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Doctor Strange
 
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Doctor Strange

Frank Paur , Jay Oliva    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Frank Paur, Jay Oliva
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 14. Juni 2010
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 73 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002XC3JIS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.614 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Der Superheld aus dem legendären Marvel-Imperium hat wirklich alles, was irgendwie mit Magie zu tun hat, Zeitreisen und Dimensionssprünge inklusive. Nach den Ultimate Avengers-Filmen und The Invincible Iron Man ist Doctor Strange das nunmehr vierte abendfüllende Zeichentrickabenteuer, das in der Kooperation von Marvel und dem Lionsgate-Filmstudio entstand. Und sprüht mindestens genauso vor atemloser Spannung und Abwechslung.

Unter den Händen der erfahrenen Comic-Macher Jay Oliva und Frank Paur ist Qualität garantiert. Und das sieht man diesem animierte Fantasy-Actionabenteuer aus dem Jahre 2007 einfach an. Ein gehöriger Pluspunkt dieses Films ist zudem, dass die beiden Macher den Focus mehr auf den Lebenslauf des Titelhelden legen als auf ein spezielles Abenteuer, denn durch seine Zauberkräfte ist Doctor Strange quasi unbesiegbar. So lernt man den Magier einfach von der Pike auf kennen und erfährt wie er zu dem wurde, was er nun ist. Und so startet die Comic-Filmadaption (es gab bereits 1978 eine Realverfilmung des Stoffes) folgendermaßen: Dr. Stephen Strange ist ein brillanter Chirurg, der mit dem Skalpell wahre Wunderdinge vollbringen kann. Doch ist er menschlich ein ziemlicher Versager: Selbstsüchtig, arrogant und mit extrem schlechten Manieren ausgestattet. Eines Abends verletzt der talentierte Arzt sich aber durch einen mysteriösen Autounfall so schwer, dass seine Hände fortan verkrüppelt sind. So kann er natürlich nicht mehr operieren, verliert seinen geliebten Job und ist völlig verzweifelt. So aus der Bahn geworfen, reist er um die ganze Welt auf der Suche nach Heilung, doch scheint die Suche vergebens zu sein. Doch da erscheint ein geheimnisvoller Fremder und offeriert ihm ein zartes Pflänzchen der Hoffnung in Tibet. Hoch oben in den Bergen liegt ein Kloster, wo er der Schüler eines machtvollen Magiers wird. Zunächst wenig willig und an den Kraft von Zauber glaubend, ändert sich seine Meinung rapide. Denn während seiner Lehrzeit schickt die magische Kreatur Dormammu einen Abgesandten nach dem anderen zur Erde, um in den Kampf gegen die Magier zu ziehen. Dormammu, welcher im Weltall in einer magischen Barriere gefangen ist, will die Welt beherrschen und versucht mittels seiner Abgesandten das Tor Sanctum Sanctorum zu öffnen, welches der Weg zu Millionen von Dimensionen ist. So entbrennt ein heftiger Kampf, um diese schlimme Kreatur von der Machtübernahme abzuhalten – und Doctor Strange entwickelt sich immer mehr zum ultimativen Zauberer.

Doctor Strange aus dem Hause NewKSM bietet wirklich beste Comic-Unterhaltung. Runde 75 Minuten lassen es die Macher so richtig schön krachen. Das lässt das Herz eines jeden Zeichentrick-Fans höher schlagen, denn an Action, Spannung und guter Animation herrscht hier absolut kein Mangel.

Doctor Strange
Doctor Strange
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Doctor Strange
Doctor Strange

Movieman.de

DOCTOR STRANGE ist der mit Abstand beste Zeichentrickfilm, den Marvel produziert hat. Das liegt nicht nur daran, dass mit Dr. Strange eine sehr unverbrauchte Figur im Mittelpunkt steht, sondern auch am guten Drehbuch, das zwar in Hinblick auf Mordo etwas arg ins Klischee verfällt, aber ansonsten eine auch charakterlich stimmige Erzählung bietet. Hier kann man Stephen Strange und seine Wandlung vom liebenden Bruder zum emotional kalten Chirurgen und schließlich verweifelten Mann miterleben. Das Drehbuch nimmt sich hier Zeit und zeigt in Rückblicken auch, was Strange zu dem Mann machte, als den man ihn in den ersten Minuten des Films sieht. Der philosophische Unterbau, der den Comics von Dr. Strange zu eigen ist, wird auch in den Film transportiert. Und auch an Action mangelt es nicht. Ein rundum zufrieden stellender Film, der Lust auf eine Realfilmvariante des guten Doktors macht. Fazit: Ein guter Film ist keine Hexerei

