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TOP 1000 REZENSENTam 6. Dezember 2008
Ebenso wie die vorhergehenden Staffeln gibt es auch in dieser eine Bergundtalfahrt an Emotionen, gepaart mit Action und der unvergleichlichen humorvollen Art des 10. Timelords.
Und es kommt zur Widervereinigung... denn Donna Noble is back! Desweiteren treffen wir in diesen 13 Folgen auf viele alte Bekannte, wie Martha Jones, Cpt. Jack Harkness, Sarah Jane und Rose Tyler. Wir sind in Pompeji vor dem Vulkanausbruch, gruseln uns in Midnight, treffen auf die legändere Schriftstellerin Agatha Christie, einen Doctor Klon, und vieles, vieles mehr.

Jede einzelne Folge dieser 4. Season ist für mich ein Highlight. Die Storys sind fabelhaft und bieten interessante Entwicklungen. Mit all den vielen Extras zu jeder einzelnen Episode, dem Videotagebuch von David Tennant, Kommentaren von Russel T. Davis, Deleted Scenes ect. ist diese Dvd Box ihr Geld allemal wert!

Fazit:
Für mich ist David Tennant der Doctor schlechthin. Dieses lange, dünne Kerlchen, mit den traurigsten Äuglein und einem Lächeln das mich nur so dahinschmelzen lässt. Der in der Tardis wie ein Wirbelwind herumsaust, und mich dazu bringt mir vor Lachen den Bauch zu halten, und dann im nächsten Moment total traurig zu sein... einfach brilliant.

Aber ohne ein gescheites Drehbuch kann auch der beste Schauspieler nichts anfangen. Und so ist der Mix aus schauspielerischem Können sowie den sensationellen Geschichten durch die verschiedensten Zeiten, den skurillensten Aliens, und entferntesten Planeten einfach nur als genial zu bezeichnen!
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am 31. Juli 2013
Zum Inhalt muss nicht viel gesagt werden, wer bei Staffel 4 angekommen ist, weiß worum es geht.
Ich habe diese Staffel gerade online gesehen (mit den Specials) und muss wirklich sagen: Bester Doktor! Beste Begleiterin (nach Rose)! Bestes Finale! Beste Specials! Mir graut es schon vor der neuen Reinkarnation des Doktors, weil ich Tennants Doc wirklich überragend fand...fast ein bisschen zu menschlich ;-)

Das die Specials hier nicht auf der DVD sind ist wirklich eine Schande hoch zehn. Sie sind allesamt gut und Tennant kann genüsslich seine Figur zu Höchstform auflaufen lassen. Das "finale Finale" der Specials (Ende der Zeit) ist fulminant inszeniert und es gibt so einige Überraschungen. Der Abschied vom Doctor dann ist einfach bewegend. Statt einer simplen Regeneration, wird hier mit einem Königsbegräbnis aufgefahren- zu Recht. Applaus für diesen tollen Doctor, ich hatte viel Spaß mit ihm!

Fazit: Allons-y! Staffel lohnt sich!
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am 4. Juli 2013
Für mich ist diese Staffel die wohl beste des Reboots im Jahre 2005, was nicht nur allein daran liegt, dass viele alte bekannte und auch neue Gesichter auftauchen, sondern auch an der Begleiterin des Doctors: Donna Noble! Endlich eine Begleiterin, die es mit dem Doctor aufnehmen kann! Sie macht jede einzelne Folge zum besonderen Highlight.

Das größte Highlight dieser Staffel dürfte aber das Staffelfinale sein. Dort geben sich Rose und Jacky Tyler, Micky Smith, Captain Jack Harkness (inklusive seines Torchwood Teams Gwen Cooper und Ianto Jones), Martha Smith, Sarah Jane Smith (Begleiterin des 3. und 4. Doctors) mit ihrem Sohn Luke und K-9! (aus der alten Serie bekannt) und letztendlich auch die berühmt berüchtigte Harriet Jones die Ehre! Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Staffelfinale ist für mich persönlich eines der besten, was die TV-Welt je gesehen hat. :D

Zur DVD: Es fehlen leider die 5 Specials, aber Polyband hat dazu folgendes geschrieben:

"Wir planen am 23.11.2013, sprich zum 50jährigen Jubiläum, die „ Specials“ zu veröffentlichen.
Wir versuchen folgende Inhalte in den Veröffentlichung zu packen. Das ist aber alles noch nicht fix und es können sich natürlich immer noch Änderungen ergeben.

