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Django Unchained

Jamie Foxx , Christoph Waltz , Quentin Tarantino    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (157 Kundenrezensionen)
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Dieser Artikel wird am 23. Mai 2013 erscheinen.
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Produktinformation

  • Darsteller: Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio
  • Regisseur(e): Quentin Tarantino
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 23. Mai 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 158 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (157 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00APVVZBM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Angesiedelt in den Südstaaten, zwei Jahre vor dem Bürgerkrieg, erzählt Django Unchained die Geschichte von Django (Oscar®-Preisträger Jamie Foxx), einem Sklaven, dessen brutale Vergangenheit mit seinen Vorbesitzern dazu führt, dass er dem deutschstämmigen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Oscar®-Preisträger Christoph Waltz) Auge in Auge gegenübersteht. Schultz verfolgt gerade die Spur der mordenden Brittle-Brüder und nur Django kann ihn ans Ziel führen. Der unorthodoxe Schultz sichert sich daher Djangos Hilfe, indem er ihm verspricht, ihn zu befreien, nachdem er die Brittles gefangen genommen hat – tot oder lebendig. Nach erfolgreicher Tat löst Schultz sein Versprechen ein und setzt Django auf freien Fuß. Dennoch gehen die beiden Männer ab jetzt nicht getrennte Wege. Stattdessen nehmen sie gemeinsam die meistgesuchten Verbrecher des Südens ins Visier. Während Django seine überlebensnotwendigen Jagdkünste weiter verfeinert, verliert er dabei sein größtes Ziel nicht aus den Augen: Er will seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) finden und retten, die er einst vor langer Zeit an einen Sklavenhändler verloren hat. Ihre Suche führt Django und Schultz zu Calvin Candie (der für einen Oscar® nominierte Leonardo DiCaprio). Candie ist der Eigentümer von „Candyland“, einer berüchtigten Plantage. Als Django und Schultz das Gelände der Plantage unter Vorgabe falscher Identitäten auskundschaften, wecken sie das Misstrauen von Candies Haussklaven und rechter Hand Stephen (der für einen Oscar® nominierte Samuel L. Jackson). Jede ihrer Bewegungen wird fortan genau überwacht und eine heimtückische Organisation ist ihnen bald dicht auf den Fersen. Wenn Django und Schultz mit Broomhilda entkommen wollen, müssen sie sich zwischen Unabhängigkeit und Solidarität, zwischen Aufopferung und Überleben entscheiden.

Oscar®-Preisträger Quentin Tarantino schrieb das Drehbuch und führte Regie bei Django Unchaiend. Der hochkarätig besetzte Film wurde produziert von Stacey Sher, Reginald Hudlin und Pilar Savone. Executive Producers sind Harvey und Bob Weinstein, Michael Shamberg, Shannon McIntosh und James Skotchdopole. Django Unchaiend wird in den USA von The Weinstein Company und international von Sony Pictures herausgebracht.



Pressestimmen:

„Meisterhaft! Tarantinos Western ist cool, hart und brillant gespielt“ TV DIREKT

„(…) Episch. Teuflisch. Menschlich. Blutig. Grausam. Grandios.“ BILD

„Große Oper, große Auftritte, großes Kino - Tarantino at large!" TV SPIELFILM

„Blei, Blut und brillante Dialoge: ein echter Meister-Western!"
„Typischer Tarantino: harte Action, irre Dialoge, top Cast!" TV MOVIE

„Django Unchained ist radikal und abgedreht, toll besetzt und kultverdächtig." ZDF-Heute Journal