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind ansprechend, und das auf vielerlei Art, so etwa bei der Darstellung der Kälte in Tibet, den Lichteffekten bei den Kämpfen oder Momenten im Grünen. Rauschen ist praktisch kaum vorhanden und die Kompression leistet sehr schöne Arbeit. Nur gelegentlich fällt bei Bewegungen - sowohl der Figuren als auch der Kamera - ein Ruckeln auf (00:07:24). Die Schärfe ist gut, allerdings sind die Kanten nicht frei von Makel und teils sehr zackig (Brille bei 00:09:24). Der Ton ist bei den Dialogen im Englischen natürlicher angelegt. Das Deutsche klingt etwas steril. Die Effekte sind lebendig eingesetzt. Bei dem Auto-Crash, aber auch bei Regen oder den Kämpfen gibt es gute direktionale Effektführung. Dazu kommt eine mehr als ordentliche Soundkulisse. Neben ein paar Konzeptzeichnungen und einer Bildergalerie hat man als Bonus noch den Trailer. Am Interessantesten ist das knapp 15-minütige Making Of, das sich in der ersten Hälfte mit der Entwicklung der Comics beschäftigt, wobei auch Stan Lee, Steve Englehart und J.M. DeMatteis zu Wort kommen. Danach schwenkt die Dokumentation und berichtet über den Entwicklungsprozess des Films. --movieman.de


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Als Kind las ich wie verrückt "Spider-Man" Comics, dessen Freund und ebenso ein Superheld war "Doctor Strange". Diese Figur sollte ich 2010 als animierter Spielfilm von 2007 wieder treffen! Mit einem knallig-bunten Hochglanzcover hat dieser Film schon einmal die Aufmerksamkeit des Betrachters. Er handelt von dem arroganten Chiruogen Dr. Stephen Strange, dessen Hände nach einem Unfall verkrüppelt sind, so dass an praktische Präzisionsarbeit nicht mehr zu denken ist. Der gesellschaftliche Abstieg aufgrund horrender Arztrechnungen ist das Ergebnis, währenddessen kämpfen Magier optisch eindrucksvoll gegen riesige Monster aus anderen Dimensionen. Strange bekommt von einem dieser den Tipp nach Tibet zu gehen, um dort Hilfe zu bekommen. Nach einer beschwerlichen Reise kommt er in den Bergen an und wird unterrichtet bzw. mit fernöstlichen Weisheiten auf den richtigen Weg gebracht. Bis hierhin erinnert die Geschichte etwas an "Batman Begins". Der Gegner Dormammu ist ein Monster aus purer Magie, welches aus einer anderen Dimension stammt. In Strange stecken ungedachte Kräfte die er dringend braucht!
Der Film ist zwar recht kurz und hat kaum Verschnaufpausen, doch dabei auch keine Langeweile. Die Wandlung vom arroganten Arzt zu einem Helden, der für andere einsteht ist gut gemacht. Auch die Kämpfe mit Magie heben sich von anderen Superhelden ab und erinnern etwas an Rollenspiele auf PC und Konsole. Das nette aber kurze Making Of mit Stan Lee und anderen beleuchtet die Ursprünge der Figur und erklärt einige grafische Hintergründe der Zeichner in den 60ern, leider ist es etwas kurz geworden.
Dies und die Länge des Filmes ist mein einziger Kritikpuntk. "Doctor Strange" ist ein Animationsfilm für ältere Zuschauer bei dem auch einige Menschen nicht gerade zimperlich sterben und kein Kinderkram!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Das Marveluniversum ist groß! Es hat Platz für viele Helden. Einer von diesen ist Doctor Strange. Ältere Marvelfans werden Ihn kennen. Genauso wie seinen Gegenspieler, den Dämon Dormamu.