The next doctor (Der andere Doctor)
Planet of the dead (Planet der Toten)
The waters of mars (Der rote Garten)
The End of Time 1+2 (Das Ende der Zeit 1+2)
+ verschiedene Extras, die wir noch nicht benennen können"

Also die Specials kommen dann auch bald bei uns. :D
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am 17. November 2013
In dieser Rezension zur 4. Doctor Who Staffel werde ich folgende Themen besprechen.
- Was bisher geschah
- Was passiert in der 4. Staffel | Episodenliste
- Meine Meinung zu „Doctor Who Staffel 4“
Alle meine weiteren Rezensionen zu den Doctor Who Staffeln könnt Ihr über mein Profil ansehen. Einfach auf meinen Namen klicken ^^

- Was bisher geschah
Am Ende von Staffel 3 verabschiedeten wir uns von Martha. In meinen Augen war sie eine tolle Begleiterin, auch wenn ihr ein bisschen das Feuer gefehlt hat. Ganz am Ende hat der Doctor eine Kollision mit der Titanic und genau dort schließt Staffel 4 an.

- Was passiert in der 4. Staffel | Episodenliste
Auf der DVD ist auch die Minisode „Time Crash“ zu sehen, in der der 5te und der 10te Doctor aufeinandertreffen. Zu finden ist die Minisode unter „Extras“ auf der ersten Disc. Und dann beginnt auch schon die „Reise der Verdammten“.
In dem Weihnachtsspecial trifft der 10te Doctor auf Astrid Peth gespielt von Kylie Minogue, einer Kellnerin auf dem Luxus-Kreuzfahrt-Raumschiff Titanic, auf dem es sich der Doktor gleich mal als blinder Passagier gemütlich macht. Aber natürlich wäre es keine Doctor Who Weihnachtsepisode, wenn die Erde nicht in Gefahr schweben würde.

Minisode - Time Crash
Weihnachtsspecial - Reise der Verdammten

Nach dem Abenteuer auf der Titanic verschlägt es den Doctor wieder auf die Erde, wo er der dubiosen, Abnehm-Pillen-Produzierenden Firma Adipose Industries auf den Fersen ist. Doch nicht nur er findet den Laden höchst merkwürdig, auch seine alte Bekannte Donna ermittelt dort. In der ersten Folge „Es lebe das Fett“ ist es einfach nur urkomisch die beiden dabei zu beobachten, wie sie sich im gleichen Raum bzw. in der gleichen Gegend befinden und immer wieder aneinander vorbei rennen ohne einander zu bemerken.
Donna bereut, dass sie nicht schon bei ihrem ersten Treffen mit dem Doctor in die Tardis eingestiegen und mit ihm gereist ist, nun bekommt sie ihre zweite Chance und die beiden gondeln durch eine der besten Staffeln seit dem Neustart 2005.

Es lebe das Fett
Die Feuer von Pompeji
Immer zu Diensten
Dicke Luft (1)
Mörderischer Himmel (2)
Der Doktorvater
Das Einhorn und die Wespe
Tödliche Stille (1)
Wald der Toten (2)
Die Stimmen
Reise rückwärts
Die gestohlene Erde (1)
Das Ende der Reise (2)

Meine persönlichen Hightlights sind „Es lebe das Fett“, „Das Einhorn und die Wespe“ und „Der Dokorvater“, sowie die Doppelfolge „Tödliche Stille“ / „Wald der Toten“ und das Finale „Die gestohlene Erde“ / „Das Ende der Reise“
Historische Persönlichkeiten und Orte besuchen der Doctor und Donna in „Die Feuer von Pompeji“ und „Das Einhorn und die Wespe“.

- Meine Meinung zu „Doctor Who Staffel 4“
In Staffel 4 passiert sooo unglaublich viel, dass ich mir wirklich Gedanken darüber machen musste wie viel ich Euch erzähle und was schon an Spoiler grenzt.
Ich fange bei Donna an. Die neue Begleiterin des Doctors ist (wie schon im Weihnachtsspecial von Staffel 3) noch immer aufbrausend und laut, sowie älter als die üblichen Begleiterinnen, dadurch aber sympathischer. Im Laufe der Staffel hat sie jedoch auch ihre ruhigen und nachdenklichen Momente. Man merkt ihr an, dass sie in ihrem Denken reifer ist als ihre Vorgängerinnen, auch wenn ihr Verhalten manchmal kindisch-bockig ist. Die Beziehung zwischen ihr und dem Doctor ist in meinen Augen fast schon geschwisterlich. Es wird immer betont, dass die beiden kein Paar sind, und das ist nach Rose und Martha wirklich eine willkommene Wohltat.
In „Tödliche Stille“ / „Wald der Toten“ begegnen wir zum ersten Mal der Figur River Song, die in den folgenden Staffeln eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Und im Finale „Die gestohlene Erde“ / „Das Ende der Reise“ kehrt gleich eine ganze Horde bekannter Gesichter zurück, um dem Doctor im Kampf gegen seinen größten Wiedersacher zu unterstützen.

