Dodo ist das, was man einen sympathischen Looser nennt: Überaus gutmütig und freundlich zu jedermann, hat er weder einen gutbezahlten vernünftigen Job, noch eine Freundin und auch kein sonderlich aufregendes Leben. Bis er eines Tages den Anruf dieses seltsamen Mitarbeiters von den Stadtwerken erhält, der ihm eine monatliche Sofortrente von 5000 Euro für das Zurückbringen eines rot-gelb gestreiften Löffels anbietet. Ab hier beginnt für Dodo ein aberwitziger Trip in eine Welt, wie sie abgedrehter nicht sein könnte '
Der erste Teil der langerwarteten und groß angekündigten Hörspielserie aus der Lauscherlounge zeigt bereits nach wenigen Minuten, dass es hier sehr humorvoll zugeht und der Hinweis 'Freigegeben ab 6 Jahren oder 2 Promille' durchaus wörtlich genommen werden darf. Eine durch und durch abgedrehte Geschichte, mit sympathischen Pro- und Antagonisten, sowie Figuren die irgendwo dazwischenliegen. Wer bei dem Namen Ivar Leon Manger an 'Der Prinzessin' denkt, sollte sich zunächst den Trailer im Internet zu Gemüte führen, denn DODO ist anders. Ganz anders. Anders als alles, was man derzeit auf dem deutschen Hörspielmarkt geboten bekommt. Nach der ersten Folge kann man natürlich noch wenig über die Qualität der Serie aussagen, doch das Debüt ist bereits grandios und eine Investition auf jeden Fall wert. Das garantieren bereits die ausgewählten Sprecher, allen voran Andreas Fröhlich, dem wohl vielseitigsten Sprecher der Lauscherlounge, der auch als Dodo eine hervorragende Figur macht. Dicht gefolgt von dem Erzähler und dem geheimnisvollen Chef, verkörpert von Ekkehardt Belle, dessen Stimme den TV-Freaks aus der Serie 'Hercules' bekannt sein dürfte, wo er den Titelhelden, gespielt von Kevin Sorbo, synchronisierte. Doch auch Jan-David Rönfeldt als Strom-Tom und Luise Helm als Elenor spielen ihre Rollen mit hörbarem Spaß an der Arbeit, ebenso wie die vielen anderen Sprecher. Ersterer führte übrigens auch die Regie und ist zudem auch in der Produktion 'Der Prinzessin' zu hören. Auffallend ist die Harmonie der Eckpfeiler eines jeden guten Hörspiels. Story, Sprecher und Musik passen ideal zueinander und keiner dieser Punkte stiehlt hier dem anderen die Show. Das Tüpfelchen auf dem I bildet die ansprechende und sehr kunstvolle Illustration der jungen Künstlerin Astrid Amadori, deren Stil perfekt zu den Abenteuern von Dodo passt.