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Dix Preludes, Six M
 
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Dix Preludes, Six M

Nikolaï Louganski Audio CD
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Produktinformation

  • Komponist: Sergej Rachmaninoff
  • Audio CD (12. Februar 2001)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Erato (Warner)
  • ASIN: B000056C5Y
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
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Anhören  5. 10 Preludes Op.23 : No.4 in D majorNicolai Lugansky 4:36EUR 0,99
Anhören  6. 10 Preludes Op.23 : No.5 in G minorNicolai Lugansky 3:44EUR 0,99
Anhören  7. Rachmaninov : 10 Preludes Op.23 : No.6 in E flat majorNicolai Lugansky 3:12EUR 0,99
Anhören  8. Rachmaninov : 10 Preludes Op.23 : No.7 in C minorNicolai Lugansky 2:24EUR 0,99
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Anhören10. Rachmaninov : 10 Preludes Op.23 : No.9 in E flat minorNicolai Lugansky 1:45EUR 0,99
Anhören11. 10 Preludes Op.23 : No.10 in G flat majorNicolai Lugansky 4:26EUR 0,99
Anhören12. Rachmaninov : 6 Moments musicaux Op.16 : No.1 in B flat minorNicolai Lugansky 7:23EUR 0,99
Anhören13. Rachmaninov : 6 Moments musicaux Op.16 : No.2 in E flat minorNicolai Lugansky 2:59EUR 0,99
Anhören14. 6 Moments musicaux Op.16 : No.3 in B minorNicolai Lugansky 4:41EUR 0,99
Anhören15. 6 Moments musicaux Op.16 : No.4 in E minorNicolai Lugansky 2:52EUR 0,99
Anhören16. Rachmaninov : 6 Moments musicaux Op.16 : No.5 in D flat majorNicolai Lugansky 4:01EUR 0,99
Anhören17. Rachmaninov : 6 Moments musicaux Op.16 : No.6 in C majorNicolai Lugansky 5:01EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit seinem Plattendebüt bei Warner profilierte sich Nikolai Lugansky als der neue Hochvirtuose des Klaviers mit einer brillanten Gesamteinspielung der Chopin-Etüden in der Tradition der guten alten russischen Schule. Der Preisträger des berühmten Tschaikovsky-Wettbewerbs (1994) bewies damit das Selbstverständliche, nämlich, dass er mit den Händen jenseits der Angstmauer der technischen Schwierigkeiten liegt, aber sein Chopin wirkte mehr zurückhaltend als inspiriert.

Dieser Visitenkarte folgt nur die nächste: Bei seiner zweiten Solo-Platte entschied sich der junge Russe für Rachmaninov, nach Tschaikovsky der zweite Nationalheld der russischen Klavierliteratur und wichtiges Erfolgsvehikel für junge Pianisten. Es entstand ein Rachmaninov ganz nach russischer Tradition: Ohne Experimente und Überraschungen, dafür mit prunkvollem Klang und romantischem Flair. Lugansky ist hier eindeutig zu Hause und spielt meisterhaft.

Geschickt erscheint mir die Musikauswahl, denn Lugansky kombinierte die populären "Préludes Op. 23" sowie das berühmte "Prélude Op. 3", "Nr. 2 in cis moll" mit den seltener gespielten "Moments Musiceaux Op. 16" und mischte auf seiner Palette interessante Klangschattierungen und Stimmungen aus dem romantischen Kaleidoskop Rachmaninovs. In seiner Interpretation erklingt dennoch Übervorsicht und eine Spur von emotionaler Trockenheit, die den melodischen Miniaturen eher schadet als gut tun. Sollte Lugansky in Zukunft seine konventionelle Einstellung überwinden, könnte er beweisen können, dass er aus dem Holz des echten Künstlers geschnitzt ist. --Kleopatra Sofroniou