VideoMarkt

Um den Brittle-Brüdern auf die Spur zu kommen, befreit der humanistisch gesinnte Kopfgeldjäger Dr. King Schultz den Sklaven Django, dessen Frau von den Brüdern verschleppt und verkauft wurde. Schultz nimmt Django unter seine Fittiche, lehrt ihn zu töten und auch sonst ein paar nützliche Dinge. Im Gegenzug führt ihn Django erst zu den Brittles und dann zur Plantage Candyland, wo ein gewisser Calvin Candie mit Hilfe seines Adlatus Stephen eine Schreckensherrschaft ausübt. Django aber will von Candie nur seine Frau zurück.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
177 von 223 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sebastian Schlicht TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Mit "Inglorious Basterds" prägte Quentin Tarantino die Filmlandschaft endgültig und wurde schon fast zum "Mainstream" im Business, ähnlich wie Christopher Nolan. Steht Tarantinos Name auf einem Filmplakat oder in einem Trailer, steht die Kinowelt Kopf und man kann das Warten schon nicht mehr ertragen. Das ist ein Ruf, den nur wenige Regisseure sich erkämpfen konnten, allein deshalb ist er für mich schon jetzt eine Legende. Und seit "Kill Bill" warte ich wie verrückt darauf, dass Quentin mal einen Western machen würde und dann letztes Jahr, als ich den Trailer zu "Django Unchained" sah, dachte ich: "Yeah!"
Die Erwartungen waren demnach hoch, wie bei so vielen Filmen in letzter Zeit, aber "Django Unchained" ist nicht nur ein Film, der meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat, sondern für mich auch einer der besten Filme, wenn nicht sogar der beste Film der letzten Jahre! Ich werde versuchen meine Meinung zu erläutern, aber kommen wir erstmal zur Story (natürlich ohne Spoiler):

Der Sklave Django wird vom Zahnarzt/ Kopfgeldjäger Dr. King Schultz befreit, weil er ihm bei einem Fall helfen soll, im Gegenzug hilft er Django bei der Befreiung seiner Frau aus den Händen des teuflischen Calvin Candie...

Gleich vorweg: Wer einen netten, kleinen Tarantinofilm mit Westernatmosphäre erwartet, der sollte sich vorsehen. Knapp drei Stunden verschlingt dieses Monstrum, ganz, wie alte Spaghettiwestern, a la "Spiel mir das Lied vom Tod"! Und im ersten Moment war ich etwas verwirrt, weil ich an einigen Stellen dachte: "Jetzt kommt das Ende...", aber nein, ein Twist jagt den nächsten, wie das in klassischen Tarantinos halt so der Fall ist, trotzdem bleibt das große Filmfinale nicht aus!
Die Länge scheint im ersten Moment abschreckend, aber wenn es ein Film schafft, über fast drei Stunden pausenlos die Spannung aufrecht zu halten, ohne das auch nur eine einzige Szene überflüssig wirkt, dann ist das schon Mal ein klares Indiz für einen mehr als gelungenen Film! Aber wir reden hier von Tarantino und der macht mehr als nur einen gewöhnlichen Film: Auch "Django Unchained" ist mehr, als er zunächst scheint!
Zwar kann man das Werk als riesige Hommage an die Westernklassiker von damals betrachten, dazu gesellen sich aber wieder mal überaus kreative Filmkniffs, brutal, harte Gesellschaftskritik (das Thema Sklaverei vor allem wird sehr schonungslos dargestellt!), brutal, harte Action mit mehr als nur ein paar Litern Blut, faszinierende und obercoole Dialoge und großartiges Schauspiel von einigen der besten Leuten in Hollywood!

Jamie Foxx hat sich mit dieser Rolle nochmal selbst übertroffen, auch wenn er für große Namen, wie "Ray", "Jarhead" oder "Collateral" schon Unmengen an Preisen eingeheimst hat. Schweigsam, aber wenn er redet, trifft er mitten ins Schwarze und ja, das war etwas sarkastisch gemeint. Überaus lässig und ein typischer, aber charmanter und zuweilen auch etwas fieser Held!

Daneben brilliert wieder Christoph Waltz als Dr. King Schultz. Anfangs erinnert sein Spiel etwas an Hans Landa aus "Inglorious Basterds", zeichnet sich aber durch eine deutlich, angespanntere und heldenhaftere Darstellung aus. Dazu ist auch er einfach saucool und hat einige großartige Szenen und es ist einfach immer wieder toll zu sehen, dass auch ein Deutscher (bzw eher Österreicher), neben dem ach so tollen Til Schweiger, sich nicht nur in Hollywood behaupten kann, sogar einigen Stars fast die Show stiehlt.

