Mal wieder hat die Wartezeit ein Ende... DODO 4 ist da!
Doch gleich in den ersten Minuten erwartet die Lauscher eine kleine Hiobsbotschaft...
Was hat sich Herr Menger nur dabei gedacht?! Natürlich ist das noch nicht alles, man muss auch noch mit einem neuen Erzähler zurecht kommen, obwohl man sich doch gerade so an Ekkehardt Belle gewöhnt hatte... Ivar Leon Menger lässt die DODO-Fans nicht zur Ruhe kommen und steigert die Verwirrung und Neugier noch mehr als zuvor.
Dodo (Andreas Fröhlich) erlebt also ein weiteres Abenteuer, in dem man leider auf einige liebgewonnene Figuren verzichten muss. Selbst Omi (Luise Lunow) hat nur einen Kurzauftritt, doch wo jemand fehlt, können andere tolle Sprecher ihren Platz einnehmen. Mit sanfter Stimme spricht sich Torsten Sense als Agerian in unser Lauscherherz, der zumindest für diese Folge den Platz an Dodos Seite einnimmt, und wer Tayfun Bademsoy aus Film und Fernsehen kennt, merkt sofort, dass die Rolle des König Hatim perfekt zu ihm passt. Besonders nett sind natürlich kleine Rollen wie die von Bakeepaa, dem Björn Schalla seine Stimme leiht und auch Fragezeichensprecher Oliver Rohrbeck gibt sich als C-25 Pilot kurz die Ehre. Freuen kann man sich über ein Wiederhören von Luise Helm als Elenor, Roland Hemmo als General Dunkelbart und dem Jungsprecher Jannis Michel, der den jungen Dodo spielt.
"DODOs Reisen" ist wie die Vorgängerfolgen leicht durchgeknallt und spleenig, doch genau so erwartet man das schließlich auch. Mit interessanten Wendungen und Querverweisen wie beispielsweise dem Triplemorphing-Gen, dessen Anwendung hier eine wichtige Rolle spielt, ist man schnell wieder eingetaucht in Dodos Welt und würde gern noch länger bleiben. Doch nun geht sie wieder los, die Warterei auf Folge 5, die man am besten mit dem wiederholten Lauschen der ersten vier Folgen überbrückt. ;-)