Allerdings enden damit auch schon die Gemeinsamkeiten. Der Film als solcher ist unübersehbar eine Neubearbeitung. Das Ziel kann nur sein, eine neue Generation anzusprechen. Das gelingt auch ganz gut. Die Animationen halte ich für angemessen. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass ich kein Experte bin und somit nicht genau sagen kann, was aktuell als "gut" bezeichnet wird. Der Sound taugt als Hintergrund Untermalung eigentlich ganz gut - mehr aber auch nicht.

Was den Machern grandios gelang, ist die Darstellung der Hauptchraktere! :-) Insbesondere zu Steven Strange bekommt der Zuschauer schnell zugang. Sehr flüssig wird erklärt, was die Figur zu nächst ausmacht. Karriere, Prestige, Geld und Vergnügen. Dies macht Ihn natürlich nicht beliebter. Vorallem seiner Kollegin ist der arrogante Steven Strange ein Dorn im Auge. Doch der schein trügt! Für das selbstgefällige Verhalten, hat Doctor Strange gute Gründe, die im späteren Verlauf perfekt in Szene gesetzt werden.

Als Hintergrund der Geschichte könnte auch ein Bibelzitat dienen:

"Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden." Das ist auch eine Lektion die Steven Strange erteilt wird. Er muss sprichwörtlich am eigenen Leib erfahren, dass Hochmut vor dem Fall kommt. Und der ist in seinem Fall wirklich tief. Durch einen Autounfall, verliert Doktor Steven Strange sein Feingefühl in den Händen. Dadurch ist es im Fortan unmöglich noch als Chirug zu arbeiten. Er kämpft mit allen Mitteln dagegen an! Doch ohne Erfolg. Am Ende steht er mittelos da. Alles was Ihm etwas bedeutete ist verloren. Allem voran sein vermögen. Der verzweifelte Arzt möchte seinem Leben ein Ende setzen. Doch davon bringt Ihn ein Mann ab, der Ihm rät nach Tibet zu reisen.

Dort angekommen beginnt ein neues Leben. Aber der Anfang ist nicht leicht. Zuerst fällt es Steven schwer zu akzeptieren, dass er einer der Auserwählten ist, die über magische Fähigkeiten verfügen und somit die Dimensionspforte bewachen müssen. Erst als er sich seiner Vergangenheit stellt, und sein altes Leben hinter sich lässt, kann er sein neues Leben als Magier beginnen..... Hier vollzieht sich die Wandlung vom Saulus zum Paulus.

Da ich die alten Geschichten nicht kenne, weis ich nicht, in wieweit Änderung am Kanon vorgenommen wurden. Es bleibt festzuhalten, dass die Geschichte leider zu schnell abgespult wird. Vieles hätte zum besseren Verständnis ruhig genauer beleuchtet werden können. Vorallem das Ende schadet der Geschichte, das "heroische Hinsterben der Helden mit Ausnahme von Wong und Strange passt einfach nicht. Außerdem ist nicht zu erklären, wie nach nur wenigen Monaten Trainig ein Hexenmeister aus Strange wird.

Der Film watet noch mit einigen Extras auf, die sicherlich Licht ins Dunkel bringen allerdings die Fehler nicht wirklich beheben können.

Fazit:

Als Schnelleinstieg in die Materie ist der Film sicherlich geeignet. Allerdings auch nur dafür. Wer wirklich alles wissen möchte, sollte sich an die Comicvorlage halten. Sollten die Macher mit dem Gedanken gespielt haben eine Serie zu produzieren, kann man davon nur abraten. Wer wie ich Marvelfan ist, und sein Wissen erweitern möchte, kann den Film bedenklos kaufen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Als Ergänzung zu der schönen Erst-Rezension von Thor - dessen Urteil ich gut verstehen kann - möchte ich hier nur zu Protokoll geben, dass mich der Film sehr enttäuscht hat. Dr. Strange ist sicher mit der ungewöhnlichste Super-Held der Marvel-Studios: ein Magier, der seine Gegner nicht verprügelt, sondern sie - wenn auch unter Zuhilfenahme mystischer Beschwörungsformeln und magischer Gegenstände - allein durch die Kraft seines Geistes besiegt. Ich habe diesen Charakter in dem Film nicht wiedergefunden.