Als dritter im Bunde haben wir Leonardo Di Caprio als Sklavenhändler, Calvin Candie: Mit ihm haben wir nicht nur zum ersten Mal einen Tarantinowestern, sondern auch zum aller ersten Mal eine richtig fiese und durchweg böse, sadistische Rolle, die er verkörpert. Und er ist superb!

Trotzdem gibt es noch mehr glorreiche Stars zu bewundern, allen voran Samuel L. Jackson, der zwar eher als kleine Nebenrolle angesehen werden kann, aber manchmal alle Blicke auf sich zieht, als "Oberschwarzer" oder "Obersklave", wenn man es so will. Und was soll ich sagen? Er ist ein altes Eisen, was die Kinolandschaft angeht, klar und trotzdem so präsent und frisch daher zu kommen, verdient einfach Respekt!

Der Rest des Casts ist aber auch sehr großartig, Tarantino inszeniert ja gerne auch die "kleineren" Szenen mit viel Prominenz, so etwa die Klu Klux Klan-Sequenz mit Jonah Hill.

Umgehauen hat mich natürlich wieder der unvergleichliche Stil vom Meister, hektische Zooms, lange und intensive Dialogszenen und besonders der gekonnt, perfekte und gegensätzliche Einsatz von Musik, absolute Empfehlung für den Soundtrack, mit Unmengen an Klassikern und eigen für den Film komponierten Stücken! Die Musik gibt dem Film wieder das gewisse Etwas und obwohl Tarantino meistens nur Source Stücke aus älteren Soundtracks nimmt, so beweist er dennoch nicht nur seinen tollen Musikgeschmack, sondern auch sein Gespür für den richtigen Einsatz!

Aber auch optisch ist "Django Unchained" wieder der Hammer: Die Atmosphäre des klassischen Westernfilms wird perfekt eingefangen und trotzdem frisch gehalten. Und außergewöhnliche Kamerafahrten und Unmengen an Blut, die meistens auf weiße Flächen spritzen, um den Effekt zu vergrößern, brauche ich nicht wirklich zu erwähnen. Und Blut gibt es, wie gesagt, jede Menge, vor allem einige "Shoot Outs" am Ende, sind spektakulär, erinnern von ihrer übertriebenen Art etwas an die "Kill Bill"-Teile und machen einfach Spaß!

Und letztendlich ist es einfach ein Indiz für ein Meisterwerk an Film, wenn man in der zweiten Hälfte des Films fast ausschließlich unter Spannung steht, weil man das Gefühl hat, irgendwas wird noch passieren! Die letzten Filme, die das geschafft haben, waren "Inglorious Basterds", “Inception” und "The Dark Knight".

Fazit: Ich könnte noch endlos weiter machen, aber ich glaube, dass jeder, der auch nur ansatzweise ein Fan von Tarantino oder alten Westernklassikern ist, der wird um dieses Filmjuwel nicht vorbei kommen. “Django Unchained” ist das Filmhighlight, auf das ich solange gewartet habe! Knallhart, cool, witzig, brutal, emotional, mitreißend und glaubt mir, wenn ich sage: Diese Beschreibungen haben selten so genau auf einen Film gepasst, wie diesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Oscar war kein Zufall 7. April 2013
Von Schreiber
Format:DVD
Schaut man sich diesen Film an und erwartet dabei eine authentische wiedergabe historischer Ereignisse,
ist man definitiv im Falschen Film. Das Fängst beim Besuch des Cleopatra-Clubs an, bei dem an der
Eingangstür als Türklopfer eine Nofretete-Büste als Vorlage diente (im Empfang thront ebenfalls die
Nofretete-Büste, obwohl sie erst Jahrzehnte nach den im Film erzählten Geschehenissen entdeckt worden
ist) und hört bei den bunt zusammengewürfelten Sklaven-Darstellungen auf.