Eines will ich zum Schluss unbedingt noch los werden:
Das Ende von Staffel 4 ist NICHT das Ende der David-Tennant-Ära!
Der 10te Doctor bleibt seinen Fans noch bis zum Ende der Specials erhalten. Die Specials bilden den Übergang zwischen Staffel 4 und 5 und zeigen die Regeneration vom 10ten zum 11te Doctor. Die DVD mit allen 5 Specials erscheint in Deutschland pünktlich zum 50. Doctor Who Jubiläum am 23. November 2013.
Doctor Who - Die kompletten Specials [5 DVDs
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am 27. Dezember 2008
Ich habe in den Neunzigern schon Doctor Who gesehen. Damals liefen einige Folgen sogar auf RTL. Leider wurde die Serie schon nach sehr kurzer Zeit wieder abgesetzt. Ich hätte nie gedacht, dass einen anderen Doktor als Sylvester Mccoy geben kann.

Nachdem ich die ersten Folgen der ersten "neuen" Staffel gesehen habe, fühlte ich mich darin auch bestätigt. Dann aber regenerierte David Tennant in die Rolle des Doktors und ich war von Anfang an begeistert. Ich persönlich war vom Charakter der Rose nie wirklich überzeugt und froh, dass die starke Martha Jones folgte, selbst wenn auch hier letztendlich wieder der "Ich-bin-in-den-Doktor-verliebt"-Faktor siegte.

Die vierte Staffel ist von Anfang bis Ende sehenswert - viele spannende Charaktere, nicht nur böse Aliens (the Ood) oder das absulut Schlechte, herrliche Dialoge zwischen dem Doktor und wem auch immer. Wir lernen: auch der Doktor ist fehlbar. Und Donna beweist in diesen Momenten einen kühlen Kopf und stellt mit einer überraschenden Wandlung ein nervenaufreibendes und auch trauriges Finale dar.

Aber mehr sollte ich darüber nicht verraten: SPOILERS...! ;-)

Mein Fazit: unbedingt sehenswert und sein Geld in jedem Fall wert! Und meiner Meinung nach kann man Doctor Who auch nur im Originalton richtig genießen!

Mein Tipp: Die Hörbücher von der BBC (gibts auch hier bei Amazon) u.a. gelesen von Freema Agyeman, Catherine Tate und David Tennant sind ebenso großartig und die Investition mehr als wert!
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am 6. Mai 2009
Warum ist das die beste Staffel?
Zum Einen ergänzen sich David Tennant (The Doctor) und Cathrine Tate (Donna Noble)einfach phänomenal. Es gibt immer wieder in den Folgen Wortgefechte zwischen den Beiden und Donna wieder spricht dem Doctor auch des Öfteren und bleibt daher als Begleiterin nicht so blass wie Martha Jones in der dritten Staffel. Auch ist es sehr erfrischend für die Serie, dass Donna nicht in den Doctor verliebt ist und es eine rein platonische beste Freunde Beziehung ist, im Gegensatz zu Rose aus Staffel 1 und 2.

Zum Anderen sind viele faszinierende und fesselnde Geschichten dabei, wie 'Silence in the Libary' oder 'Midnight'. Dabei darf man den Handlungsbogen der Donna nicht vergessen, da diese den Doctor in 'Partners in Crime' bereits zum zweiten Mal trifft (das erste Mal in 'Runaway Bride' Special zur dritten Staffel).
Und ein Wiedersehen mit Captain Jack, Martha und Rose...