Der Film zeigt, wie der arrogante und geldgierige Chirurg Dr. Stephen Strange in Folge eines Unfalls seine Fähigkeit verliert, Operationen durchzuführen. Völlig verarmt und entmutigt macht er sich auf die Suche nach einem angeblichen tibetanischen Wunderheiler, der sich als der uralte Magier "The Ancient One" entpuppt. Bei ihm erlernt Dr. Strange nicht nur ganz neue, magische (vor allem Kampf-) Künste, sondern trifft auch erstmals dessen schurkischen Schüler Mordo, der eigene Pläne hat seine magischen Fähigkeiten zu nutzen...

Soweit klingt das durchaus alles nach dem originalen Marvel-Helden. Aber Achtung: "The Ancient One" ist hier vor allem geistiger Mentor einer Art magischer Superheldentruppe, deren Anführer Wong ist (welcher wiederum mit dem bescheidenen Diener Dr. Stranges nichts gemein hat - nicht einmal die Glatze.) Fliegend wie Superman, bewahrt die Truppe ihre Welt nicht vor dem Übergriff mystisch-jenseitiger Mächte und Gottheiten, sondern im Gegenteil sehr diesseitigen und handfesten Monstern, Sauriern und fliegenden Piranhas. Dazu benützt sie statt Beschwörungsformeln und magischen Gegenständen ein ganzes Arsenal giftgrün oder lila leuchtender Schwerter und Dolche - und erledigt, was eigentlich magische, verzauberte Duelle und Geisteskämpfe in anderen, phantastischen Dimensionen sein sollten, ausschließlich in Form gigantischer Martial-Arts-Orgien auf den Straßen von New York City. Die Martial-Arts-Szenen sind sehr spannend, actionreich und machen viel, viel Spaß anzusehen. Aber die jenseitige Magie der ursprünglichen Comic-Figur bleibt für mich dabei auf der Strecke.

Dr. Strange ist im Film auch nicht der arrogante und geldgierige Mistkerl, der er zunächst im Comic ist. Eine ätzend kitschige Rückblende erläutert uns, dass er von Anfang an nur verbittert war, weil - Achtung, mittelmäßiger Spoiler - er als junger Mann seine krebskranke Schwester nicht zu heilen vermochte. Das wertet den Charakter aber nicht auf. Im Gegenteil, die Wandlung vom Saulus zum Paulus wäre nur unter dem Umstand interessant, dass der Saulus vorher ein wirklicher Stinkstiefel ist. Das amerikanische Gesundheitssystem, das obendrein auch noch ein hochaktuelles Thema ist, bietet, glaube ich, genügend Platz für Typen wie den ursprünglichen Dr. Strange - auch ohne dass da erst eine krebskranke Schwester hinzukommen muss. (Das deutsche übrigens auch.) Aber hier im Film wurde, finde ich, zu viel verschenkt, was den Film hätte realitätsnäher und mitreißender hätte machen können. Und das kranke Familienmitglied ist - bei aller Tragik, die so ein Vorfall im wirklichen Leben besitzt, und die der Film wahrhaftig nicht vermittelt - ein ziemlich abgedroschenes Klischee.

Der Film ist mit 73 Minuten recht kurz und bleibt daher auch kurzweilig. Die Zeichnungen und speziell die zahlreichen Action-Szenen sind auf technisch hohem Niveau. Die deutsche Fassung - ich habe nur kurz reingehört - wirkt ganz in Ordnung. Das Making-Of ist als einziges Extra neben Trailer und Bildgalerie mit 17 Minuten doch eher knapp geraten. Die phantastischen Welten, die der Zeichner Steve Ditko für die Comic-Serie erschuf, kommen dabei auch ziemlich kurz. Da wäre sicher mehr möglich gewesen - alles in allem: eine passable DVD mit einem passablen Action-Film, der aber für mich sein Thema verfehlt.
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