Daher empfehle ich den Film als das wahrzunehmen was es ist: Pulp-Fiction!

Ich habe mir die englische als auch deutsche Syncron-Umsetzung angeschaut und muss leider sagen,
das es zwei vollkommen andere Welten sind, obwohl deutsche Syncronisationen schon sehr meisterlich
umgesetzt werden.

Bei der englischen Originalversion habe ich allerdings sofort prophezeiht, dass Christoph Waltz für
seine Darbietung einen Oscar bekommen werde. Das ist also kein Zufall mit dem Oscar: Vergleicht man
die eigene Syncronstimme des Schauspielers auf deutsch mit dem englischen Original, bekommt man erst
mit, um wieviel besser der Schauspieler seine Rolle im Englischen verkörpert.

Das ist eben ganz offensichtlich etwas anderes, wenn er mit dem Bierglas in der Hand einen "Schluck"
nehmend seinen Satz mit vollem Mund formuliert oder es auf deutsch syncronisiert und nur so tut als
ob er Bier trinken würde.

Tarantino sind zudem erneut wieder nicht nur geniale, witzige Dialoge eingefallen, sondern auch sehr
interessante Überraschungsmomente, die eigentlich keine sind, weil man sie in einem Tarantino-Machwerk
einfach erwartet.

Ein wirklich guter, satirischer Unterhaltungsfilm was man zu keiner Zeit ernst nehmen sollte, aber durch
seine Vielseitigkeit immer wieder und zeitlos anschauen kann.

Ein "echter" Tarantino eben...
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39 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Auf wiedersehen. Bullseye" (Dr. Schulz) 12. Februar 2013
Format:DVD
Hallo zusammen,

ich habe den Film neulich mit meiner Freudin im Kino gesehen und wir können ihn nur wärmstens empfehlen. Wenn Sie eine Bewertung der DVD (Bildqualität etc.) benötigen, sollten Sie eine andere Rezension lesen. Ich konzentriere mich auf eine Bewertung des Filmes ansich.

Ich bin kein Tarantino-Jünger (habe nur Pulp Fiction bisher gesehen) und kann daher behaupten, dass ich den Film möglichst neutal beurteile. Um ganz kurz die Story zusammenzufassen: Django, ein farbiger Sklave kurz vor dem Ausbruch des amerikanischen Bürgerkrieges, wird von dem deutschen Arzt/Kopfgeldjäger Dr. Schulz (erneut eine brilliante und famose schauspielerische Leistung von Herrn Waltz) aus seinen Fängen befreit, da er ihm zu seinem nächsten Kopfgeld helfend zur Hand gehen soll. Im Gegenzug verspricht er Django, Unterstützung bei der Befreiung seiner ebenfalls versklavten Frau. Sie befindet sich in der "Obhut" des Plantagenbesitzes Calvin Candie (Leonardo di Caprio). Simple Story. Aber allein die eröffnende Befreiungsszene ist großes Kino.

Was den Film zu etwas Besonderem macht:

- alles, was filmtechnisch wichtig ist, ist mehr als gelungen. Der Soundtrack ist wahnsinnig stark (wofür der Regisseur wohl bekannt sein soll). Über angestaubte Stücke von Ennio Morricone aus alten Terence Hill Filmen bis hin zu Hip-Hop Songs aus dem neuen Jahrtausend ist alles dabei. Unfassbar abwechslungsreich und unglaublich gut platziert. Auch, wenn es speziell ist in einem Western, und das ist der Film, einen Hip-Hop Song von Rick Ross zu hören, ist es unglaublich lässig wie Django seine Feinde in Begleitung der Musik abballert. Vielleicht auch ein Hommage an die schwarze US-Bevölkerung und die Erfinder/Vorreiter dieser Musikrichtung.

- Überhaupt ist der Film, sehr lässig. Man sieht die Gegner in Zeitlupe von Kugeln getroffen zu Boden gehen, und die Kameraführung ist insgesamt als brilliant zu bewerten.