DVD Inhalt:
- Drei Audio Spuren (Englisch, englischer Audiokommentar und Englisch für Sehbehinderte)
- Untertitel für die Folgen in Englsich
- Special:
'Voyage of the Damned'
- Folgen:
'Partners in Crime'
'The fires of Pompeii'
'Planet of the Ood'
'The Sontaran Stratagem'
'The Poison Sky'
'The Doctors Daughter'
'The Unicorn and the Wasp'
'Silence in the Library'
'Forest of the Dead'
'Midnight'
'Turn Left'
'The Stolen Earth'
'Journeys End'
- Dazu noch Doctor Who Confidential (Making of)
- Und viele weitere Extras

FAZIT: Doctor Who ist geeignet für die ganze Familie und ist eine Kombination aus SciFi und Fantasy mit Drama und Comedy Anteilen. Es ist also wirklich für jeden was dabei!
Mit ein paar Englisch-Kenntnissen (und dem Untertitel) fällt es auch nicht schwer die Handlung mit zu verfolgen.

Schade, dass Doctor Who im Deutschen Fernsehen nicht angekommen ist...
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am 18. Dezember 2008
Ich kann den vorigen Rezensionen nur voll und ganz zustimmen.
Doctor Who bietet neben guter Story und tollen Effekten auch stets viel Humor. Auch ich war vor der Staffel eher skeptisch, ob Donna ein guter Companion wäre, aber sie hat mich wirklich vollends überzeugt und ich finde es wirklich schade, dass sie nicht noch eine Staffel macht.
Speziell zur 4. Staffel kann man sagen, dass David Tennant wieder eine sehr überzeugende Darstellung liefert und auch die Episoden sehr abwechslungsreich sind. So erfährt man zum Beispiel was wirklich zum Ausbruch des Vulkans in Pompeii geführt hat, oder auch wieso man denn nicht zu viele Büchern am gleichen Ort haben sollte.
Ich fand besonders Midnight (schön gruselig)und Turn Left ("was wäre wenn,...")gut, The Unicorn and the Wasp ist allerdings auch sehr gut.
Also nicht lange überlegen, sondern kaufen!
P.S.: Selbst wenn man nicht so super Englisch kann sollte man es sich nicht entgehen lassen, mit den Untertiteln ist das gar kein Problem.
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am 13. September 2008
Das neue Doctor Who ist schon seit Jahren das erfrischenste und kreativste Produkt, dass das erweiterte SciFi-Genre zu bieten hat. Innovativ und überraschend gepaart mit einem einzigartigen nostalgischen Flair vermag die Serie mit jeder einzelnen Folge auf höchstem Niveau zu unterhalten.

Freilich handelt es sich um keine realistische Spielart der Science Fiction à la "Star Trek" sondern enthält eine gehörige Portion Fantasy, aber gerade das macht die Neuauflage des langlebigen Klassikers (1963-1989) so unterhaltsam, abwechslungsreich und amüsant. Realistischer als der britische Comedy-Spaß "Red Dwarf" ist es allemal, aber freilich abgedrehter als "Star Trek", "Stargate" etc...

Das Geheimnis des Erfolges sind geniale Darsteller (David Tennant ist nicht nur der beste der zehn bisherigen Doctor Whos sondern der beste TV-Darsteller in einer Genre-Serie überhaupt), Abwechslung (es geht kunterbunt durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; Zeit, Raum und jenseits aller Vorstellungskraft), erstaunlich effektiver Erzählfluß (die Serie hat fast gar keine Längen!) sowie eine gehörige Portion ungeschminkter Nostalgie (sämtliche Designs basieren noch auf der langlebigen Originalserie; man bleibt sich trotz aller Fortschritte konsequent treu).

Mit nur 13 Episoden pro Jahr spart man sich die guten Ideen auf und kann Folge für Folge inhaltlich und trícktechnisch Vollgas geben. Es gibt keine Füllfolgen wie in amerikanischen Produktionen, die nur dazu dienen 20, 22 oder gar 26 Folgen "voll" zu bekommen. Auch dies trägt zur hohen Dauerqualität der Serie erheblich bei. Und wenn mal die Ideen knapp werden, nimmt man sich ein Jahr Auszeit (2009 wird es nur einige Specials geben) um neue Einfälle zu tanken. Hier zählt nicht Quantität sondern Qualität, von der ersten bis zur letzten Sekunde!

Season 4 ist bislang die Beste der Neuauflage doch auch die ersten drei Seasons (zwei davon bereits mit David Tennant) sind uneingeschränkt empfehlenswert. Das große Finale von Season 4 ist so ziemlich das Beste, was ich jemals bei einer Genre-Produktion gesehen habe.

Der Erfolg der Serie in England und auch (in kleineren Ausmaßen) in den USA gibt den Machern recht und schon bald könnte die Serie auch einen großen Kinowurf landen. Das die Serie in Deutschland eher unbeachtet bleibt spricht Bände über die eingeschränkte Vorstellungskraft unserer Landsleute!

