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Doch mit den Clowns kamen die Tränen
 
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Doch mit den Clowns kamen die Tränen [Taschenbuch]

Johannes Mario Simmel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 15. April 1990 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: o.A. (15. April 1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342602957X
  • ISBN-13: 978-3426029572
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 390.961 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Doch mit den Clowns kamen die Tränen berichtet über die folgenschweren Experimente von Gen-Forschern mit einem unheimlichen Virus und über die unbarmherzige Jagd nach einer "sanften" Waffe, die im Besitz einer Großmacht der Schlüssel zur Weltherrschaft wäre. Gleichzeitig erzählt es vom kühnen Kampf zweier Liebender - einer deutschen Reporterin und eines polnischen Biochemikers - gegen den skrupellosen Missbrauch der Wissenschaft im Interesse der Mächtigen.

Über den Autor

Johannes M. Simmel, geb. 1924 als Sohn eines jüdischen Chemikers und einer Lektorin in Wien, verbrachte seine Kindheit in Wien und England. Nach seiner Ausbildung zum Chemie-Ingenieur war er ab 1943 als Heilmitteltechniker tätig. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete er als Dolmetscher für die amerikanische Militärregierung in seinem Land. Seit 1948 war er als Journalist tätig, schrieb Drehbücher, Reportagen und Serien. Seit 1963 arbeitete Simmel als freier Schriftsteller und lebte in München oder Frankreich. Der große Wurf gelang ihm 1960 mit dem Romantitel 'Es muss nicht immer Kaviar sein' und dem Bühnenstück 'Der Schulfreund'. Es folgten regelmäßige Veröffentlichungen von Romanen, von denen viele zum Erfolg wurden. Der Literaturbetrieb stufte Simmels Romane teilweise noch als Trivialliteratur ein. Die Kritik an seinen Werken betraf die literarische Ästhetik, aber nicht die Inhalte. Seine Themen waren unter anderem Neonazismus, Umweltverschmutzung, Undurchschaubarkeit der Geheimdienste oder Drogenhandel. Im März 2005 bekam der österreichische Schriftsteller das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.
eit dem Jahr 1983 lebte der Autor im schweizerischen Zug, wo er am 1. Januar 2009 im Alter von 84 Jahren verstarb.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Von seiner Thematik ist dieses Buch sicherlich nicht uninteressant. Es geht um die Gen-Forschung, ihre Chancen und Gefahren. Doch ist zu berücksichtigen, dass dieses Buch zur Zeit des Kalten Krieges geschrieben wurde, und dass sich seit jenen Jahren nicht nur in der Politik, sondern auch in der Forschung einiges getan hat.

Der Leser ist von der ersten Minute mitten im Geschehen. Er wird auf über 500 Seiten durch ein spannendes Abenteuer geführt, in dem es immer wieder überraschende Wendungen gibt, und in denen er außerdem gut informiert wird. Simmel hat sicherlich gründlich recherchiert. Allerdings wirkt es manchmal, als wolle er beweisen, WIE gut er recherchiert hat. Das Wissen der Protagonisten übersteigt doch so manches Mal jegliche Realität. Leider hält sich Simmel auch zu häufig mit langen Nebensträngen, übertriebenen Sentimentalitäten und einer doch eher aufdringlichen Moralisierung auf. Dies schmälert den Lesegenuss erheblich. So muss man z. B. Simmels Aufarbeitung der deutschen Kriegsverbrechen oder seine Ansichten über den Abwurf der ersten Atombombe seitenweise über sich ergehen lassen. Nicht immer ein Vergnügen.

Dieses Buch sei daher nur Lesern empfohlen, die sich nicht scheuen, wenn etwa 150 von über 500 Seiten mit "Geschwafel" und Simmels persönlichen Aufarbeitunsversuchen und Ansichten gefüllt sind, die - und das muss man ganz klar sagen - die eigentliche Handlung nicht das kleinste Stück weiterbringen.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist wirklich faszinierend und bis zum Schluss spannend. Alleine die leicht verstaendliche Art wie Simmel schreibt. Jeder der Interesse an Genforschung und dem Missbrauch der ja schon in den 80er Jahren stattfanden Interesse hat sollte dieses Buch lesen. Noch dazu beruht diese Erzaehlung auf eine wahre Begebenheit was es noch interessanter macht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Sommer 1986. Die Welt wandelt sich. In Mitteleuropa geht die Angst nach dem Unglück im Atomkraftwerk Tschernobyl um. In der Sowjetunion beginnen erste Demokratieversuche, und der sowjetische Präsident Gorbatschow verhandelt mit dem US-Präsidenten Reagan über eine Begrenzung von Atomwaffen. In dieser Zeit spielt der vorliegende Roman. Norma, eine investigative Journalistin, wird in einem hamburger Zirkus Zeuge eines Terroranschlags, dem ihr kleiner Sohn zum Opfer fällt. Sie findet heraus, dass der Anschlag dem Leiter eines biologischen Forschungsinstituts und seiner Familie gilt. In dem Institut wird seit Jahren an einem Impfstoff gegen Krebs geforscht. Von dem neuen Leiter, einem polnischen Arzt, erfährt Norma, dass dabei etwas schief gegangen ist: Ein Wissenschaftler hat sich und seine Frau mit einem neuen Virus infiziert, das auf das Gehirn einwirkt und dem damit infizierten die Möglichkeit zur kritischen Meinungsbildung nimmt. Gleichzeitig wird in einem Konkurrenzinstitut eingebrochen. Schließlich kommen die Journalistin und der Arzt mit Hilfe eines Politikers einer Intrige auf die Spur, in die höchste politische Kreise verwickelt sind... Die Geschichte ist bös an den Haaren herbeigezogen, aber das macht nichts, denn sie ist unglaublich spannend. Da verzeiht man dann auch dichterische Freiheiten wie die, den Produktionsort der Tagesschau in die Lüneburger Heide und den der ZDF-Nachrichten nach Bayern zu verlegen. Der Zeitgeist der Mittachtziger ist jedenfalls hervorragend eingefangen, von der Angst vor verstrahltem Gemüse bis zur Diskussion um biologische Kriegführung, dem Hauptthema dieses Buches. Ich kann dieses Buch, mit dem sich Simmel seinerzeit aus der Kategorie der Schnulenautoren zu einem ernstzunehmenden Schriftsteller steigerte, jedenfalls sehr empfehlen. Besonders für Nostalgiker eine Entdeckung.
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