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Virtuose Eleganz, 22. Februar 2001
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dix Preludes, Six M (Audio CD)
Nach einer - vor allem in Frankreich hochgelobten - Einspielung der Chopin-Etüden kehrt der junge Russe Nikolai Lugansky nun zu Werken seines Landsmannes Rachmaninov zurück, denen er bereits bei seinem vorherigen Label Vanguard zwei CDs gewidmet hatte (Etudes-tableaux, Klaviersonate Nr. 2 / Corelli-Variationen). Dabei handelt es sich mit den Préludes op. 23 bzw. op. 3 Nr. 2 um bekanntere Stücke, während die Moments musicaux op. 16 eher ein diskographisches Schattendasein führen - zwar wird etwa die Nr. 2 häufig als Zugabe gespielt, Gesamtaufnahmen sind jedoch sehr selten (etwa von Howard Shelley bei Hyperion).

Die Klaviermusik Rachmaninovs erfordert nicht nur einen technisch sehr versierten Pianisten, der die mannigfaltigen Herausforderungen der Stücke sicher meistert, sondern auch einen wahren Musiker, der nicht in spätromantischer Schwelgerei versinkt und doch mit einer gesunden Portion Leidenschaft am Werk ist. - Lugansky ist den hohen technischen Ansprüchen der Werke ohne weiteres gewachsen, was nach seiner "Etudes-tableaux"-Einspielung nicht mehr überrascht, aber doch keinesfalls selbstverständlich ist. Genauigkeit auch bei höchstem Tempo und kraftvoller Zugriff in den Akkordpassagen kennzeichnen sein Spiel, das jedoch auch im fortissimo nie hart klingt. Zusätzlich vermag er den teils sehr komplexen melodischen Aufbau der Stücke klar wiederzugeben; Rachmaninov selbst hat ja gesagt, man beherrsche ein Stück in dem Moment, in dem man es in seine Einzelteile zerlegen und wieder zusammensetzen kann - genau das kann Lugansky. Die bei Rachmaninov häufig anzutreffende Illusion eines Spiels mit "drei Händen", also drei unabhängig voneinander geführten Melodien, setzt Lugansky gekonnt um (z.B. bei op. 23 Nr. 8). Dabei überzeugt er gerade beim Spannungsaufbau mit variantenreichen Tempo- und Dynamikwechseln (etwa bei op. 23 Nr. 7). Den verhalteneren Stücken wird er mit einem nuancierten und an Anschlags-Schattierungen reichem Spiel ebenso gerecht (op. 23 Nr. 1, Nr. 10), wie er den rasanteren den nötigen Vorwärtsdrang verleiht (op. 23 Nr. 2). Gerade auch die Moments musicaux, die musikalisch schwieriger zu gestalten sind als die Préludes, geht er mit melancholischer, in sich ruhender Leidenschaft (op. 16 Nr. 1, Nr. 3), leichtfüßiger Quirligkeit (Nr. 2) oder dramatischem Drängen (Nr. 4, Nr. 6) an und gibt so jedem der Stücke einen eigenständigen Charakter. Es mag Einspielungen einzelner Préludes geben, die mich noch mehr begeistern (etwa Svjatoslav Richter bei op. 23 Nr. 2 und Nr. 5 oder Marc-André Hamelin bei op. 16 Nr. 2), aber Lugansky findet in jedem Fall zu einer überaus überzeugenden Gesamtdarstellung; auch und vor allem die Moments musicaux habe ich noch nicht besser gehört.

Klanglich ist die Aufnahme ebenfalls gelungen, das Klangbild ist relativ weich. Das Booklet ist relativ ausführlich - es werden aber seltsamerweise dieselben Fotos wie auf der Chopin-CD verwendet. Insgesamt also eine der interessantesten Rachmaninov-CDs der letzten Zeit, mit der sich Lugansky auch nicht hinter seinem Landsmann Arcadi Volodos verstecken muß.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fabulous recording, a would-be classic in the Rachmaninoff discography, 26. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Dix Preludes, Six M (Audio CD)
I simply cannot believe that this recording has but a single review on Amazon! If it is not already a classic, it will certainly become one. At least it should.