Absoluter Kult in Serie! Das Beste, was es seit der ersten Staffel von "Mondbasis Alpha" in dieser Richtung aus Großbritannien gegeben hat!
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am 19. Juni 2016
Insgesamt finde ich die Geschichten sehr gut gemacht, daher gebe ich auch 5 Sterne. Und spannend. Nach 4.11 musste ich 4.14 bis zum Ende sehen, ich konnte einfach nicht abschalten.

Was mich ein wenig betrübt ist die Tragik, die immer wieder auftaucht. Selbst dann, wenn sich alles zum Guten wendet, kann ich mich nicht so richtig freuen. Ich vertrage das einfach nicht so gut, weil ich emotional nach positiven Lösungen suche, die allen Beteiligten gerecht werden. Ich denke dann, Fantasie muss doch die Wirklichkeit nicht in allen ihren Problemen nachbilden, es ist ja gerade der Griff nach den Sternen, der ein anderes Bewusstsein schaffen will. Die treibende Kraft der Illusion.

Es entstehen so Zweifel in mir, die ich nicht ausräumen kann. Vielleicht habe ich auch bisher einfach zu wenig gesehen, weil die Serie vergangenes immer wieder aufgreift und auch verändert. Am Ende von 4.14 dachte ich, der Doktor ist zu sehr darauf fixiert, es darf nur einen geben. Und weiter bin ich noch nicht.

Ich denke, wenn man einem Menschen alle Erinnerungen nimmt, so wie in dieser Episode geschehen, dann tötet man ihn damit auch. Denn aus den Erinnerungen bildet sich doch eine Persönlichkeit, bei den Menschen genau so wie bei einem Timelord. Was dann noch übrigbleibt ist nur eine leere Hülle. Und das hatte sie nicht verdient.

Was mich sehr gefreut hat, dass Jenny wieder ins Leben zurück kehren durfte. Sie hatte bei ihrer Erschaffung Gene des Timelords in sich. Und das durfte sie am Ende auch sein. Eine Time Lady?

Das Zusammentreffen der verschiedenen Zeitreisenden war sehr schön. Ich habe mich gefreut, dass ich alte Bekannte wiedersehen durfte.

Edit: Die letzten Folgen war der Doktor alleine unterwegs. Es war zu viel Trauer in ihm um die verlorenen Menschen, um noch einmal eine Begleiterin zuzulassen.

In der letzten Episode wurde er so schwer verletzt, dass er sich wieder regenerieren musste. Er verhinderte das Ende der Zeit, das die zurückgekehrten Timelords einleiten wollten. Dabei stellte er sich gegen seine eigene Spezies, die infolge der ewigen Krieges gegen die Daleks irgendwie entartet sein musste.

Vor dem Ende seines Lebens als der 10. Doktor hat er alle seine Freunde noch einmal besucht, zum Teil sahen sie ihn nur aus der Ferne. Mit Rose hat er ein paar Worte gewechselt, er besuchte sie in ihrer Vergangenheit. Donna durfte ihn nicht sehen. Die Erinnerungen hätten sie verbrennen können. Sie schien glücklich zu sein, im Kreise ihrer Familie. Und er schenkte ihr über die Familie ein Lotterielos.

Er wollte nicht gehen ... und regenerierte sich dann in der Tardis. Zum 11. Doktor.

Die Staffel hat mir viel gegeben, auch wenn es manchmal weh getan hat. Aber das ist schon wieder vorbei. Ich freue mich auf weitere Episoden.
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am 22. Juni 2010
Sollten die Produzenten sich das Ziel gesetzt zu haben, aus Dr. Who eine konventionelle Action-Serie zu machen, dürften sie sich wohl auf bestem Wege befinden. Derart bombastisch inszenierte Special effects waren bisher wohl in keiner Staffel seit dem Neubeginn 2005 zu sehen. Und dass die feine Titelmusik immer mehr zu einer pompösen Rock-Oper verkommt, macht den Einstieg in die nunmehr vierte Saison auch nicht verheißungsvoller.