- Die schauspielerische Leistung ist durchweg hervorragend: Jamie Foxx als lässiger, cooler Django vermittelt genau eben diese Lässigkeit. Christoph Waltz ist für mich endgültig im Hollywood-Olymp angekommen (spielt er wieder einmal alles und jeden gegen die Wand) und Leonardo di Caprio als fieser Plantagenbesitzer, und erstmal in der Rolle des Antagonisten, spielt grandios und glaubhaft. Das ist alles die erste Liga und auch schon mit einem Oscar ausgezeichnet worden. Samuel L. Jackson spielt auch mit, und zwar überaus gelungen, als altnernder Obersklave, der dem weißen Besitzer in den Arsch kriecht und so seine eigenen "Blutsbrüder" verrät. Auch absolut glaubwürdig umgesetzt. So sorgt der Charakter auch für einige Lacher in der Mitte des Films.

- Für unsere Zeit ungewöhnliche Nahaufnahmen (typisch Western) von Gesichtern und auffällige blutrote Schriftzüge zu Beginn und im Abspann des Filmes. Überhaupt die Verwendung der Farbe Rot ist stilistisch exzellent. Wenn die roten Bluttropfen eines Sklavenaufsehers auf die weißen Baumwollblüten in den Plantagen tropfen sagt das in meinen Augen viel mehr aus als das es einen Toten mehr gibt.

- Jeder Dialog ist ein Volltreffer. JEDER. Er bringt den Zuschauer entweder zum Lachen oder lässt ihm die Sprache im Halse stecken und fassunglos im Kinosessel/der Couch versinken. Immer auf den Punkt gebracht, was aber auch nötig war, um einen Film über 2 Stunden durchweg unterhaltsam zu gestalten. Allein das "Kammerspiel" beim Dinner auf der Plantage von Candie ist dialogtechnisch einzigartig und absolut fesselnd.

- Der Subplot der Sklaverei gefällt mir wahnsinnig gut. Wann gab es das das letzte Mal in einem amerikanischen Film, "Die farbe Lila"?. Darüberhinaus, und das ist das, was mich am meisten beeindruckt hat, wird dies endlich mal nicht patriotisch dargstellt. Die Sklaverei war dreckig, die Sklavenbesitzer erbarmunglos, geldgierig und schlichtweg böse und unmenschlich. Genau das vermittelt der Film richtig gut. So eine schonunglose Darstellung hätte ich einem Amerikaner wie Tarantino fast nicht zugetraut.

- ENDLICH geht man als Deutscher auch mal gestärkt aus dem Kino. Diese ewige Nazi-Vergangenheit und die einseitige Darstellung der Amerikaner kann schon weh tuen. Nicht hier, Dr. Schulz wird als clever, gutmütig und gerecht dargestellt. So sagt er auch im Film zu Candie, dass er das englische "goodbye" bevorzugt und nicht "auf Wiedersehen", da das ein erhofftes Wiedersehen impliziert. In diesem Kontext wird klar, wie abwertend Dr. Schulz die Sklaverei betrachtet. Überhaupt wird an manchen Stellen deutsch gesprochen.

- Viele kritisieren die Brutalität des Films. Ja, er ist brutal. Es fließen literweise Blut und Django ballert die Eingeweide aus den Plantagenaufsehern. Vielleicht hätte er ab 18 und nicht ab 16 sein sollen. Aber die Sklaverei war brutal und schlimm und daher finde ich es durchaus realistisch, wenn man die Peitschenhiebe gegen Sklaven durchaus allzu intensiv nachempfindet. Der blutige Kugelhagel ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits empfindet man als Zuschauer größtenteils Gerechtigkeit (Rache), andererseits muss es wirklich nicht sein, dass ein Aufseher immer wieder in der Schusslinie getroffen wird, obwohl er da doch bereits seit einigen Schusswechwseln verletzt liegt.