Nikolay Lugansky (b. 1972) is that rare type of pianist whose technique is prodigious but it never stands in the way of mature musicianship; the latter is quite amazing considering that he was but 28 years old at the time of this recording. The sheer drive and crispness of Lugansky's rendition of the G minor prelude (Op. 23 No. 5) blows completely away Ashkenazy's cautious recording on DECCA; he is also more dashing than his illustrious predecessor in other more explicitly virtuoso preludes such as Op. 23 Nos. 2 and 7, though his interpretation of the famous C sharp minor prelude (Op. 3 No. 2) is not quite as majestic. The amazing thing about Lugansky is that he is impeccable at all fronts. He never rushes or rapes the music, his tempi are perfect and his sense for the delicate nuances of Rachmaninoff's piano music seems unerring. The most lyrical among the preludes here - Nos. 1, 4 and 10 - come out every bit as tender and poetic, full of wistful melancholia, as they do under Ashkenazy's fingers. In short, this is a truly stupendous rendition of Rachmaninoff's 10 Preludes Op. 23 and the famous Prelude Op. 3 No. 2: technical and musical tour de force of which I know no analog in these pieces.

Too bad that Lugansky didn't record the 13 Preludes Op. 32 for this might have become a perfect alternative to Ashkenazy's complete set on DECCA. Still, there is a nice compensation. Rachmaninoff's six Musical Moments Op. 16 are fairly early compositions (they date from 1896 when the composer was but 23) and they are certainly uneven. But there are at least three masterpieces among them, and Lugansky's performances, I guarantee, will knock your socks off. Nos. 2 and 4 are broadly very similar; both require a left hand of inhuman independence and an overall virtuosity that truly transcends any technical difficulties; Lugansky delivers the goods with gusto. He is no less spectacular conveying the indescribable sadness of No. 3, one of the most shattering pieces Rachmaninoff ever composed.

Fortunately, the sound is every bit as terrific as the playing - a rare occasion indeed. Recorded in 2000 in the Teldec studios in Berlin, this is a disc that may boast, not just a great dynamic range and exemplary clarity, but also a fine balance and a bass of remarkable depth. Definitely one of the finest Steinway on record I have ever heard, quite on par with, though very different than, Ashkenazy's sound on DECCA (who doesn't play on Steinway, incidentally). It might well be a coincidence but Arcadi Volodos' recent Liszt recording was also made in the same studios. May more pianists record at this place, it seems to help producing a marvellous imitation of a live sound.

Unfortunately, it seems that the career of Nikolay Lugansky has not progressed as fabulously since 2000 as this disc strongly suggests it should have. He has recorded a great deal of Rachmaninoff, including a set of concertos not nearly as fine as his preludes, and quite a bit of rather fascinating Chopin, including a stunning complete etudes on Erato in the same glorious sound as the present recording, but also some rather controversial recordings of other pieces; his Beethoven is indifferent, his Liszt appears to be even worse. Rachmaninoff's solo piano music, it seems, in Lugansky's forte, yet he has recorded very little of it during the last decade. Pity. However, his early recording (1992) of Rachmaninoff's complete etudes is difficult to find but well worth searching, for it is quite an achievement for a lad of 20. The original edition (by same obscure fellows Challenge Classics) is a bit too expensive, but Brilliant have reissued the recording at a very reasonable price (though coupled with Marietta Petkova's timid preludes).

Anyway, whatever the vicissitudes of Lugansky's career and the vagaries of his artistic inclinations, this particular recording for Erato still remains an outstanding achievement that easily ranks among the finest renditions on record of Rachmaninoff's first 11 preludes and all of his Musical Moments. Such technical prowess coupled with so fine a musicianship, and splendidly recorded at that, is not something the piano lover often finds on record, even today in the era of digital wonders. The only thing Lugansky can, occasionally, be accused of is imitation of Ashkenazy in terms of interpretation. Well, he might have chosen a much worse example. If individuality means messing up Rachmaninoff's preludes as Weissenberg does on RCA, I will pass.
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