Nach Doggystyle musste ich 3 ganze Jahre auf ein neues Album von Snoop warten, und ich konnte es erst recht nicht abwarten den Silberling in meinen Player zu werfen. Dann sah ich mir die Producekredits an und bekam einen Schock: Whut??? Kein einziger Beat von Dre??? Er hat das Label verlassen??? vermelde ich ein paar Tage später, als ich mir sein "neustes Album" The Aftermath von seinem neugegründeten gleichnamigem Label, gekauft hatte. Der erste Schock war jedenfalss überwunden, zumal Dj Pooh und Daz damals schon solide Produktionen vorzuweisen hatten, und es klang auch alles nach G-Funk Westcoast feinster Sorte, was Snoop auf seinem zweiten Album musikalisch zu bieten hatte, aber leider können auch Pooh und Daz keinen Dre ersetzen. Das Album ist nichtsdestotrotz gut produziert, auch wenn zwei Lückenfüller auf dem Album sind. Man kann es sich trotzdem ohne den Skipfinger zu betätigen in einem durch hören ohne zu verzweifeln. Leider geht hier ein wenig, die Magie von Doggystyle verloren, denn hier wandelt sich langsam Snoops Image vom G/ Hustla zum Playa/ Pimp, auch wenn er diesen Wandel erst mit dem Nachfolger vollzieht, aber trotzdem ist auch heute noch was von diesem G in ihm drin. Neben Last Meal und selbstverständlich dem nicht zu überragendem Doggystyle ist das hier eines seiner besten Alben.