- Tolle Landschaftsaufnahmen, die dem Zuseher die unendliche Weite des US-Westen vermittelt.

- Unzählige Zitate bzw. Anspielungen auf andere Spaghetti-Western.

- Der Film hat Humor, Spannung, Action und auch Schockmomente. Was will man eigentlich mehr?

Was sonst bemerkenswert ist:

- Sehen Sie den Film in gar keinem Fall als historischen Dokumentarfilm o.ä. Das Dynamit gab es zu der Zeit nicht und auch das Stück "Elise" von Beethoven gab es nicht. Kommt aber dennoch beides im Film vor. Sehen Sie den Film als actionreichen Unterhaltungsfilm, der in unserem heutigen Zeitalter durch spezielle Musik und auch Kameraführung eine Liebeserklärung an den Western der 60er und 70er Jahre ist. Sergio Leone hätte mit Sicherheit Tränen in den Augen gehabt. Ein Meisterwerk.

- Achja, bevor ich es vergesse: Die deutsche Snychronisation ist gelungen. Das englische Original würde ich dennoch vorziehen, weil der Slang unter den Sklaven besonders zum Vorschein kommt und man anderseits auch deutsch wirklich wahrnimmt (und nicht nur an den Lippenbewegungen in der deutschen Snychro sieht.

Viel Spaß beim Schauen des Filmes.

EDIT 25-02-2013

Die herausragenden Dialoge bzw. das Drehbuch von Quentin Tarantino wurde inzwischen ebenso wie Christoph Waltz (zweiter Oscar) in seiner Rolle als Dr. Schulz mit dem oscar ausgezeichnet.
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Viele meiner Vorredner haben tief in die Rhetorikkiste gegriffen und den Film treffend, manche weniger treffend, beschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Sascha Thiel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dr. King Schultz! - Mehr muss man nicht sagen.
Django Unchained wurde im Kino geschaut und WOW! – Was für ein Film! Christoph Waltz, Jamie Foxx, Samuel L. Jackson und Leonardo DiCaprio – geht es besser? Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von kleinbrina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Christoph Waltz ist Kult!
Christoph Waltz ist ein Schauspiel Gigant!Er hat eine über dimensionale Leinwandpräsenz!Endlich mal ein Schauspieler aus dem deutschsprachigem Raum,der in Hollywoods... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von michel355 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig und ungewöhnlich gewöhnlich
"Reservoir Dogs", "Pulp Fiction", "Death Proof" - was für eine Ansage, was für tolle Filme, was für ein genialer Regisseur - dachte ich, als ich auf dem Weg ins Kino... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Dunkelziffer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Durchschnittsfilm
Der Film kann man sich anschauen, finde aber das ist einer seiner schlechtesten filme, da kann auch waltz nichts retten... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von Daniel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach nur GEIL!!!!!!!!!!!!!
Django ist der beste film den ich seit langen gesehen habe. Der Film ist sehr sehr gut und auch echt spannend der hummor kommt auch nicht zu kurtz. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von M. Wuttke veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Waltz und DiCaprio GENIAL, Rest OK
Eigentlich mag ich die Filme von Tarantino nicht besonders. Doch bei der Besetzung mussten wir einfach in diesen Film! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von theKingOFtob veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Django Unchained [Blu-ray]
Wirklich cooler Film vom Kult Regisseur Quentin Tarantino. Also echt was für alle, die auf seine Filme stehen! Wirklich super Film.
Vor 11 Tagen von Stephan Voßhage veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich wurde sehr gut unterhalten.
Klasse Film. Während des Kinobesuchs kam keine Langeweile auf. Unterhaltsame Dialoge, nette Story, viel Blut, klasse Soundtrack, gute Darsteller...... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von John R. Cash veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super super super
ich machs kurz: super!
Ein Film ganz in der Tradition von "Roots" und "Fackeln im Sturm"
ich freue mich, dass die USA auch mit diesem Realo-Western einen Teil ihre... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von B. Stephan veröffentlicht
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