Einige Plots sind äußerst dürftig, wobei es natürlich auch ein paar feine Höhepunkte gibt. In diesem Fall sind das THE UNICORN AND THE WASP, in der der Doktor und seine neue Gefährtin Donna Noble auf Agatha Christie treffen und gemeinsam einen Kriminalfall lösen, sowie SILENCE IN THE LIBRARY/FOREST OF THE DEAD, einer spannenden Doppelfolge. In PARTNERS IN CRIME ist man einer Firma auf der Spur, die ein Präparat auf den Markt bringen möchte, das die Pfunde purzeln lassen soll. Hier haben die kleinen Wesen namens Adipose ihren Auftritt, die wie kleine Milchtüten aussehen. Hier gibt es ein paar herrliche Dialoge zu hören. Das war es dann allerdings auch schon mit den Höhepunkten. Wer hofft, in der vierten Staffel auf ein Highlight á la BLINK zu stoßen, sollte seine Erwartungen deutlich herabsenken und sich auf viel Durchschnittskost einstellen. Die weitere Doppelfolge THE SONTARAN STRATAGEM/THE POISON SKY gehört zu den belanglosesten Episoden überhaupt, die sich elend in die Länge ziehen. Und auch MIDNIGHT, eine interessant beginnende Folge, die sich hauptsächlich an Bord eines Bus-Shuttle abspielt, entpuppt sich als Episode mit einem unausgegorenen Ende.

Irgendwann leid ist man auch die ständigen Besuche bei den Angehörigen der jeweiligen Doktor-Begleiterinnen. Man reist zurück in die "Gegenwart", besucht die Familie der Doktor-Gefährtin, und alles endet in emotional überladenen, tränenreichen Abschieden. Ein Konzept, das in jeder Staffel beibehalten wird und von dem man wohl nicht abweichen mag, so langweilig und vorhersehbar es mittlerweile auch geworden ist.

Weiterhin ermüden die ständigen Endzeitszenarien, die sicherlich nicht wenige Zuschauer an belanglose Pyrotechnikspektakel und Weltuntergangsfilme erinnern, die in den vergangenen Jahren dutzendweise über die Leinwände flimmerten. Sicherlich ist es dem Zeitgeist geschuldet, dass man auch Dr. Who immer häufiger mit bombastischen Trickeffekten und emotionalen Überzeichnungen zukleistert und es ständig um die Welt, das Universum oder sonst etwas geht - the world is not enough. Eine Nummer kleiner möchte man es offensichtlich nicht mehr probieren.

Höhepunkt aller technischen Spektakel, die man in den einzelnen Episoden teilweise bereits serviert bekam, ist dann das mehrteilige Finale. Wenn Billie Piper als Rose Tyler ihre Rückkehr einläutet und mit einer Waffe wie eine alberne Mad Max-Parodie durch die Straßen läuft, bedarf es schon viel Mühe, um das Finale der Staffel bis zum Ende durchzuhalten. Zumal man den Zuschauern - Überraschung, Überraschung - wieder einmal die Daleks präsentiert. Damit sind sie bereits zum zweiten Mal in einem Staffelfinale zu sehen - und können jetzt wirklich einmal eine längere Pause zugestanden bekommen.

Viele Dr. Who-Fans meinen, dass es häufig die unspektakulären Episoden der Serie waren, die subtil und einfallsreich inszeniert die Serie stets von üblicher Sci-Fi-Kost abhoben. In der vierten Staffel ist davon oft kaum noch was zu spüren. Und das liegt nicht an dem immer wieder famosen David Tennant, der zu den charmantesten Doktoren der Serie gehört und der mit Catherine Tate als Donna Noble ein feines Pendant für seine Zeitreisen mit der TARDIS an seiner Seite hat. Leider war es Tennants letzter Auftritt und es bleibt abzuwarten, ob der neue Doktor auch in der nächsten Staffel von Weltuntergang zu Weltuntergang eilen und zu einer Art galaktischen James Bond mit zunehmend überzogenem "Messias-Faktor" wird. Schön wäre das nicht. In diesem Sinne: Britisch schräg oder (mit des Doktors Worten) "brilliant" ist hier bei weitem nicht mehr so viel, wie stets behauptet wird. Immer noch genug, um sich gut unterhalten zu lassen, aber Dr. Who in 2008 kommt einfach zu stark mit den üblichen Zutaten einer Science fiction-Serie und schwachen Drehbüchern daher. Vielleicht ändert sich dies, wenn künftig Steven Moffat mal wieder öfter zur Feder greift. Die Ausstattung der DVD-Box ist wie gewohnt üppig und aufwendig gestaltet. Die DVDs stecken in zwei schicken Digipaks in einem Schuber, und es gibt ein kleines Buch mit vielen Informationen und Erläuterungen zu den Episoden, die Sammler ebenso interessieren dürften, wie das standardmäßig umfangreiche Bonusmaterial.
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