Joni war folkig, rockig, jazzig, bluesig, und doch immer ganz sie selbst.
Auf Dog eat dog geht die Reise wieder in eine andere Richtung. Ihre Melodien immer erkennbar, Ihre Stimme dunkler als je zuvor, die Texte analytisch und mysthisch - aber die Musik ... in diesem Fall hat Thomas Dolby seine Spuren hinterlassen. Synthesizer dominieren die sehr treibenden, straffen Arrangements. Das funktioniert bei "Dog eat dog" und "Shiny toys" sehr gut, aber manchmal finden die Bestandteile nicht so recht zueinander. "Ethiopia" dümpelt heroisch, mainstreamig und, ganz untypisch, sehr heroisch vor sich hin.
Im Vergleich funktioniert das Konzept bei Kate Bushs "Hounds of love" besser ...
trotzdem ein hörenswertes Experiment, wenn auch mit schnellerer Halbwertszeit