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Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 11.11.2000
Eine ungewöhnliche und interessante Herangehensweise an das Thema "Hund" ist Susanne Uhlenbrocks Fotoband über streunende Hunde, findet der Rezensent Andreas Hergeth. Deshalb beschreibt er eingangs ziemlich ausführlich die Zusammenhänge, in denen Hundefotos normalerweise vorkommen - wohl um den Kontrast zu Uhlenbrocks Ansatz deutlich zu machen. Die Fotografin habe Hunde, die an irgendeinem Strand, vermutlich Thailand leben, auf ziemlich abstrakte, unkonkrete Weise abgebildet. Hergeth ist angetan von den technisch teilweise unperfekt wirkenden Fotos. Durch "den rohen, oft beiläufigen Gebrauch des Materials und den mitunter rätselhaften, poetischen Randnotizen der Fotografin ergibt sich ein faszinierendes Zusammenspiel", findet er.
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Kurzbeschreibung
Hunde sind als Sujet in der Fotografie seit jeher äußerst beliebt. In "Dogland", einer Serie über streunende Hunde, bricht die Fotografin Suse Uhlenbrock indes mit jeglicher Erwartung, die sich hinter dem Thema vermuten lässt. Schon beim Fotografieren selbst unterläuft sie intuitiv alle Gestaltungsregeln, um mit den fertigen Bildergebnissen noch einen entscheidenden Schritt weiterzugehen. Manchmal zerschneidet sie ihre Fotos, collagiert diese, fügt kleine Notizen und Zeichnungen hinzu und klebt ihre Arrangements schließlich in ein einfaches Schreibheft. Ein faszinierendes Zusammenspiel ergibt sich aus dem rohen, zuweilen provozierend beiläufigen Gebrauch des Materials und den rätselhaften, poetischen Ansichten, die sie vor dem Betrachter ausbreitet. So ist ein in dieser Form einzigartiges, atmosphärisch dichtes Fotobuch entstanden.