
Eure Stimmung nach dem Film 2 17.05.2008
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