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Kurzbeschreibung
Parallel zur neuen CD "Cantabile" erscheint eine weitere Aufnahme mit der Cellistin Sol Gabetta. Im Januar 2008 gab die junge Künstlerin drei umjubelte Konzerte in der Münchner Philharmonie mit den Münchner Philharmonikern unter Marc Albrecht. Auf dem Programm stand das selten gespielte zweite Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch. Publikum und Kritik waren begeistert. Die Süddeutsche Zeitung schrieb: "Wie die junge Musikerin mit Leidenschaft und Stehvermögen dieses Meisterwerk des 20. Jahrhunderts verwirklichte, war bezwingend". Die Live-Aufnahme dieses Stückes ist auf der neuen CD kombiniert mit der Studioaufnahme eines weiteren Stückes von Schostakowitsch, der Cellosonate op. 40, die Sol Gabetta mit der rumänischen Pianistin Mihaela Ursuleasa eingespielt hat.
„Auch wenn die Münchner Philharmoniker auf dem Plattenmarkt längst nicht die Präsenz haben, die sie verdient hätten, in diesem Jahr haben sie kräftig nachgeholt. Unter der Leitung von Marc Albrecht begleiten sie die wunderbare Sol Gabetta, wenn die das zweite Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch spielt. Ein Meisterwerk dunkler Schönheit kam dabei heraus, voller Expressivität, die langsam die Düsternis besiegt. Sicherlich eine der schönsten Platten des Jahres.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 12. Dezember 2008
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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Für mich die seit langem beste Interpretation ...",
Von
Rezension bezieht sich auf: Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2/Cellosonate (Audio CD)
Lassen wir mal den Bonus der 'jungen, attraktiven Star-Cellistin der Gegenwart' beiseite (was mir zugegebenermaßen nicht leicht fällt!): Diese Einspielung "Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 G-Dur, op. 126" ist höchste Perfektion, absolut stimmige Harmonie zwischen Solistin und Orchester, so weiß ich nicht, wem ich zuerst größtes Lob aussprechen soll, Sol Gabatta, Marc Albrecht, den Münchner Philharmonikern ..., gäbe es 'Treppchen', so hätte ich gern alle miteinander auf dem obersten Sieger-Podest!Also: Sol Gabetta beginnt leise, zärtlich, wehmutsvoll dezent, sanft, dann fragend melancholisch, sich (rein)steigernd, mit (an)klagendem und zugleich forderndem, ausholend bestimmendem Ton, Marc Albrecht bringt sein Orchester äußerst behutsam aus dem Raum komplementär mit ein, so dann spielen alle Musiker eindringlich, hellwach und höchst souverän, mit wunderschön weit ausgelebten Phrasen und spannenden Dialogen spielen sie immer wieder ganz wunderbare Kontraste aus, beleben Schostakowitsch's magische Gefühlswelten in faszinierender Weise, so dass man sich immer tiefer hinein versenken will, alle ziehen Zuhörer mitten ins Geschehen. Das ist kein Schostakowitsch 'von der Stange', nein, hier wird mit höchster Präzision, aber auch mit allen Emotionen 'gespielt' (im mehrfachen Wortsinn): dunkel, warm, düster, drängend, fragend, humorvoll, ironisch, mitreissend vital, dann wieder äußerst sanft, kurz Schostakowitsch pur, als säße er lebendig mittendrin und 'glühte' mit ... Für mich die seit langem beste Interpretation des wundervollen, großen Meister-Werkes! Edel!!! Auch die "Schostakowitsch Sonate für Violoncello und Klavier d-moll, op. 40" hat ja nun viele Künstler gereizt, sie heraus zu bringen, oft erfolgreich; doch hier ist wieder die gefühlvolle Entsprechung zur vorgennannten großen Konzert-Einspielung, temperamantvoll, prononciert, farbig, Sol Gabetta lässt ihr Cello singen und Mihaela Ursuleasa geht am Klavier meisterhaft pointierend mit, viel mehr als nur Begleitung! (So dürfte über sie im Booklet bitte auch mehr als nur ihr Name stehen!). Fazit: Diese Einspielung wurde in ihrer vielgestaltigen Darbietung von beiden Interpretinnen ganz liebevoll ausgereizt! Genug des Lobes, wer mit'glühen' will, muss diese CD kaufen, hören, hören und immer wieder hören, ruhig auch vergleichen mit den zahlreichen anderen großen Einspielungen bedeutender Interpreten - es lohnt sich jedoch, immer wieder mit dieser neuesten Aufnahme zu 'glühen' ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packend,
Rezension bezieht sich auf: Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2/Cellosonate (Audio CD)
Ich durfte eben dieses Konzert live miterleben, welches auf dieser cd festgehalten wurde. und ich finde das treffendste Wort für Gabettas Interpretation ist schlich"packend". Unglaublich wie die blonde Cellistin wirbelte und den melancholisch düsteren Ton des Konzerts traf. Sie steigerte sich virtuos bis zur raserei, wurde schlicht eins mit dem werkund füllt diese noten mit Leben und was bei Schostakowitsch sehr wichtig ist mit Ironie. Verspielt und doch ernst,wenn es nötig ist.Und da sind so zarte von schönheit gefüllte momente, die faszinieren und dieses konzert zu einer referenzeinspielung machen. denn die bisherigen aufnahmen dieses für Rostropowitsch geschriebenen stücks sind nicht derart geistreich, denn sie sind zu pessimistisch. Gabetta nimmt den Komponisten ernst und schafft und das faszinierte mich, ein musikalisches Abbild des Komponisten. Dazu tragen auch die in letzter zeit sehr wankenden, nicht immer überragenden Münchner Philharmoniker bei, die hier schier angesteckt werden von dieser rasenden Cellistin. In einer Zeit der holen interpreten scheint gabetta wie eine leuchtende sonne. Nomen est omen. hier erscheint nicht zum 20 mal dvoraks cellokonzert sondern ein werk, welches mehr aufmerksamkeit verdient und hier steht der komponist im vordergrund, nicht die blonden Haare der Interpretin. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine der besten Schostakowitsch-CDs!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2/Cellosonate (Audio CD)
Die junge Cellistin Sol Gabetta, die schon lange zur absoluten Weltspitze gehört, hat mit dieser CD einen wahren Hörgenuss vorgelegt. Das Cellokonzert Nr. 2 (Opus 126) klingt in ihrer Interpretation ungeheuer kraftvoll und zart zugleich, der Komponist wäre mit Sicherheit begeistert gewesen! Für mich gibt es außer Heinrich Schiff keine andere Aufnahme, die dieser auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte - dabei spielen natürlich auch die glänzenden Münchner Philharmoniker unter Marc Albrecht eine Rolle. Die herrliche Sonate für Cello und Klavier (Opus 40) kann man einfach nur als großartig bezeichnen: Sol Gabetta entlockt ihrem einzigartigen Cello Töne, die jeden umwerfen, sie spielt mit einer solchen Genauigkeit und trotzdem mit einer unbändigen Energie, die man kaum für möglich halten würde. Ihre Begleit-Pianistin Mihaela Ursuleasa glänzt ebenfalls: Sie meistert den Klavierpart sehr virtuos und professionell, ohne aber durch unnötige "Kunststückchen" Aufsehen erregen zu wollen. Fazit: Der Kauf lohnt sich - wie immer bei Sol Gabetta.
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